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Die Hunde des Krieges: Roman - Hardcover

Frederick Forsyth; Norbert Wölfl

 
9783492020701: Die Hunde des Krieges: Roman

Inhaltsangabe

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Über die Autorin bzw. den Autor

Frederick Forsyth, geboren 1938 in Ashford/Kent, ist einer der bekanntesten Spannungsautoren unserer Zeit. Mit neunzehn Jahren war er jüngster Pilot der Royal Air Force und berichtete später als Journalist aus den Hauptstädten Europas. Sein Name wurde mit Romanen wie "Der Schakal" und "Die Akte Odessa" weltberühmt und zu einem Synonym für exakt recherchierte Politthriller.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Jack Mulrooney drehte sich auf seinem Feldbett unter dem Moskitonetz auf die andere Seite und sah die erste graue Morgendämmerung über den Bäumen im Osten heraufschleichen. Es war ein blasser Schimmer, gerade ausreichend, um die Umrisse der Baumriesen erkennen zu lassen, die sich über der Lichtung erhoben. Er zog an seiner Zigarette, verfluchte den Urwald ringsum und fragte sich genau wie alle alten Afrikamänner zum tausendstenmal, warum zum Teufel, er überhaupt in diesen verpesteten Kontinent zurückgekehrt war.

Wenn er sich wirklich Mühe gegeben hätte, diese Frage zu beantworten, hätte er sich eingestehen müssen, daß er nirgendwo anders leben konnte, ganz bestimmt nicht in London, überhaupt nicht in Großbritannien. Er ertrug die Städte nicht, die Regeln und Vorschriften, die Steuern, die Kälte. Wie alle alten Afrikafahrer liebte und haßte er diesen Kontinent. Und er mußte sich damit abfinden, daß er ihm seit fünfundzwanzig Jahren tief im Blut saß - wie die Malaria, der Whisky und die Millionen von Insektenstichen.

Er war 1945 im Alter von fünfundzwanzig Jahren aus England hierhergekommen. Zuvor hatte er fünf Jahre lang als Mechaniker bei der Royal Air Force gearbeitet, unter anderem auch in Takoradi, wo er in Kisten verpackte Spitfires für den langen Weiterflug nach Ostafrika und den Vorderen Orient zusammengebaut hatte. Das war seine erste Begegnung mit Afrika. Nach der Abmusterung hatte er seine Entschädigung genommen, dem frierenden und hungernden London im Jahre 1945 Lebewohl gesagt und ein Schiff nach Westafrika bestiegen. Dort hatte ihm jemand erzählt, man könne in Afrika ein Vermögen verdienen.

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