Die Welt des Sir Peter: ein KiWi-Klassiker in neuer Gestaltung Was haben Humphrey Bogart und Margret Thatcher, Prinz Charles und Jimmy Carter, Yehudi Menuhin und Nelson Mandela gemeinsam? Peter Ustinov hat mit ihnen gedreht oder diniert, sie interviewt und beobachtet, und sie alle spielen mit im großen Welttheater, das Sir Peter mit nicht nachlassendem Erstaunen verfolgt hat: 'Politik ist Show-Business. Der entscheidende Moment war, als Präsident Eisenhower seinen Freund, den Schauspieler Robert Montgomery, unschuldig bat, ihm bei seinem Fernseh-Make-up zu helfen. Von da an gab es kein Zurück.' Sir Peters unschätzbares Privileg: Er kannte beide Seiten, das Showgeschäft und die internationale Politik. Die Grenzen verschwimmen: 'Kraft des Fernsehens werden Krieg, Korruption und Naturkatastrophen so dargeboten, dass sie nicht langweilen, sondern unterhalten.' Peter Ustinov empfand ein gewisses Mitgefühl für Celebrities wie Michael Jackson, die in einem Moment geliebt und im anderen an den Pranger gestellt werden. Letztlich geht es immer um Macht: 'Es ist ein besonderes Merkmal des Machthungers, dass er sich niemals stillen lässt.' Doch 'um es mit den Worten eines britischen Obersten zu sagen: ›Ich habe fast keinen Zweifel, dass es noch nicht zu spät ist, die Demokratie auf Vordermann zu bringen‹'.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Sir Peter Ustinov wurde am 16. April 1921 in London geboren und verstarb am 28. März 2004 in Genf. Schauspieler, Dramatiker, Erzähler, Zeichner, Regisseur und vieles mehr, mit zwei Oscars ausgezeichnet (für seine Rollen in 'Spartakus' und 'Topkapi'), Mitglied der Académie des Beaux Arts, Unicef-Botschafter, Rektor der Universität Durham. Peter Ustinov hat Romane, Erzählungen, eine Autobiografie und mehr als zwanzig Theaterstücke geschrieben. Weitere Titel bei K&W: 'Monsieur René', 1998. 'Die endlose Reise', KiWi 516, 1998. 'Die Heirat und andere Komödien', 2000. 'Karneval der Tiere. Des Esels Schatten', KiWi 622, 2001. 'Die Reise geht weiter', KiWi 726, 2002. 'Die Gabe des Lachens. Seine Lebensgeschichte, aufgeschrieben von John Miller', 2003. 'Die Reisen des Sir Peter', KiWi 802, 2003. Im Herbst 2004 erscheinen der KiWi-Klassiker 'Sir Peters kleines Welttheater' (KiWi 851) in neuer Gestaltung sowie der Bildband 'Bilder meines Lebens' als Hardcover.
Aufschlag Mr. Clinton
Das Londoner Wetter zeigte sich vergangene Woche ungewohnt mild, und in Wimbledon gab es Rutschpartien en masse, diesmal nicht, weil der Rasen zu naß, sondern weil er zu trocken war. An guten Gründen für Ausrutscher besteht offenbar kein Mangel.
Die Masseure und Therapeuten brachten, so wenigstens hatte es den Anschein, die meiste Zeit auf dem Platz damit zu, Miss Capriatis Zehen zu verpflastern oder die Schulter von Pete Sampras zu kneten, während er dasaß, ein aus Dankbarkeit und angstvoller Sorge gemischtes Lächeln zur Schau trug und mit der Zunge wie eine Schildkröte unter ihrem Panzer hervor verstohlen die Luft erkundete.
Doch ernsthaft: Mir ist, als habe der Grad frommer Kindergarten-Ermahnung in Wimbledon mittlerweile drastische Ausmaße gewonnen. "Verwarnung für Mr. Ivanisevic wegen Mißbrauch des Schlägers", läßt sich die Stimme des Stuhlschiedsrichters vernehmen, weil ein Spieler, dem vom Temperament her die Wonnen einer in tadelloser Haltung absolvierten Hingabe an ein obskures Sportlerideal verwehrt sind, seine Wut über eine Fehlentscheidung an seinem armen, seelenlosen Schläger ausließ.
Dabei gehört das Zertrümmern eines Schlägers doch mit zur Unterhaltung. Da der Schläger unbestreitbar dem Spieler gehört, sollte er ihn auch mißhandeln dürfen, wenn es ihm besser zu spielen hilft. Die mit der Wahrung von Recht und Ordnung Betrauten behandeln Tennisschläger heutzutage mit derselben Zuneigung, wie sie England seit jeher den Haustieren entgegenbringt. Schlägermißbrauch hört sich etwa so abscheulich an wie das Quälen eines wehrlosen Lieblings. Und schon wieder: "Verwarnung für Mr. Courier wegen obszöner Ausdrucksweise." Wen ich auch fragte - niemand konnte mir sagen, worin die Obszönität bestand. Im Fernsehen kriegte ich sie jedenfalls nicht mit. Drum schlage ich vor, daß ein mit einem Fünkchen Großmut begnadeter Schiedsrichter ebenfalls so tut, als sei ihm die Verwünschung entgangen, anstatt die Neugier aller Anwesenden anzustacheln und einen Mann aus der Fassung zu bringen, der sich ansonsten mustergültig beträgt.
Dieses grundlose Zügelreißen in Wimbledon ist symptomatisch für die Bestrafungsmentalität aller ältlichen Spielepäpste: Sie erfinden Regeln und ahnden gnadenlos jeden Verstoß.
Diese Grundhaltung ist freilich nicht auf den Sport beschränkt. Urplötzlich schlüpft John Major, normalerweise ein reizender Mann, in die Haut eines verdrießlichen Schiedsrichters und läßt sich mit moralinsaurer Stimme vernehmen: "Kodexverletzung, Mr. Saddam. Sie tragen die Konsequenzen. " Für einen Premierminister, der in letzter Zeit mehrfach Prügel bezogen hat und dessen Fähigkeit, Eignung für den Job und Führungsqualitäten angezweifelt wurden, ist dies gewiß eine erfrischende Erfahrung. So läßt er es sich natürlich nicht nehmen, sich in ein Getümmel zu werfen, das gar nicht das seinige ist, und Unterstützung für eine Politik zu erklären, zu der er nur höchst beiläufig konsultiert wurde.
Auf ein solches Spielchen darf er sich gerne etwas zugute halten. Ist's auch nicht wirkliche Führung, so ist's doch das gleich nächstbeste - der Anschein davon, während man stillschweigend einem andern nachtrottet. Sein Schiedsspruch bei der Verurteilung von Saddam Hussein wegen Verletzung der Spielregeln lautete so: "Wenn wir einfach zusehen und derlei Verhalten hinnehmen, wie läßt sich da noch verhindern, daß es wieder und wieder geschieht?" Aha, ein Wiederholungsspiel. Und um weitere Wiederholungsspiele zu vermeiden, ist der Schiedsrichter so streng.
Teile der Öffentlichkeit scheinen ihm zuzustimmen, andere pfeifen und buhen. Die Fernsehgesellschaft CNN wartete hastig mit Umfragezahlen auf, wonach über sechzig Prozent der Befragten den Präventivschlag gegen Bagdad guthießen. Über zwanzig Prozent waren dagegen. Die übrigen hatten keine Meinung. Tatsächlich wußten fast hundert Prozent nicht, was sie davon halten sollten, unterlagen aber dem Einfluß von Bill Clinton, als dieser - nachdem er seinerseits ordentlich Prügel bezogen hatte - von Zuversicht überströmend erklärte, dem amerikanischen Volk stehe dies gut an. Das sagte er, weil er das Gefühl hatte, ihm selber stehe es gut an. Er bedauerte zwar die zivilen Opfer, wies indes gleichzeitig darauf hin, es wären noch viel mehr gewesen, wäre die Bombe, die George Bush töten sollte, explodiert. Was sie aber zum Glück nicht tat.
Wir müssen akzeptieren, was man uns sagt, und müssen uns damit begnügen, großformatige Aufnahmen von der Ladefläche eines Toyota-Lieferwagens zu betrachten und einem amerikanischen Botschafter zuzuhören, der uns einen Schnellkurs im Grundwissen des Terrorismus erteilt. Dies als nachträglicher Vorwand für den Einsatz von mehr als zwanzig Marschflugkörpern. Diese Raketen stellten ihre Effizienz dadurch unter Beweis, daß nur so wenige ihr zugeteiltes Ziel verfehlten. Wobei die fehllaufenden leider die unbeabsichtigte und bedauernswerte Vernichtung unbeteiligter Personen und Sachen zur Folge hatten.
Nachträglich? Nun ja, diesmal wurde der UNO-Sicherheitsrat nur vom Ereignis unterrichtet. So sicher ist sich Mr. Clinton der Zustimmung dieses Gremiums, daß er nur so tun muß, als konsultiere er es.
Der Popanz von einst, die Russen, halten jetzt eifrig zu denen, die ihnen unter die Arme greifen können. Der britische Botschafter ist der Gehorsam in Person und gleicht dem Linienrichter, dem zwar die Sicht auf den Ball versperrt war, der aber des impliziten Vertrauens des Stuhlschiedsrichters gewiß ist. Die Franzosen murren vielleicht ein bißchen. Das ist so ihre Art. Und die Chinesen, die sich wachsenden Selbstvertrauens rühmen, melden tatsächlich Zweifel an.
Alle übrigen sind nichts als privilegierte Zuschauer, vergleichbar den Rollstuhl Veteranen am Spielfeldrand von Wimbledon.
Mit alledem hat Mr. Clinton nur eines bewiesen. Mag die Debatte, die seiner Wahl vorausging, noch so beißend, das Bild, das er bei Amtsantritt darbot, noch so erfrischend und strahlend gewesen sein - das alles ist jetzt vergeben und vergessen. Er hat sich das Einmaleins seiner neuen Position angeeignet und weiß, was man tun muß, um das Vertrauen wiederherzustellen.
Doch das Spiel geht weiter. Das tut es immer. Saddam ist zwar bestraft, aber immer noch da, erst recht selbstbewußt, weil er den Aufschlag seines Gegners überstanden hat. Die Bosnier freilich, die auf einem Nebenplatz ohne Schläger gegen die Serben und Kroaten antraten, mußten erleben, wie ihnen sogar die Balljungen und -mädchen davonliefen und das Regelwerk in alle Winde zerstob.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03462034340-G
Anzahl: 8 verfügbar
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03462034340-V
Anzahl: 10 verfügbar
Anbieter: Ammareal, Morangis, Frankreich
Softcover. Zustand: Très bon. Ammareal reverse jusqu'à 15% du prix net de cet article à des organisations caritatives. ENGLISH DESCRIPTION Book Condition: Used, Very good. Ammareal gives back up to 15% of this item's net price to charity organizations. Artikel-Nr. H-351-457
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Softcover. Zustand: Fine. Abnutzung / Risse - leicht; Gebrochener Buchrucken / Seiten oder Softcover umgeknickt. Die Welt des Sir Peter: ein KiWi-Klassiker in neuer Gestaltung Was haben Humphrey Bogart und Margret Thatcher, Prinz Charles und Jimmy Carter, Yehudi Menuhin und Nelson Mandela gemeinsam? Peter Ustinov hat mit ihnen gedreht oder diniert, sie interviewt und beobachtet, und sie alle spielen mit im grossen Welttheater, das Sir Peter mit nicht nachlassendem Erstaunen verfolgt hat: 'Politik ist Show-Business. Der entscheidende Moment war, als Prasident Eisenhower seinen Freund, den Schauspieler Robert Montgomery, unschuldig bat, ihm bei seinem Fernseh-Make-up zu helfen. Von da an gab es kein Zuruck.' Sir Peters unschatzbares Privileg: Er kannte beide Seiten, das Showgeschaft und die internationale Politik. Die Grenzen verschwimmen: 'Kraft des Fernsehens werden Krieg, Korruption und Naturkatastrophen so dargeboten, dass sie nicht langweilen, sondern unterhalten.' Peter Ustinov empfand ein gewisses Mitgefuhl fur Celebrities wie Michael Jackson, die in einem Moment geliebt und im anderen an den Pranger gestellt werden. Letztlich geht es immer um Macht: 'Es ist ein besonderes Merkmal des Machthungers, dass er sich niemals stillen lasst.' Doch 'um es mit den Worten eines britischen Obersten zu sagen: >Ich habe fast keinen Zweifel, dass es noch nicht zu spat ist, die Demokratie auf Vordermann zu bringen<'. Artikel-Nr. 0ba4bc34-0727-46c7-ad1f-06daf4a08b57
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Versandantiquariat Felix Mücke, Grasellenbach - Hammelbach, Deutschland
paperback. Zustand: Gut. 176 Seiten; auþen mit Gebrauchsspuren, Eintrag/Stempel vorne im Buch, Artikel stammt aus Nichtraucherhaushalt! EP1607 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Artikel-Nr. 1372922
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Butterfly Books GmbH & Co. KG, Herzebrock-Clarholz, Deutschland
Taschenbuch oder Softcover. Zustand: Sehr gut. 1. Auflage. 175 Seiten Zustand: SEHR GUTER Zustand! HC1-130-2/8-00202791 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 179. Artikel-Nr. 17378
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquariat Wortschatz, Markt Hartmannsdorf, Österreich
Softcover/Taschenbuch. Zustand: Gut. 1. Auflage. Anzahl Bände: - Bd.Nr.: - Sprache: de - Einband: Paperback - Gewicht: 501 - Illust.: - Zustand: Gut - leichte Lager- und Gebrauchsspuren Preisaufkleber am Vorderdeckel. Artikel-Nr. 273847
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: DER COMICWURM - Ralf Heinig, Hohnhorst, DE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Gut. Alterbedingte Gebrauchsspuren, evtl. auch gutes Mängelexemlar---. nein. Artikel-Nr. 164619
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: BOUQUINIST, München, BY, Deutschland
Zustand: Wie neu. 175 (1) Seiten. 19 cm. Umschlaggestaltung: Barbara Thoben. Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. Was haben Humphrey Bogart und Margret Thatcher, Prinz Charles und Jimmy Carter, Yehudi Menuhin und Nelson Mandela gemeinsam? Peter Ustinov hat mit ihnen gedreht oder diniert, sie interviewt und beobachtet, und sie alle spielen mit im großen Welttheater, das Sir Peter mit nicht nachlassendem Erstaunen verfolgt hat: 'Politik ist Show-Business. Der entscheidende Moment war, als Präsident Eisenhower seinen Freund, den Schauspieler Robert Montgomery, unschuldig bat, ihm bei seinem Fernseh-Make-up zu helfen. Von da an gab es kein Zurück.' Sir Peters unschätzbares Privileg: Er kannte beide Seiten, das Showgeschäft und die internationale Politik. Die Grenzen verschwimmen: 'Kraft des Fernsehens werden Krieg, Korruption und Naturkatastrophen so dargeboten, dass sie nicht langweilen, sondern unterhalten.' Peter Ustinov empfand ein gewisses Mitgefühl für Celebrities wie Michael Jackson, die in einem Moment geliebt und im anderen an den Pranger gestellt werden. Letztlich geht es immer um Macht: 'Es ist ein besonderes Merkmal des Machthungers, dass er sich niemals stillen lässt.' Doch 'um es mit den Worten eines britischen Obersten zu sagen: "Ich habe fast keinen Zweifel, dass es noch nicht zu spät ist, die Demokratie auf Vordermann zu bringen". - Sir Peter Alexander Baron von Ustinov, CBE, (* 16. April 1921 in Swiss Cottage, Camden, London; 28. März 2004 in Genolier, Kanton Waadt, Schweiz) war eine der angesehensten Persönlichkeiten des 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts aus den Bereichen Film, Theater, Literatur und Kunst. Als Filmschauspieler spielte Ustinov in Charakterrollen im Kino Hollywoods und wurde zweimal mit einem Oscar ausgezeichnet. Darüber hinaus erweiterte er seine künstlerische Bandbreite durch Tätigkeiten auch als Regisseur und Autor, wobei für ihn persönlich sein literarisches Schaffen im Vordergrund stand. Mit zeitsatirischen Stücken und Romanen etablierte sich Ustinov als Beobachter des politischen und gesellschaftlichen Weltgeschehens und wurde so auch zu einem beliebten Erzähler und Conférencier. Ustinov engagierte sich politisch als Weltföderalist und Sonderbotschafter von UNESCO und UNICEF und trat weltweit für Kinder- und Menschenrechte ein. In seinen letzten Lebensjahren widmete er sich aus sozialphilosophischer Sicht der Erforschung und Bekämpfung von Vorurteilen und gründete aus diesem Anlass Universitätslehrstühle in Budapest und Durham sowie das deutschsprachige Sir-Peter-Ustinov-Institut in Wien. Von 1968 bis 1974 war Ustinov Rektor der Universität Dundee und amtierte von 1992 bis zu seinem Tod als Kanzler der Universität Durham. 1990 wurde er von Elisabeth II. in den britischen Adelsstand erhoben. . Bedeutung: Peter Ustinov wird vom breiten Publikum als Schauspieler mit Rollen wie Kaiser Nero oder Hercule Poirot assoziiert. Kritiker weisen auf Ustinovs ungemein großes künstlerisches Spektrum hin: Er betätigte sich in Film, Fernsehen, Theater, Literatur, Musik und Kunst und darüber hinaus als selbsternannter Erforscher und als Bekämpfer von Vorurteilen in den Bereichen Ethik und Sozialphilosophie. Internationale Anerkennung gewann er vor allem durch sein soziales Engagement für das UN-Kinderhilfswerk UNICEF und seine Bemühungen um die weltweite Völkerverständigung. Viele Ereignisse und Begegnungen mit bedeutenden Persönlichkeiten nahm Ustinov in seinen großen Anekdotenschatz auf. Er beobachtete die Gesellschaft humorvoll, aber nie niveaulos und verarbeitete dies in zahlreichen seiner Theaterstücke und Bücher. Ustinov war im Laufe der Jahre auch als seriöser Journalist und Kolumnist für Rundfunk, Magazine, Zeitschriften, eigene Fernsehproduktionen und Dokumentationen tätig. Als vielseitiger Erzähler und Kabarettist war Ustinov ein gern gesehener Gast in Talkshows sowie ein beliebter Moderator bei kulturellen Veranstaltungen (u.a. zugunsten von UNICEF) oder eigener Shows (wie z.B. bei Ein Abend mit Peter Ustinov). Als großer Kenner der klassischen Musik inszenierte er Opern und verfasste humoristische Begleittexte zu musikalischen Werken wie zu Camille Saint-Saëns' Karneval der Tiere. Ustinov war auch ein überaus begabter Imitator von Geräuschen, (Tier-)stimmen und Instrumenten. Er erlernte insgesamt acht Sprachen, sechs davon sprach er fließend. Peter Ustinov war Kunst- und Kulturliebhaber und machte sich als solcher auch mit Bühnenbildern und Karikaturen einen Namen. Ab 1989 gehörte er als Nachfolger von Orson Welles der Pariser Akademie der Schönen Künste an und war zudem Ehrendoktor zahlreicher Institute und Universitäten in Amerika, Europa und Asien. Auch öffentliche Ämter bekleidete er: So als Leiter zweier britischer Universitäten und als Vorsitzender des World Federalist Movement. Aufgrund seiner vielseitigen Interessen und Talente wurde und wird Ustinov auch heute noch als einzigartiges Universalgenie, als Weltbürger und Kosmopolit bezeichnet, der sein Können auf den unterschiedlichsten Gebieten entwickelte und hervorbrachte. . . . Aus: wikipedia-Peter_Ustinov Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 200 Taschenbuch. Kartoniert. Laminiert. Glanzfolienkaschierung. Originalausgabe. Erste Auflage dieser Ausgabe. Artikel-Nr. 72118
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Vulkaneifel Bücher, Birgel, Deutschland
kart. Zustand: Sehr gut. Orig.-Ausg., 1. Aufl. 175 S. ; 19 cm als Mängelexemplar gestempelt, kleine Lagerspuren am Buch, Inhalt einwandfrei und ungelesen Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 180. Artikel-Nr. 200052
Anzahl: 3 verfügbar