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Neuausgabe (EA 1979). sehr guter Zustand, 432 S., Klappenbroschur Das Buch ist nicht zuletzt ein Antwort auf Ernst Bloch, dessen "Prinzip Hoffnung" Jonas ein moralisches Prinzip der (gesellschaftlichen wie Eigen-)Verantwortung entgegensetzt, das in eher staatssozialistischen, marxistisch orientierten Gebilden unterzugehen drohe. Das Buch ist indessen auch über den damaligen Zeitkontext hinaus von bedrückender Aktualität, war es doch auch als Weckruf konzipiert worden, als Warnung vor den Folgen einer Ausbeutung der Natur. So ist dieses Buch denn auch ein Zeugnis von den begrenzten Wirkungen der Literatur - die Mahnung, im Namen des "Fortschritts" weniger zerstörerisch zu agieren, blieb letztlich folgenlos. Ein Ärgernis ist, dass ausgerechnet Robert Habeck ein Nachwort zu diesem Buch (das auch noch in einem grün-gelben Einband daherkommt.) geschrieben hat. Habeck, selbst studierter Philosoph, lobt zwar das "radikale Denken", muss denn aber doch vor einer Umsetzung in die Praxis als vermeintlich wohl doch "nicht machbar" zurückschrecken. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass nun die Klimabewegung, die z.B. Lützerath gegen die Klimapolitik der nun mitregierenden Grünen zu verteidigen versuchte, das Buch stark rezipiert. So hielt es Luisa Neubauer bei den Protesten während der Räumung in Lutzerath in die Fernsehkameras. Tatsächlich galt die Erhaltung menschlichen Lebens "Jonas als höchstes Gut. Das mag auch mit seinem eigenen bewegten Leben zu tun haben: 1903 in Mönchengladbach geboren, muss er als Jude 1933 wegen der Machtübernahme der Nazis emigrieren, zunächst nach London, dann nach Israel. Er kämpft sowohl in der englischen Armee gegen das NS-Regime als auch im Israelischen Unabhängigkeitskrieg. Später geht Jonas nach Kanada und in die USA und wird dort ordentlicher Philosophieprofessor. Ab den 70er-Jahren befasst er sich zunehmend mit dem Platz des Menschen in der Natur und den Auswirkungen des technischen Fortschritts" (Deutschlandfunk Kultur). Es geht Jonas also um die menschliche Zukunftsfähigkeit, an der sich das Handeln auszurichten hat. So betrachtet gehört das Buch also tatsächlich eher in die Hände von Neubauer als von Habeck. (Gerald Grüneklee) Gramm 600. Artikel-Nr. 84899
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Zustand: New. Artikel-Nr. 410540238
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Paperback. Zustand: Brand New. German language. 8.35x5.16x0.98 inches. In Stock. Artikel-Nr. __351842954X
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Anbieter: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware -Mit einem Nachwort von Robert Habeck »Hans Jonas' Einfluss auf die Entwicklung der Umweltethik ist kaum zu überschätzen.« Neue Zürcher Zeitung Als Das Prinzip Verantwortung 1979 wenige Wochen vor der Gründung der Grünen erstmals erschien, war der Treibhauseffekt noch nicht im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Heute sind die Auswirkungen des Klimawandels evident: Überflutungen in warmen Wintern, Waldbrände in trockenen Sommern. In seinem Standardwerk der Umweltethik formulierte Jonas allerdings schon vor vier Jahrzenten Antworten auf drängende moralische Fragen, die nun dank der »Fridays for Future«-Bewegung wieder ganz oben auf der Agenda stehen: Sind wir verantwortlich für den Fortbestand der Menschheit auf der Erde Ist jeder Einzelne in der Pflicht Und wie lassen sich Staaten und deren Institutionen zum Handeln bewegen Jonas argumentiert für eine radikale Ethik der ökologischen Verantwortung, der Individuen, Unternehmen und Regierungen gleichermaßen unterworfen sind. Dabei geht er mit unserem bedingungslosen Technikglauben genauso hart ins Gericht wie mit den Dynamiken des Machterhalts in demokratischen Systemen, in denen Zukunft höchstens bis zur nächsten Wahl gedacht wird. Sein Plädoyer für den »Vorrang der schlechten vor der guten Prognose« ist aktueller denn je.Suhrkamp Verlag, Torstraße 44, 10119 Berlin 432 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783518429549
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Neuware - »Hans Jonas' Einfluss auf die Entwicklung der Umweltethik ist kaum zu überschätzen.« Neue Zürcher ZeitungAls Das Prinzip Verantwortung 1979 wenige Wochen vor der Gründung der Grünen erstmals erschien, war der Treibhauseffekt noch nicht im allgemeinen Bewusstsein angekommen. Heute sind die Auswirkungen des Klimawandels evident: Überflutungen in warmen Wintern, Waldbrände in trockenen Sommern. In seinem Standardwerk der Umweltethik formulierte Jonas allerdings schon vor vier Jahrzenten Antworten auf drängende moralische Fragen: Sind wir verantwortlich für den Fortbestand der Menschheit auf der Erde Ist jeder Einzelne in der Pflicht Und wie lassen sich Staaten und deren Institutionen zum Handeln bewegen Hans Jonas argumentiert für eine radikale Ethik der ökologischen Verantwortung, der Individuen, Unternehmen und Regierungen gleichermaßen unterworfen sind. Dabei geht er mit unserem bedingungslosen Technikglauben genauso hart ins Gericht wie mit den Dynamiken des Machterhalts in demokratischen Systemen, in denen Zukunft höchstens bis zur nächsten Wahl gedacht wird. Sein Plädoyer für den »Vorrang der schlechten vor der guten Prognose« ist aktueller denn je. Artikel-Nr. 9783518429549
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Taschenbuch. Zustand: Neu. Das Prinzip Verantwortung | Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation. Mit einem Nachwort von Robert Habeck. | Hans Jonas | Taschenbuch | 431 S. | Deutsch | 2020 | Suhrkamp Verlag | EAN 9783518429549 | Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, 10119 Berlin, info[at]suhrkamp[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 118165981
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