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Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa (Geschichte und Gesellschaft: Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft. Sonderhefte, Band 20) - Softcover

 
9783525364208: Zeitgeschichte als Problem. Nationale Traditionen und Perspektiven der Forschung in Europa (Geschichte und Gesellschaft: Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft. Sonderhefte, Band 20)

Inhaltsangabe

English summary: The volume deals with traditions, methods and problems of contemporary history research in Europe. It includes essays on Western and Eastern Germany, Great Britain, Poland, Hungary, Italy, France, Switzerland, Austria, Spain, Czechoslovakia/Czech Republic, the Netherlands and Russia/Soviet Union. German description: Seit langem gibt es in Deutschland eine intensive Debatte uber Aufgaben, Ziele und Methoden einer modernen Zeitgeschichtsforschung. Umstritten ist vor allem die Frage, was Zeitgeschichte uberhaupt sein soll und inwiefern es sich um ein eigenstandiges Teilgebiet innerhalb der Geschichtswissenschaften handelt. Die Diskussion uber die methodischen Probleme und thematischen Schwerpunkte der Zeitgeschichtsforschung in Deutschland berucksichtigt viel zu selten die Debatten und Kontroversen in anderen europaischen Landern.Der Band stellt erstmals die zeitgeschichtlichen Traditionen und Forschungsperspektiven in verschiedenen europaischen Landern dar. Wie hat sich Zeitgeschichte als Begriff, als wissenschaftliches Konzept und als historische Teildisziplin entwickelt? Wo liegen Schwerpunkte der Forschung? In welchem Verhaltnis stehen historische Forschung und Geschichtspolitik in den einzelnen europaischen Landern? Und schliealich: Wie reagiert die traditionell stark politikorientierte Zeitgeschichte auf die Herausforderungen der Kulturwissenschaften und der postmodernen Kritik?Neben einer Einfuhrung der Herausgeber enthalt der Band Beitrage zu folgenden Landern: Bundesrepublik Deutschland (Martin Geyer), DDR (Martin Sabrow), Polen (Rafa Stobiecki), Tschechoslowakei/Tschechien (Martin Schulze Wessel), Ungarn (Arpad von Klimo), Groabritannien (Detlev Mares), Italien (Lutz Klinkhammer), Frankreich (Rainer Hudemann), Schweiz (Christoph Dipper), Osterreich (Ernst Hanisch), Spanien (Walther Bernecker), Sowjetunion/Russland (Stefan Plagenborg), Niederlande (Christoph Strupp).

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Über die Autorinnen und Autoren

Ernst Hanisch, geboren 1940, bis 2004 Universitätsprofessor für Neuere Österreichische Geschichte (Schwerpunkt Zeitgeschichte) an der Universität Salzburg. Verfasser von 13 wissenschaftlichen Büchern zur Österreichischen Zeitgeschichte. Ausgezeichnet mit neun wissenschaftlichen Preisen.

Dr. phil. Christoph Strupp ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Washington/D.C.

Christof Dipper ist Prof. em. für Neuere und Neueste Geschichte an der TU Darmstadt.

Martin Schulze Wessel ist Professor für die Geschichte Ost- und Südosteuropas an der Universität München und leitet das Collegium Carolinum.

Dr. Martin Sabrow ist Professor für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Direktor des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam.

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