Es geht in diesem Band nicht um Dichterbilder, Autorenporträts oder eine Sozialgeschichte des Dichterberufs, sondern vielmehr um poetologische Texte, in denen die Schriftsteller aller Epochen ihr Tun legitimieren. Nach einer Einleitung, die die Möglichkeiten und Grenzen poetologischer Reflexion beleuchtet, setzt die Studie bei Orpheus, Plato und Horaz ein und leitet über zur Emanzipation des Dichterberufs aus ständischen Bindungen an Mäzene und Förderer. Spätestens mit Klopstock sowie dem jungen und klassischen Goethe erwachsen Begriff und Bewusstsein der Autonomie der dichterischen Produktion. An Gedichten Hölderlins, an Romanen und Erzählungen der Romantik (Novalis, Eichendorff, Hoffmann) werden die Gipfelpunkte dichterischen Selbstbewusstseins, aber auch die Verzweiflungen und Enttäuschungen sichtbar. Rhetorische Überreizungen und triviale Schwundformen des 19. Jhs. werden nicht ausgespart, bis mit der Moderne nach der Jahrhundertwende eine neue Qualität der Selbstreflexion einsetzt (George, Hofmannsthal, Döblin). Im Mittelpunkt der Untersuchung des 20. Jhs. stehen die zentralen Werke der Literaturgeschichte (etwa von Brecht und Th. Mann), aber auch weniger bekannte finden Berücksichtigung. Schließlich führt das Buch über die poetologische Lyrik der Gegenwart, die Autoren Handke und Ransmayr bis zum Beginn der 90er Jahre. Ein Schlusskapitel fasst die wesentlichen Kontinuitäten und Abwandlungen dieses Selbstbildes der Dichter typologisch zusammen.
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Rolf Selbmann, geb. 1951 in München. Studium der Germanistik, Geschichte, Kunstgeschichte, Soziologie, Politologie; 1978 Promotion. Oberstudienrat für Deutsch, Geschichte, Sozialkunde am Wilhelmsgymnasium, München. Lehraufträge an der Universität Würzburg. Aufsätze und Buchveröffentlichungen zum Bildungsroman, über Joseph Viktor von Scheffel, über Dichterdenkmäler, zur Sozialgeschichte der Literatur u.a.
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Zustand: Fine. Leichte Gebrauchsspuren; Leichte Verformung / umgeknickte Seiten. In diesem Band stehen poetologische Texte im Vordergrund, in denen Schriftsteller aller Epochen ihr Schaffen legitimieren, anstatt Dichterbilder oder Autorenporträts zu präsentieren. Nach einer Einleitung, die die Möglichkeiten und Grenzen poetologischer Reflexion beleuchtet, beginnt die Studie bei Orpheus, Plato und Horaz und zeigt die Emanzipation des Dichterberufs von ständischen Bindungen an Mäzene. Mit Klopstock sowie dem jungen und klassischen Goethe entsteht das Bewusstsein für die Autonomie der dichterischen Produktion. An Gedichten Hölderlins und den Romanen der Romantik (Novalis, Eichendorff, Hoffmann) werden Höhepunkte des dichterischen Selbstbewusstseins sowie Verzweiflungen sichtbar. Die rhetorischen Überreizungen und trivialen Schwundformen des 19. Jahrhunderts werden nicht ausgespart, bis mit der Moderne nach der Jahrhundertwende eine neue Qualität der Selbstreflexion einsetzt (George, Hofmannsthal, Döblin). Im 20. Jahrhundert stehen zentrale literarische Werke (Brecht, Th. Mann) im Mittelpunkt, ebenso wie weniger bekannte. Der Band schließt mit der poetologischen Lyrik der Gegenwart, die Autoren wie Handke und Ransmayr bis zu den 90er Jahren umfasst. Ein Schlusskapitel fasst die wesentlichen Kontinuitäten und Abwandlungen des Selbstbildes der Dichter typologisch zusammen. Artikel-Nr. 51bff354-e7c0-4a0b-b5d9-159dacd2e358
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Zustand: Wie Neu. Zustandsbeschreibung: leichte Lagerspuren. Zum Selbstverständnis des Schriftstellers von der Aufklärung bis zur Gegenwart. Es geht in diesem Band nicht um Dichterbilder, Autorenporträts oder eine Sozialgeschichte des Dichterberufs, sondern vielmehr um poetologische Texte, in denen die Schriftsteller aller Epochen ihr Tun legitimieren. Nach einer Einleitung, in der die Möglichkeiten und Grenzen poetologischer Reflexion beleuchtet werden, untersucht der Verfasser anhand poetologischer Texte die Kontinuitäten und Wandlungen des Selbstbildnisses der Dichter und Schriftsteller der letzten 200 Jahre. VI,306 Seiten, gebunden (Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1994). Früher EUR 39,90. Gewicht: 503 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe. Artikel-Nr. 5894
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EA, 306 S., OPbd., sehr gut erhalten Aufgrund der EPR-Regelung kann in folgende Länder KEIN Versand mehr erfolgen: Bulgarien, Finnland, Frankreich, Griechenland, Luxemburg, Österreich, Polen, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien. Artikel-Nr. 157521AB
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gebundene Ausgabe. 306 S. Einband etw. berieben u. bestaubt // Deutschland , Schriftsteller , Selbstverständnis , Geschichte, Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft N05 9783534125562 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 600. Artikel-Nr. 369146
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turtleback. Zustand: Wie neu. 312 Seiten; 9783534125562.1 Gewicht in Gramm: 1. Artikel-Nr. 1415456
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