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Geld aus dem Nichts: Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen - Hardcover

Binswanger, Mathias

 
9783527508174: Geld aus dem Nichts: Wie Banken Wachstum ermöglichen und Krisen verursachen

Inhaltsangabe

Wirtschaftsprofessor Mathias Biswanger erklärt den Prozess der Geldschöpfung.
 
Die jüngste Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass Banken und ihre Kreditvergabe in heutigen Wirtschaften eine entscheidende Rolle spielen.
Allerdings sehen die meisten Menschen bis heute nicht, wie diese Kreditvergabe mit der Geldschöpfung zusammenhängt.
 
Und solange wir das nicht begreifen, können wir auch das Funktionieren einer modernen Wirtschaft nicht verstehen.
 
In seinem Buch beschäftigt sich Mathias Binswanger mit den Banken als Geldproduzenten: Sie leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues Geld durch Kreditvergabe. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird.
 
Der Autor zeigt aber auch die Schattenseiten des Prozesses: Ein Großteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder anderen Vermögenswerten verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt.
 
Die Zentralbanken, die eigentlich den Prozess der Geldschöpfung kontrollieren sollen, sind allerdings seit der letzten Finanzkrise kaum mehr in der Lage dazu. Dies wirft die Frage nach Reformen auf.
 
Das Buch ist für jeden, der wissen möchte, wie Geld geschaffen wird, welche Bedeutung dieser Prozess in einer modernen Wirtschaft besitzt und welche Probleme er verursacht. Verschiedentlich wird an Kontroversen in der ökonomischen Theorie angeknüpft, die aber allgemeinverständlich dargestellt sind. Das Buch ist gleichzeitig unterhaltsam und sachlich fundiert.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Mathias Binswanger ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Olten und Privatdozent an der Universität St. Gallen. Er war zusätzlich Gastprofessor an der Technischen Universität Freiberg in Deutschland, an der Qingdao Technological University in China und an der Banking University in Saigon (Vietnam). Mathias Binswanger ist Autor von zahlreichen Büchern (u.a.: "Die Tretmühlen des Glücks" und "Sinnlose Wettbewerbe - Warum wir immer mehr Unsinn produzieren") und Artikeln in Fachzeitschriften und in der Presse. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Makroökonomie, Finanzmarkttheorie, Umweltökonomie sowie in der Erforschung des Zusammenhangs zwischen Glück und Einkommen.

Von der hinteren Coverseite

Die jüngste Finanzkrise hat deutlich gemacht, dass Banken und ihre Kreditvergabe in heutigen Wirtschaften eine entscheidende Rolle spielen. Wie genau diese Kreditvergabe mit der Geldschöpfung zusammenhängt, ist für viele Menschen allerdings kaum ersichtlich.

Mathias Binswanger schafft in seinem Buch nun endlich Klarheit und erklärt, wie Geld geschaffen wird, welche Bedeutung dieser Prozess in einer modernen Wirtschaft besitzt und welche Probleme er verursacht.

Fundiert und differenziert zeigt er die Banken in ihrer Tätigkeit als Geldproduzenten: Sie leihen nicht Geld aus, welches vorher jemand bei ihnen deponiert hat, sondern sie schaffen neues. Dank der Fähigkeit der Geldschöpfung ermöglichen Banken so Wachstum, indem Investitionen finanziert werden können, ohne dass vorher gespart wird. Der Autor zeigt aber auch die Schattenseiten des Prozesses: Ein Großteil des von den Banken geschaffenen Geldes wird in einer modernen Wirtschaft für den Kauf von Wertpapieren oder Immobilien verwendet, was zu spekulativen Blasen und Finanzkrisen führt.

Aus dem Klappentext

Die Rolle des Geldes in einer modernen Wirtschaft erschließt sich erst, wenn man den Prozess der Geldschöpfung genauer betrachtet. Erstens können Banken Geld aus dem Nichts schaffen. Und zweitens ermöglicht diese Geldschöpfung ein stetiges Wirtschaftswachstum. Allerdings muss man sich zuerst von dem weitverbreiteten Irrtum lösen, dass Banken Geld von Kunden ausleihen und es dann selbst weiterverleihen. Wären Geschäftsbanken tatsächlich nur Geldvermittler, dann könnten sie keine Kredite mehr vergeben, wenn auf den Konten der Kunden nicht genug Ersparnisse sind.

Banken sind deshalb vor allem Geldproduzenten und nicht Geldvermittler. Sie sind grundsätzlich nicht beschränkt in ihrer Geldschöpfungstätigkeit, mehr oder weniger gut kontrolliert durch die Zentralbanken. Dank der Möglichkeit der Geldschöpfung durch die Banken können in einer Wirtschaft immer mehr Investitionen finanziert werden, ohne dass vorher entsprechend gespart wurde. Wenn die Kredite produktiv verwendet werden, kann dadurch Wirtschaftswachstum entstehen. Werden die Kredite hingegen unproduktiv verwendet, entstehen Inflation oder spekulative Blasen auf den Finanzmärkten. Deshalb werden zunehmend Reformideen zu unserem Geldsystem diskutiert.

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