Sei ein Biest!

Rothmann, Ruth.

 
9783548355535: Sei ein Biest!

Inhaltsangabe


Ein rebellischer Ratgeber
Er führt aufstiegswillige Frauen ohne Rücksicht auf geltende (Männer-)Moral in die Taktiken der weiblichen Karrierediplomatie ein und thematisiert List, Tricks, Kniffe und strategische Cleverneß als Geheimwaffen ebenso wie Sex-Appeal und erotische Anziehungskraft von Frauen.Das geht Frauen an: Wenn es eng wird auf dem Arbeits- und Karrieremarkt, ist es höchste Zeit zum Umdenken, denn die kuscheligen Jahre des allmählichen, ungefährdeten Aufstiegs sind bis auf weiteres vorbei.
Jetzt heißt es konsequent sein. Die Frau, die beruflich ganz nach oben will, muß ihre Bedürfnisse selbstkritisch und äußerst streng abwägen, entscheiden, ob sie wirklich alles auf eine Karte setzten möchte, und ihre Karriere dann strategisch planen und ihren Wunsch ohne Rücksichten durchsetzen - ihren Mann stehen und Vorteile aus ihrer Weiblichkeit ziehen. Sie wird die Einsamkeit kennenlernen, sich mit Intrigen vertraut machen, auf die Kälte ihres Verstandes

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

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Will ich wirklich? Beruf oder Privatleben - das ist die Frage, die ich mir zu stellen habe. Der Aufstieg auf der Karriereleiter ist ein Weg ohne Muße und Rast, ohne Rückblick und ohne den Cocktail mit Kollegen um fünf Uhr nachmittags in der Bar nebenan. Will ich trotzdem? Ja, ich will!

Männer auf dem Weg nach oben fragen so nicht mehr. Ein neuer männlicher Karrieretyp hat die Bühne des innerbetrieblichen Wettbewerbs betreten: der junge, energische, höchst vitale und grenzenlos optimistische männliche Ehrgeizling, der in der Nobeldisco ebenso zu Hause ist wie im Chefbüro. Dieser Typ mag noch so ehrgeizig sein - er will auf Lust, Lebensstil und Lebensgenuß nicht mehr verzichten. Und er ist vorwitzig und naseweis. Er verbirgt seine hedonistischen Präferenzen nicht. Der Yuppie - der »young urban professional« hat ihm den Weg gewiesen, denn er ist dem neuen Typ im Innersten der eigenen Seele ähnlich. Nur: Der Yuppie tarnt seine Genußorientierung in der Firma. Doch auch er fängt allmählich an, aus seiner Tarnung herauszutreten. Aus dem Yuppie wird mehr und mehr und immer deutlicher der Yiffie - so nannte das amerikanische Wirtschaftsmagazin Fortune den neuen Typ. Yiffies sind - so das Blatt - »young, individualistic, freedom-minded and few«. Das bedeutet nicht, daß sie jeglicher Leistung abhold und der Opfer nicht fähig wären. Sie können stramme Arbeiter sein und sich manche Nacht hinter dem Bildschirm ihres Computers um die Ohren schlagen. Nur sind sie nicht mehr willens, ihr Leben zu opfern und ihre hedonistische Gesinnung, ihre innere Unabhängigkeit preiszugeben.

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