Die einst feministisch inspirierte Welle der Kritik verunsichert Männer bis heute. Sie sind in der Krise. Jetzt ist es Zeit für eine Bestandsaufnahme zur Lage des Mannes und für Perspektiven eines neuen Männerbilds. Männlichkeit und Mannsein sind seit Jahrzehnten öffentlicher Hinterfragung ausgesetzt. Nicht nur das Image der traditionellen Männerrolle ist lädiert, es droht auch der Abstieg in Bildung und Beruf. Und um die Gesundheit der Männer ist es ebenfalls nicht gut bestellt. Die mit der Männerrolle verbundenen Risiken sind wissenschaftlich belegt. Die interdisziplinären Beiträge widmen sich den in ihrer Identität verunsicherten Männern, fragen, wie der Mann heutzutage sein soll oder darf, und setzen sich mit neuen Rollen- und Identitätsentwürfen auseinander. Die Autoren geben Anregungen und machen Mut zur männlichen Neuorientierung.
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Prof. Dr. rer. biol. hum. Elmar Brähler leitet die Selbständige Abteilung für Medizinische Psychologie und Soziologie am Universitätsklinikum Leipzig und ist Medizinisch-Wissenschaftlicher Leiter des Departments für Psychische Gesundheit des Universitätsklinikums Leipzig.
Prof. Dr. med. Matthias Franz ist Universitätsprofessor für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universitätsklinik Düsseldorf, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie, Lehranalytiker und Supervisor (DPG, DGPT, D3G, IPD, POP). Er ist Vorsitzender der Akademie für Psychoanalyse und Psychosomatik Düsseldorf und der Psychotherapietage NRW. Seien Arbeitsschwerpunkte umfassen die Epidemiologie und Prävention psychosomatischer Erkrankungen, Folgen familiärer Trennung. Der Programmleiter für »wir2« der Walter Blüchert Stiftung forscht zu Affektforschung, Alexithymie, männlicher Identitätsentwicklung und entwicklungspsychologischer Bedeutung des Vaters.
Dr. med. André Karger, MME, kommissarischer Leiter des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Leiter des Bereichs Psychoonkologie am Universitätstumorzentrum, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Facharzt Psychiatrie und Psychotherapie, Psychoanalytiker (DGPT), Psychoonkologe (DKG), Lehrtherapeut und Supervisor.
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Zustand: Gebraucht - Wie neu. 2011 - VANDENHOECK UND RUPRECHT VERLAG - H4. Artikel-Nr. CBI-49J-XPD
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Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03525404409-V
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kartoniert. Zustand: Wie neu. 1. Aufl. 268 S. : graph. Darst. ; 21 cm. Neuwertiges Exemplar - Väterlichkeit, Männlichkeit und Mannsein sind seit Jahrzehnten öffentlicher Kritik ausgesetzt, die sich im Extremfall bis zur Entwertung des Männlichen gesteigert hat. Doch nicht nur das Image der traditionellen Männerrolle ist lädiert, es droht auch der Abstieg in Bildung und Beruf. Und um die Gesundheit der Männer ist es ebenfalls nicht gut bestellt. Die erheblichen Risiken, die mit der Männerrolle verbunden sind, sind wissenschaftlich belegt. Die Forderung nach mehr Geschlechtergerechtigkeit hat mittlerweile bei vielen Männern und Jungen zu Benachteiligungen und Orientierungsproblemen geführt. Die mediale Fokussierung auf die destruktiven Seiten der Männlichkeit hat eine defizitorientierte Sicht auf Männer bewirkt und zu großer Verunsicherung der männlichen Identität geführt. Nach einer langen Phase feministisch geprägter Reflexion sind nun vor allem die Männer selbst gefragt: Wie geht es Ihnen heute wirklich? Welche neue Rollen- und Identitätsentwürfe könnten sie erproben? Die humanethologischen, entwicklungspsychologischen, psychoanalytischen und sozial- und kulturwissenschaftlichen Beiträge namhafter Autoren liefern fundierte Bestandsaufnahmen zur aktuellen Lage des Mannes und setzen sich mit den Perspektiven für ein neues Männerbild auseinander. -- Inhalt: Elmar Brähler und Lena Spangenberg: Der kranke Mann - warum Männer früher sterben -- Walter Hollstein: Der entwertete Mann -- Gerhard Amendt: Der verlassene Mann oder: Ich habe mich nicht von meinen Kindern scheiden lassen -- Matthias Franz: Der vaterlose Mann. Die Folgen kriegsbedingter und heutiger Vaterlosigkeit -- Mathias Hirsch: Pseudo-ödipales Dreieck - ein häufiges Muster männlicher Sozialisation -- Klaus Hurrelmann: Leistungsdefizite junger Männer - was sind die Ursachen und Hintergründe? -- Rainer Krause: Affektentwicklung - männliche Stile der Affektregulation -- Karl Grammer, Elisabeth Oberzaucher und Iris Holzleitner: Die Evolution des männlichen Verhaltens -- Martin Dinges: Hoffnungen für den "neuen Mann"? - Alternativen aus der Geschichte? ISBN 9783525404409 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 332. Artikel-Nr. 1142609
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Anbieter: Aderholds Bücher & Lots, Kassel, Deutschland
8° Oktav, Softcover/Paperback. 268 S. Risiken und Perspektiven der heutigen Männerrolle. Das untere Kapital ist leicht bestoßen. Die Ecken des Hinterdeckels sind etwas bestoßen. Die Kopfecke des Vorderdeckels hat eine Knickspur. e 9783525404409 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Artikel-Nr. 20353
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