Alpers und Baxandall laden ein, Tiepolo neu zu entdecken, oder pr ziser ausgedr ckt, sie zeigen, wie seine Bilder anzuschauen sind, um die vom K nstler eingesetzten Mittel, das Au ergew÷hnliche seiner Malerei zu erkennen. Anhand der zahlreichen meist farbigen Abbildungen verfolgt der Leser mit den Autoren den Sch÷pfungsproze Tiepolos von den ersten Federzeichnungen ber kleine lskizzen bis zu den gro en Fresken.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Antiquariat am St. Vith, Mönchengladbach, Deutschland
Leinen. Zustand des Schutzumschlags: mit Schutzumschlag. Quart. IX, 186 S. Leinen mit Schutzumschlag. Mit zahlr., meist farb. Abb. gutes Exemplar. Artikel-Nr. 75454
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Anbieter: Antiquariat & Verlag Jenior, Kassel, HE, Deutschland
186 S. Leinen mit Schutzumschlag. 4°. Sauberes Exemplar ohne Stempel und Anstreichungen. Mit zahlreichen Abbildungen und Tafeln. Originaleingeschweißt. Neuwertig. Sprache: deu. Artikel-Nr. KUN60506
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Anbieter: Fundus-Online GbR Borkert Schwarz Zerfaß, Berlin, Deutschland
Leinen mit Schutzumschl. Zustand: Sehr gut. IX, 186 S. : Ill. Gutes Ex. - Tiepolo and the pictorial intelligence. - DAS VORLIEGENDE BUCH BEFASST SICH MIT DER MALEREI Giambattista Tiepolos als Beispiel für das Phänomen der bilderzeugenden Intelligenz. Vorab ist ein klärendes "Wort zu Inhalt und Form angebracht. Dieses Buch war zunächst geplant als gemeinsame Arbeit über die Prozesse und das Interesse der darstellenden Intelligenz eines Malers, die sich zwar recht stark von der eines Schriftstellers zum Beispiel unterscheidet, aber dennoch eine darstellungsbezogene Intelligenz ist. Dahinter standen eine Reihe von Überlegungen zu einer - in manchen gängigen Formen akademischer Kunstkritik spürbaren - Einstellung, die wir als Geringschätzung des visuellen Mediums empfinden, um das es hier geht. Wir wollten eine Fallstudie schreiben, keine allgemeine Abhandlung, und Tiepolo erschien uns als geeigneter Fall, zum einen, weil uns seine überaus intelligenten Gemälde gefielen, und zum anderen, weil wir nichts über ihn wußten: Wir hatten nämlich die Absicht, unmittelbar und ahistorisch an die Malerei heranzugehen, ohne Rückgriff auf Umfeld und Kontext. Das Projekt weitete sich aus und gestaltete sich immer komplizierter, und Tiepolo wurde zunehmend zum autonomen - und sogar beherrschenden - Mittelpunkt. Doch obwohl wir manches Grundlegende über Tiepolo und gelegentlich auch über seine Umgebung gelesen haben, bemüht sich dieses Buch nach wie vor, seine visuelle Qualität so unmittelbar wie möglich zu bestimmen und versteht sich nicht als Beitrag zur Erforschung des Settecento, für die wir nicht gerüstet sind und die wir nicht aufzunehmen gedenken. Kapitel I, "Eine Neigung zu Tiepolo", definiert einige allgemeine Merkmale der Malerei Tiepolos anhand einer Betrachtung seines Werkes Die Auffindung Moses in Edinburgh. Kapitel II, "Instrumente der Erfindungsgabe", befaßt sich mit einigen charakteristischen Vorbereitungsprozessen hinter Tiepolos Malerei: Zeichnung, Ölskizze und das Eingehen auf die Lichtverhältnisse an Ort und Stelle. Kapitel III ist eine formale Analyse jenes Gemäldes, das wir übereinstimmend mit vielen anderen für Tiepolos interessantestes Werk halten, Die vier Erdteile im Treppenhaus der Würzburger Residenz. (Vorwort)Chronologische Übersicht VIII I EINE NEIGUNG ZU TIEPOLO 1 1 Der Wandel des Geschmacks 3 2 Das Gemälde 8 3 Der Maler 10 4 Das Gemälde in der Betrachtung 15 5 Veronese interpretieren 21 6 Hunde, Wolken, Pfostenelemente als bildnerische Mittel 31 7 Entdeckung als Bildthema 33 8 Para-Erzählung 40 9 Die Musik des Moses 44 10 Incantesimo 45 II INSTRUMENTE DER ERFINDUNGSGABE: ZEICHNUNG, FARBE, LICHT 51 I Zeichnung 51 1 Zeichnung und Lavierung 51 2 Bewegung der Hand 53 3 Linie und die Konturen bekannter Objekte 58 4 Entwicklung des Phänomenalen 60 5 Zusammenfassung: Graphischer Prozeß und visueller Prozeß 61 II Farbe 63 6 Die Ölskizze 63 7 Kolorit als Timbre: Farbe als Licht 69 8 Zum Fresko 74 III Licht 80 9 Schatten: Cochin über Tiepolo 80 10 Die Beweglichkeit des Lichts (Gesuad 1) 11 Umgang mit der Beleuchtung am Ort (Gesuati 2) 82 12 Der Stimulus beweglichen Lichts 93 II DAS TREPPENHAUS IN WÜRZBURG 101 I Der Raum 107 1 Balthasar Neumanns Lichttheater: Lichtquellen und Flächen 107 2 Rundgang: Umgang mit den Fenstern 110 II Die Figuren 127 3 Kritik der Rotationssymmetrie 127 4 Bedeutungen und Dimensionen 132 5 Gruppen: Übertragung der Ölskizzen 135 III Syntax des Rokoko 143 6 Ein Irrgarten - aber nicht planlos 143 7 Zeichnung, Maßstab und Selbstähnlichkeit 148 8 Der Rokokohebel: Objekte versus Flächen 151 IV Die Ausnahme Europa 153 9 Das Problem Europas 153 10 Stärkung der Moral 160 Anhang: Tiepolo in situ 161 Anmerkungen und Bibliographie 175 Register 183 Abbildungsnachweis 186 ISBN 3496011483 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1550. Artikel-Nr. 932711
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