Der Golem - Softcover

Meyrink, Gustav

 
9783548201405: Der Golem

Inhaltsangabe

Meyrinks Golem gehört zu den besten Werken seines Genres. Wie sein Vorbilder E.T.A. Hoffmann und E.A. Poe lässt Meyrink das Traumhafte schon in der Alltagswelt beginnen, Realität und Überwirklichkeit fließend ineinander übergehen. Hier werden Erfahrungen im Grenzbereich der Seele zwingend in eine spannende Handlung umgesetzt. Die kongenialen Illustrationen von Hugo Steiner-Prag, einem Zeitgenossen Meyrinks, erhöhen den Reiz dieser Ausgabe.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)
Meyrink, Gustav (eigtl. Gustav Meyer) dt. Schriftsteller *19.1.1868 Wien, †4.12.1932 Starnberg (Bayern) Der Golem, 1915 Gustav Meyrink bevorzugte in seinem vielfältigen Erzählwerk historische und fantastische Stoffe. Aus seinem Œuvre ragt der Roman Der Golem durch seine Konzeption wie auch durch den überragenden Erfolg heraus. Meyer war der uneheliche Sohn einer Münchner Hofschauspielerin und eines württembergischen Staatsministers. In Prag absolvierte er eine kaufmännische Ausbildung und wurde Teilhaber eines neu gegründeten Bankhauses. Gleichzeitig war er eine auffällige und umstrittene Erscheinung im Prager Künstlermilieu; er beeindruckte und beeinflusste jüngere Autoren wie Franz R Kafka. Ausgeprägt war sein Interesse an okkulten Ideen und spiritistischen Zirkeln. Nach mehreren Beleidigungsprozessen und einer (ungerechtfertigten) Anklage wegen Unterschlagung musste er Prag verlassen und ging über Wien nach München, wo seine ersten Erzählungen unter dem Künstlernamen Meyrink in der satirischen Zeitschrift Simplicissimus erschienen (Des deutschen Spießers Wunderhorn, 1913). Immer wieder kann es zu Verboten und Prozessen wegen der satirischen Schärfe seiner Kritik an Obrigkeit, Militär, Ärzteschaft und Kirche. Nach dem Ersten Weltkrieg, als spiritistisches Gedankengut Hochkonjunktur hatte, wurde Meyrink mit dem Golem und weiteren Romanen wie Das grüne Gesicht (1916), Der weiße Dominikaner (1921) oder Der Engel vom westlichen Fenster (1927) für einige Zeit zum Erfolgs- und Kultautor. 1927 trat Meyrink, der auch zahlreiche okkulte Schriften herausgab und (aus finanziellen Gründen) die Romane von Charles R Dickens übersetzte, zum Buddhismus über. Biografie: Frans Smit, Gustav Meyrink, 1990

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