Der Boy und Tony Randall Taschenbuchausgabe / Der Boy und Tony Randall Buch 2: Ein Schelmenroman - Softcover

Stamm, Stefan

 
9783565166350: Der Boy und Tony Randall Taschenbuchausgabe / Der Boy und Tony Randall Buch 2: Ein Schelmenroman

Inhaltsangabe

Das Leben des Vincent Edeltraud Kommorowski verläuft von Anfang an nur am Rande gemäß üblicher gesellschaftlicher Konventionen und dass es sich zunächst sein „Es“, der Boy, und einige Zeit später sein „Über-Ich“, Tony Randall, in seinem Kopf bequem machen, vereinfacht die Dinge nicht nennenswert. Immer auf der Suche nach seinen Wur-zeln taumelt Vincent auf einer Achterbahn der Gefühle hedonistisch und mit Hang zum Pathos durch sein Leben, erlebt mit sehr besonderen Menschen groteske Abenteuer, wird unverzichtbarer Teil der Band No-va Blaster und erreicht zuweilen einen Grad der Selbstgefälligkeit, der ihn manchmal das Wesentliche übersehen lässt. Es wird Vincent sehr schnell klar, dass seine Mutter ihm nicht die Liebe schenken kann, die zur Bildung eines Urvertrauens in das Leben an sich, notwendig ist. Konsequenterweise verbindet Vincent die Frage nach seinem ihm unbekannten, leiblichen Vater mit ganz grundsätzli-chen Überlegungen zu seiner Existenz und sehr viel konkreteren Fragen wie „Wem gehörte die viel zu große Lederjacke?“ und „Wessen Gitarre war die Fender Jaguar in Candy Apple Red?“. Fragen, deren Antworten weder zeitlich linear noch räumlich kausal noch in einem sonstigen leicht erfassbaren Zusammenhang stehen. Zu berichten, ob Vincent die ihm bekannten Bruchstücke und die damit verbundenen Zeitsprünge und Geschichten zu einer zufriedenstellenden Antwort zusammensetzen kann, sei ihm an dieser Stelle selbst überlas-sen. Vincent erzählt die Geschichte seines Lebens im Rückblick, kurz bevor … halt … lest selbst, denn hier fängt die Geschichte an.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Über den Autor Sonicsuperfish, 1965 in Mannheim geboren, studierte Anglistik, Germanistik und – wie er mit stoischer Konsequenz behauptet – „die Cafeteria und die lokale Kneipenszene“. Einem Abschluss verweigerte er sich aus künstlerischer Überzeugung oder schlichter Ablenkbarkeit. Seit den 1980er-Jahren treibt er sich in der Konzert- und Veranstaltungsbranche herum, macht Musik, die klingt, als hätte jemand Psychedelic Rock in einen Partykeller gesperrt und dort freundlich vergären lassen. Als Autor sprengte er bereits mit seinem Debüt „Freitag!“ mit über 500 Seiten jedes vernünftige Maß. Sein neues Buch verrät weniger über das Leben seines Autors als über seine Haltung: Das Buch zeigt keinen Autor, der sich erklärt – sondern einen, der Verantwortung übernimmt.

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