Verwandte Artikel zu Der Staat: Entstehung, Typen, Organisationsstadien

Der Staat: Entstehung, Typen, Organisationsstadien

5 durchschnittliche Bewertung
( 1 Bewertungen bei Goodreads )
 
9783499555930: Der Staat: Entstehung, Typen, Organisationsstadien
Alle Exemplare der Ausgabe mit dieser ISBN anzeigen:
 
 
Gebraucht kaufen
Befriedigend/Good: Durchschnittlich... Mehr zu diesem Angebot erfahren

Versand: EUR 6,00
Von Deutschland nach USA

Versandziele, Kosten & Dauer

In den Warenkorb

Beste Suchergebnisse beim ZVAB

Beispielbild für diese ISBN

1.

Breuer, Stefan
ISBN 10: 349955593X ISBN 13: 9783499555930
Gebraucht Softcover Anzahl: 3
Anbieter
medimops
(Berlin, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M0349955593X-G

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Gebraucht kaufen
EUR 12,36
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 6,00
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer
Beispielbild für diese ISBN

2.

Breuer, Stefan
ISBN 10: 349955593X ISBN 13: 9783499555930
Gebraucht Softcover Anzahl: 1
Anbieter
medimops
(Berlin, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M0349955593X-V

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Gebraucht kaufen
EUR 12,65
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 6,00
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer
Foto des Verkäufers

3.

Breuer, Stefan:
Verlag: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, (1998)
ISBN 10: 349955593X ISBN 13: 9783499555930
Gebraucht Taschenbuch Anzahl: 1
Anbieter
Antiquarische Fundgrube e.U.
(Wien, Österreich)
Bewertung

Buchbeschreibung Taschenbuch. Orig.-Ausg. 334 S. Einband etw. bestaubt, leichte Lesespuren a. Buchrücken, m. einig. Anstreichungen im Text (oranger Textmarker), Kanten etw. bestoßen // Weber, Max , Staat , Begriff, Politik, Soziologie, Gesellschaft NG010 9783499555930 *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 360. Artikel-Nr. 264796

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Gebraucht kaufen
EUR 13,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 7,00
Von Österreich nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer
Foto des Verkäufers

4.

BREUER, Stefan.
Verlag: Rowohlt (1998)
ISBN 10: 349955593X ISBN 13: 9783499555930
Gebraucht Softcover Anzahl: 1
Anbieter
Antiquariat Dorner
(Reinheim, Deutschland)
Bewertung

Buchbeschreibung Entstehung, Typen, Organisationsstadien. Rowohlts enzyklopädie. Reinbek, Rowohlt 1998. 334 S., OKart. Mit einigen Bleistiftanstreichungen. Artikel-Nr. 117082

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Gebraucht kaufen
EUR 10,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 20,00
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer
Foto des Verkäufers

5.

Breuer, Stefan:
Verlag: Reinbek bei Hamburg : Rowohlt, (1998)
ISBN 10: 349955593X ISBN 13: 9783499555930
Gebraucht kartoniert. Anzahl: 1
Anbieter
Bewertung

Buchbeschreibung kartoniert. Zustand: Gut. Orig.-Ausg. 334 S. ; 19 cm, Aus der Bibliothek von Hans Jörg Sandkühler. - Einleitung: Als sich die westlichen Gesellschaften anschickten, die Welt zu erobern und nach ihrem Bild zu gestalten, taten sie dies im Zeichen der Zivilisation). Der Prozeß der Zivilisation, als dessen Vorreiter sie sich verstanden, sollte sowohl «den Zuwachs der Ressourcen, der Sicherheit, der Genüsse usw.» umfassen als auch die «innere Vervollkommnung der Individuen, den Fortschritt ihrer affektiven und intellektuellen Fähigkeiten, die glückliche Ausdehnung und Vertiefung ihrer wechselseitigen Beziehungen». Zivilisation: das hieß Marktwirtschaft und moderne Technik, Erziehung zu wissenschaftlichem Denken und zu moralischem Verhalten, hieß vor allem auch: Zurückdrängung der Gewalt durch eine rechtlich regulierte staatliche Ordnung, die der Tendenz nach immer größere Teile der Weltbevölkerung umschließen sollte.1 An der Schwelle zum dritten Jahrtausend ist klar, daß der Prozeß der Zivilisation zum Stillstand gekommen ist. Er hat in Westeuropa und Nordamerika - dem «neuen Reich» (Jean-Christophe Rufin) - einen Teil seiner Ziele erreicht und Wohlstand und Sicherheit für eine große Zahl von Individuen verwirklicht. Für den größeren und stets größer werdenden Teil der Menschheit aber sind diese Güter unerreichbar. Zwar erfaßt der Weltmarkt heute selbst die entlegensten Gebiete und bietet Bevölkerungen, die noch vor kurzem mit neolithischen Methoden wirtschafteten, Einkommens- und Überlebenschancen (und dies nicht selten zu Lasten der Arbeitskräfte in den Metropolen). Die Globalisierung der modernen Ökonomie ist indes nicht mit einer Universalisierung jener Ordnungsform der Gewalt gekoppelt, wie sie in den Ursprungsländern des Kapitalismus zur Selbstverständlichkeit geworden ist. In großen Teilen Afrikas hat der von den Kolonialherren geschaffene Staatsapparat niemals Wurzeln in der Gesellschaft geschlagen und sehr schnell die Form eines Despotismus angenommen, dessen Begleiterscheinung der permanente Bürgerkrieg, das Massaker und der Genozid sind. In Lateinamerika ist ein parastaatliches Gewaltregime entstanden, das von bewaffneter Selbsthilfe, Kommerzialisierung der Gewalt und einer geprägt ist. In Papua-Neuguinea werden inzwischen ganze Gebiete von der Verwaltung als non-governmental areas eingestuft. Was Franz Neumann einst vom nationalsozialistischen Regime schrieb: daß es eine Gesellschaftsform sei, in der die herrschenden Gruppen die übrige Bevölkerung direkt kontrollierten, ohne Vermittlung durch den Staat, gilt heute für große Teile der Weltbevölkerung: «Wir treten ein in die Ära des begrenzten Universalismus: Recht, Demokratie, soziale Gerechtigkeit sind legitime Ideale für jedermann, aber nur innerhalb der Grenzen des Imperiums, also des Nordens. Im 19. Jahrhundert vermochte die amerikanische Gesellschaft zugleich egalitär zu sein und Sklaven zu halten, denn die Sklaven wurden nicht als Menschen angesehen. Ebenso können die demokratischen und humanistischen Werte zugleich universell und auf den Norden beschränkt sein: der Süden zählt nicht mehr zu den geschichtlich relevanten Gebieten» (Rufin).2 Man mag dies unter moralischen Gesichtspunkten verurteilen und den Westen bzw. Norden erneut unter Anklage stellen - diesmal, weil er seine Werte und Institutionen nicht verallgemeinert oder nicht verallgemeinern will. Größere Aufmerksamkeit verdient jedoch die Tatsache, daß im selbst die staatliche Ordnung nicht mehr unangefochten ist. Konnte der Leviathan noch in den siebziger Jahren dieses Jahrhunderts manchen als ultrastabil erscheinen, so mehren sich heute die Stimmen, die in ihm ein auslaufendes Modell sehen. Längst kennen die großen Städte ihr Äquivalent zu den non-governmental areas, die no-go areas, in die sich weder Polizei noch Verwaltung hineinwagen; längst haben sich auch hier im Schatten des Leviathan Formen der gewalttätigen Selbsthilfe etabliert, die nun freilich nicht mehr an Haushalte oder Verwandtschaftsverbände anknüpfen, sondern an neuartige Vergesellschaftungsformen wie das lizensierte und das nichtlizensierte Racket. Im Zuge seiner Eingliederung in internationale Ordnungen und Vertragswerke hat der souveräne Nationalstaat darüber hinaus so viele Kompetenzen abgeben müssen, daß manche Beobachter sein Ende einläuten. Der große Leviathan lebt noch, aber die Zahl seiner Jäger vergrößert sich von Tag zu Tag. Lagen wie diese wecken den Wunsch nach Übersicht. Übersicht aber ist nur zu gewinnen aus einer Position der Distanz, der Abstandnahme vom Hier und Jetzt. Wie ist es zu jener eigenartigen und offenbar über aus seltenen und störanfälligen Kombination von Monopolisierung und Rationalisierung der Gewalt gekommen, deren Krise sich heute abzeichnet? Wieso haben sich überhaupt Monopole der Gewaltsamkeit gebildet und gegenüber der Ordnung der Selbsthilfe durchgesetzt? Welche Bedingungen ermöglichen ihren Bestand und welche ihren Wandel? Wohin wird sich der rationale Staat, der die moderne Staatenwelt geprägt hat, entwickeln? Auf Fragen dieser Art ist die zeitgenössische Wissenschaft schlecht vorbereitet. Allzu groß ist mittlerweile die Kluft zwischen dem historisch-empirischen Wissen über den Staat und dem Staatsbegriff, wie er von Allgemeiner Staatslehre, Politischer Soziologie und Politikwissenschaft verwaltet wird. Während die Spezialforschung immer detailliertere Informationen über die Herrschaftsrituale der Maya, das Steuersystem der Ming-Dynastie oder die Vernetzung von bürokratischen Experten und Verbandsvertretern in den Leitungsgremien der EU anhäuft, begnügt sich die Allgemeine Staatslehre mit groben Typisierungen, die sich einer eher zufallsgesteuerten Rezeption der archäologischen und historischen Forschung verdanken. Die Politikwissenschaft hat sich entschieden aller historischen Bezüge entledigt, und selbst die Politische Soziologie, die mit dem Werk Max Webers immerhin über ein Pfund verfügt, mit dem sich gut wuchern ließe, zeigt sich entschlossen, ihren Zeithorizont mehr und mehr zu verkürzen. Bei. Artikel-Nr. 1160999

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Verkäufer kontaktieren

Gebraucht kaufen
EUR 12,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 20,00
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer