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9783499141911: Briefe zur Verteidigung der Republik

Inhaltsangabe

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Über die Autorinnen und Autoren

geboren 1937 in Duisburg, wuchs am Niederrhein auf und war zunächst im Ruhrgebiet als Chemograf tätig, bis er nach der Einladung ins Literarische Colloquium 1963 als freier Schriftsteller nach Berlin ging. Sein erstes bei Rowohlt erschienenes Buch, der Gedichtband «Das Auge des Entdeckers» (1972) machte ihn einem breiteren Publikum bekannt. Es folgte der Roman «Die erdabgewandte Seite der Geschichte» (1976). Kurz vor seinem Tod im Dezember 1979 erschien der in zahlreiche Sprachen übersetzte Roman «Die Fälschung», der von Volker Schlöndorff mit Bruno Ganz und Hanna Schygulla verfilmt wurde.

Marion Gräfin Dönhoff (1909-2002), geboren und aufgewachsen in Ostpreussen, flüchtete 1944 vor sowjetischen Truppen in den Westen und begann 1946 ihre journalistische Laufbahn. Sie war Chefredakteurin und Herausgeberin der ZEIT. Sie war Trägerin des Friedenspreis des deutschen Buchhandels und verschiedener weiterer Preise.

Dieter Hildebrandt, 1927 in Bunzlau/Niederschlesien geboren, studierte in München Theaterwissenschaften und Literatur. Mit Sammy Drechsel Gründer der «Münchner Lach- und Schießgesellschaft». In den Jahren 1974 bis 1982 Zusammenarbeit mit Werner Schneyder. Von 1973 bis 1979 «Notizen aus der Provinz» für das ZDF, von 1980 bis 2003 «Scheibenwischer» im SFB. Dieter Hildebrandt starb 2013 in München.

Walter Jens, geboren 1923 in Hamburg, Studium der Klassischen Philologie und Germanistik in Hamburg und Freiburg/Br. Promotion 1944 mit einer Arbeit zur Sophokleischen Tragödie; 1949 Habilitation, von 1962 bis 1989 Inhaber eines Lehrstuhls für Klassische Philologie und Allgemeine Rhetorik in Tübingen. Von 1989 bis 1997 Präsident der Akademie der Künste zu Berlin. Verfasser von zahlreichen belletristischen, wissenschaftlichen und essayistischen Büchern (darunter zuerst "Nein. Die Welt der Angeklagten" 1950, "Der Mann, der nicht alt werden wollte", 1955), Hör- und Fernsehspielen sowie Essays und Fernsehkritiken unter dem Pseudonym Momos; außerdem Übersetzer der Evangelien und des Römerbriefes. Walter Jens war seit 1951 verheiratet mit Inge Jens, geb. Puttfarcken. Als "Grenzgängern zwischen Macht und Geist" wurde beiden 1988 der Theodor-Heuss-Preis mit der Begründung verliehen: "Gemeinsam geben Inge und Walter Jens sowohl durch ihr schriftstellerisches Werk wie durch ihr persönliches Engagement immer wieder ermutigende Beispiele für Zivilcourage und persönliche Verantwortungsbereitschaft."Walter Jens starb am 9. Juni 2013 in Tübingen.

Jürgen Manthey, geboren 1932 in Forst (Lausitz). Er leitete die Literatur-Redaktion beim Hessischen Rundfunk und war viele Jahre Lektor im Rowohlt Verlag, wo er unter anderem die Reihe «das neue buch» herausgab. Von 1986 bis 1998 lehrte er als Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Essen. Jürgen Manthey lebt als freier Autor und Literaturkritiker in Lübeck.

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