1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen, 10 Bde. - Softcover

 
9783458166320: 1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen, 10 Bde.

Inhaltsangabe

1000 Deutsche Gedichte und ihre Interpretationen, herausgegeben von Marcel Reich-Ranicki, 10 Bände in einem Schuber, Insel Verlag, Frankfurt am Main und Leipzig, 1. Auflage 1994, ISBN 3-458-16669 bis 16678, Band 1: von Walther von der Vogelweide bis Matthias Claudius, 364 Seiten, Band 2: Johann Wolfgang von Goethe, 566 Seiten, Band 3: von Friedrich von Schiller bis Joseph von Eichendorff, 511 Seiten, Band 4: von Heinrich Heine bis Friedrich Nietzsche, 546 Seiten, Band 5: von Arno Holz bis Rainer Maria Rilke, 491 Seiten, Band 6: von Georg Trakl bis Gottfried Benn, 495 Seiten, Band 7: von Bertold Brecht bis Marie Luise Kaschnitz, 521 Seiten, Band 8: von Peter Huchel bis Paul Celan, 484 Seiten, Band 9: Erich Fried bis Hans Magnus Enzensberger, 523 Seiten, Band 10: von Sarah Kirsch bis heute, 680 Seiten, Gesamtgewicht: 4.802 g

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Über die Autorin bzw. den Autor

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen geboren. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk und als Übersetzer. 1958 siedelte Reich-Ranicki in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, dann zog er nach Frankfurt am Main.

Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Ab 1974 war er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Marcel Reich-Ranicki war Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002). Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der FAZ abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen: Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett im ZDF.

Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und galt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands. Er starb am 18. September 2013 im Alter von 93 Jahren.

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