Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete – wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« – wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut? Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzählt, hätte ein tragischer Epochenroman werden können: der Student Judas Stern, ein Großonkel, verübte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionär aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgroßvater gründete in Warschau ein Waisenhaus für taubstumme jüdische Kinder. Wenn aber schon der Name nicht mehr gewiß ist, was kann man dann überhaupt wissen? Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.
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Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, lebt seit 1999 in Berlin. Sie studierte in Tartu, Stanford und Moskau Literaturwissenschaft und ist als Journalistin für deutsch und russischsprachige Medien tätig. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in über 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet.
Sie lebt in Tbilissi und Berlin.
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Anbieter: Better World Books, Mishawaka, IN, USA
Zustand: Very Good. Former library copy. Pages intact with possible writing/highlighting. Binding strong with minor wear. Dust jackets/supplements may not be included. Includes library markings. Stock photo provided. Product includes identifying sticker. Better World Books: Buy Books. Do Good. Artikel-Nr. GRP97510665
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Anbieter: WorldofBooks, Goring-By-Sea, WS, Vereinigtes Königreich
Paperback. Zustand: Very Good. The book has been read, but is in excellent condition. Pages are intact and not marred by notes or highlighting. The spine remains undamaged. Artikel-Nr. GOR006454677
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Anbieter: WorldofBooks, Goring-By-Sea, WS, Vereinigtes Königreich
Paperback. Zustand: Good. The book has been read but remains in clean condition. All pages are intact and the cover is intact. Some minor wear to the spine. Artikel-Nr. GOR014461997
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Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03518424041-G
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Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03518424041-V
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Anbieter: Ammareal, Morangis, Frankreich
Hardcover. Zustand: Bon. Edition 2014. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Good. Edition 2014. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. H-091-699
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Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Hardcover. Zustand: Fair. Unterschrift / Widmung ohne Bezug. Hiess sie wirklich Esther, die Grossmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zuruckblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Strasse richtete - wer hat sie gehort? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, >>mit nachlassiger Routine<< - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut? Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzahlt, hatte ein tragischer Epochenroman werden konnen: der Student Judas Stern, ein Grossonkel, verubte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionar aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgrossvater grundete in Warschau ein Waisenhaus fur taubstumme judische Kinder. Wenn aber schon der Name nicht mehr gewiss ist, was kann man dann uberhaupt wissen? Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplatzen, reflektiert uber ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und ruckt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Unglaubigkeit, Skrupel und ein Sinn fur Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. Artikel-Nr. d4cb0417-b6dd-43fe-a5d9-47b22c4d1f3f
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Hardcover. Zustand: Fair. Wasserschaden / Verschmutzung; Leichte Abnutzungen. Hiess sie wirklich Esther, die Grossmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zuruckblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Strasse richtete - wer hat sie gehort? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, >>mit nachlassiger Routine<< - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut? Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzahlt, hatte ein tragischer Epochenroman werden konnen: der Student Judas Stern, ein Grossonkel, verubte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionar aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgrossvater grundete in Warschau ein Waisenhaus fur taubstumme judische Kinder. Wenn aber schon der Name nicht mehr gewiss ist, was kann man dann uberhaupt wissen? Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplatzen, reflektiert uber ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und ruckt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Unglaubigkeit, Skrupel und ein Sinn fur Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. Artikel-Nr. 2b535df8-a0bc-4f97-b5b4-6d01b53fdefb
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Hardcover. Zustand: As New. Hiess sie wirklich Esther, die Grossmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zuruckblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Strasse richtete - wer hat sie gehort? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, >>mit nachlassiger Routine<< - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut? Die unabgeschlossene Familiengeschichte, die Katja Petrowskaja in kurzen Kapiteln erzahlt, hatte ein tragischer Epochenroman werden konnen: der Student Judas Stern, ein Grossonkel, verubte 1932 ein Attentat auf den deutschen Botschaftsrat in Moskau. Sterns Bruder, ein Revolutionar aus Odessa, gab sich den Untergrundnamen Petrowski. Ein Urgrossvater grundete in Warschau ein Waisenhaus fur taubstumme judische Kinder. Wenn aber schon der Name nicht mehr gewiss ist, was kann man dann uberhaupt wissen? Statt ihren gewaltigen Stoff episch auszubreiten, schreibt die Autorin von ihren Reisen zu den Schauplatzen, reflektiert uber ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und ruckt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Unglaubigkeit, Skrupel und ein Sinn fur Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches. Artikel-Nr. 25d97eb8-7935-4456-aeb1-9c3ca027999c
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