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Verborgene Wirklichkeiten: Rätselhaften Phänomenen auf der Spur - Hardcover

Rainer Holbe

 
9783466345175: Verborgene Wirklichkeiten: Rätselhaften Phänomenen auf der Spur

Inhaltsangabe

Unglaublich – aber wahr! In der Welt des Übersinnlichen


Telepathie, Wunderheilungen, Jenseitskontakte, Nahtoderlebnisse, Ufos, Kornkreise, Klarträumen, Mentalkräfte: Was steckt dahinter? Welcher Wirklichkeit begegnen wir? Grenzbereiche unserer Existenz ziehen uns magisch an, öffnen die Tür zu einer phantastischen Welt. Das neue Buch von Rainer Holbe führt in diese Welt hinein. Mit Geschichten, authentischen Erlebnissen und neuesten Erkenntnissen aus der Wissenschaft. Eine Fundgrube faszinierender Phänomene, die jederzeit und überall geschehen können …


Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Rainer Holbe, geb. 1940, Rundfunk- und Fernsehjournalist, moderierte u.a. bei RTL die Reihe "Unglaubliche Geschichten" sowie bei SAT 1 "Phantastische Phänomene". Er wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. mit der "Goldenen Kamera", ist Autor zahlreicher Sachbücher und veranstaltet in der Bretagne Bewusstseins-Seminare für Manager. Rainer Holbe lebt in Frankfurt.

Aus dem Klappentext

... habe Dein neues Buch schon fast ausgelesen. Mit großem Interesse und großem Gewinn. Es sind ja doch recht verblüffende Wirklichkeiten, denen wir mit der Strenge der Vernunft nicht auf die Schliche kommen. Sitzt der Mensch auf dieser Welt und weiß nicht warum... Ich wünsche Deinem Buch viel Erfolg!
Wolf von Lojewski

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Sind wir allein im Universum? Was geschah in der Sekunde vor dem Urknall? Überlebe ich meinen Tod? Habe ich ein Schicksal zu erfüllen oder regiert König Zufall? Wer sich diese und ähnliche Fragen schon einmal gestellt hat, gehört zu den Menschen, die bereit sind, ihrem Denken eine andere Perspektive zu geben, und die offen sind für neue Erfahrungen. Ausgerüstet mit einer lebhaften Neugier, zählen sie zu den - wie die Psychologen sagen - »erfahrungsoffenen Temperamenten« mit außergewöhnlicher Vorstellungskraft.
Dabei sind es nicht nur die existentiellen Fragen, die ihren Geist anregen - auch sinnliche Erfahrungen, beispielsweise Musik, Malerei und Literatur, gehören ebenfalls dazu. In eine Sinfonie können sie sich ebenso vertiefen wie in eine eindrucksvolle Landschaft oder die Betrachtung des bestirnten Himmels.
Offenheit für neue Erfahrungen geht meist einher mit einem hohen Intelligenzquotienten und einem überdurchschnittlich scharfen Verstand. Wer aufgeschlossen gegenüber unkonventionellen Gedanken ist, braucht auch kein strenges Wertesystem, das von ihm ideologischen Gehorsam verlangt. Menschen, die bereit sind für neue Ideen, erfüllen das, was die Naturwissenschaft von ihren Anhängern verlangt: mit jeder neuen Erkenntnis das Wissenspotenzial zu verändern.
»Alles fließt«, sagt der Philosoph Heraklit. »Es ist niemals der gleiche Fluss, in den du steigst.« Denn wenn du wieder einmal in ihm badest, haben sowohl der Fluss als auch du sich verändert.


Das Bedürfnis, Neues zu entdecken und zu begreifen, ist nicht jedem Menschen gegeben.


Während die einen unentwegt danach drängen, ihren Erfahrungshorizont zu erweitern, gibt es die anderen, die mit dem zufrieden sind, was sie kennen, und die jede Erweiterung ihrer wohlgeordneten Welt als Bedrohung empfinden. In einer immer komplexer werdenden Gesellschaft hat auch diese Einstellung sicherlich einen Sinn. Ideal wäre es jedoch, wenn sich die unterschiedlichen Temperamente gegenseitig ergänzten. Und es gibt immer wieder so viel Neues zu entdecken! Unser Geist leuchtet, wenn wir uns zum Beispiel über die phantastischen Erkenntnisse unserer Astronomen begeistern. Jeder Tag beschert uns eine Fülle neuer Objekte: Planeten außerhalb unseres Sonnensystems werden entdeckt, und zwar mit einer Ökosphäre, die der unserer Erde ähnelt. Damit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass wir in diesem riesigen Universum nicht allein sind. Schwärmerisch erhoffen wir ein Lebenszeichen von »den anderen« da draußen, auf Nachrichten aus einer fremden Welt.
Unsere Weltraumfahrer hingegen warten nur auf ein Zeichen - und auf das nötige Budget -, um Forschungsstationen auf dem Mond zu errichten und den ersten bemannten Flug zum Mars zu organisieren. Technisch ist das kaum noch ein Problem. Wären da nicht die Bedenkenträger, die noch immer die Konstruktion der Teflon-Pfanne für das einzig brauchbare Resultat der Weltraumfahrt halten. Die Argumente sind hinlänglich bekannt: Statt Milliarden bei der Erforschung des Weltalls zu verplempern, soll das Geld lieber in die Bekämpfung weltweiter Armut und nicht bekämpfter Seuchen gesteckt werden.
Astronomie ist die einzige wertfreie Wissenschaft, die allein der Erweiterung unseres Bewusstseins dient. Forschung an den Grenzen unseres Wissens ist reiner Selbstzweck. Astronomen forschen nicht um eines industriellen Nutzens willen, sondern einfach, weil sie forschen wollen. Um zu erfahren, ob unser Bewusstsein den körperlichen Verfall überdauert, ob es eine Wiedergeburt gibt und was in den Nanosekunden vor dem Urknall - der Geburt von uns allen - wirklich geschah, sollten wir uns also nicht mehr allein auf die Aussagen alter Legenden, Mythen und Religionen verlassen.


»Raumfahrt ist ein Teil der menschlichen Evolution«, sagte mir einmal der NASA-Wissenschaftler Jesco von Puttkamer. Sie hat in erster Linie nicht das Ziel, unseren Planeten zu verlassen, sondern unser Bewusstsein zu erweitern.


Das heißt also: Nicht weg von der Erde, sondern zurück zur Erde. Von außen erkennen wir die Schäden an diesem »Raumschiff«, und nun muss die Besatzung - die Menschheit - gemeinsam versuchen, es zu reparieren.
Ich vermute einmal, dass Forschungen in diesen Bereichen ein genetisch programmierter Schritt sind. Wir haben es hier mit tieferen, unbewussten Kräften zu tun, die nach außen drängen. Inzwischen gibt es mehr und mehr Menschen, die sozusagen Regelkreise bilden, um den letzten großen Fragen erhellende Antworten zuzuführen - gegen alle Hindernisse und Zweifel. Und das ist gut so. Denn freies Denken kann zu wunderbaren Einsichten führen.
Der Spatz im Tempel des Pharao
Ein frühes Leben zwischen UFOs, Engeln und Außerirdischen


Zu später Stunde hatte die Moderatorin für ihre Sendung »Menschen bei Maischberger« das Thema: »UFOs, Engel, Außerirdische - sind wir nicht allein?« gewählt. Dem ZDF-Wissenschaftsredakteur Joachim Bublath zur Seite saß die Sängerin Nina Hagen, die aus ihrer Wahlheimat Kalifornien herübergeflogen war, um über ihre Begegnung mit einem UFO zu berichten. Die damals schwangere Künstlerin war von diesem Erlebnis so beeindruckt, dass sie ihre später geborene Tochter Cosima nannte, was sie vom Wort »Kosmos« ableitete. Nachdem in der Runde ausführlich - und mit allerlei Beispielen über mögliche Besuche außerirdischer Wesen - diskutiert wurde, erschöpfte sich die Geduld des ZDF-Mannes. »Als ein weiteres Fass mit Engeln aufgemacht wurde, konnte ich nur noch aufstehen und gehen«, sagte Joachim Bublath später.
Der Abgang des Journalisten sorgte für Wirbel in den Medien und ist typisch für jene Zwei-Fronten-Position, bei der die Vertreter der Naturwissenschaften auf Menschen treffen, die sich mit übersinnlichen Phänomenen befassen. Bublath war in die Sendung gekommen, um zu erklären, dass es auf unserer Erde so viel Wunderbares gebe, dass wir getrost auf UFOs und andere Merkwürdigkeiten verzichten könnten. Der Mann hat recht. Doch es liegt in der Natur des Menschen, hinter den Vorhang zu schauen, die Welt hinter der Welt zu erforschen. Das Unerklärbare aufzuklären, ist stets eine Motivation für die Wissenschaft gewesen. Ihr Ziel: Unser Bewusstsein zu erweitern und zu neuen Grenzen aufzubrechen.
Knapp zwei Jahrzehnte lang habe ich Menschen getroffen, die über ihre Begegnungen mit Engeln, Außerirdischen, Geistern und Elfen berichteten. Ich machte Reportagen über Heiler und Schamanen, Feuerläufer, Hellseher, Magnetmenschen, Aura-Fotografen und Wunderkinder. Ich kletterte in das Innere der Cheopspyramide und stieg auf den Jaguar-Tempel in Tikal, traf russische Kosmonauten und Leute von der NASA, die ich nach möglicher außerirdischer Intelligenz befragte.
Ein wichtiges journalistisches Leitmotiv bei all dem lautet: »Mache dich nie gemein mit einer Sache und sei sie auch noch so edel.« Ich trage diesen Satz bis zum heutigen Tag wie ein Banner vor mir her. Doch es ist nicht immer leicht, sich der Sogkraft mancher Phänomene zu entziehen, die schließlich auch die eigene Existenz betreffen. Wenn es um die Frage geht, ob es ein Leben nach dem Tod gibt, ob wir möglicherweise wiedergeboren werden oder ob es bei schwerer Krankheit Alternativen zur konventionellen Medizin gibt, die mit Geistheilung oder Naturmedizin nur ungenügend beschrieben werden, dann ist der Reporter ganz schnell involviert. Auch er wird sterben, auch er kann krank werden. Ich gestehe, dass es bei solchen Themen schwierig ist, die Position des nüchternen Beobachters zu bewahren.
Journalisten gerieren sich gerne als Herren über die veröffentlichte Meinung, reagieren ironisch bis sarkastisch auf Menschen, die Erfahrungen fernab der gültigen Weltbilder machen. Leuten wie Nina Hagen kann man natürlich empfehlen, erst einmal ihrem Therapeuten von dem UFO-Erlebnis zu erzählen. Ein anderer Weg wäre es, herauszufinden, in welcher Lebenssituation sich Nina befunden hat, als ihr - gewissermaßen aus dem Kosmos -...

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