Von Loddar, Rudi und dem ganzen Rest
Immer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (»Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl«) oder im Ring mit Wladimir Klitschko – niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt: von den Spielerfrauen (er wär selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).
Inklusive Bonustracks – auf den Leib geschrieben von Harald Schmidt und Ottfried Fischer.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Waldemar Hartmann wurde 1948 in Nürnberg geboren und gilt als bayerisches Urgestein der deutschen Fernsehlandschaft. Seine journalistische Laufbahn begann er in den Siebzigerjahren bei Zeitung und Radio, bis Hartmann sich dann Mitte der Achtziger ganz dem Sport widmete. Für die ARD moderierte er bei zehn Olympischen Spielen, acht Fußball-WMs und -EMs, bis er mit Harald Schmidt als Waldi und Harry bei Olympia in Turin und Peking Sport und Humor vereinte. Seit dem „Sommermärchen 2006“ sorgte er mit prominenten Gästen nach Länderspielen der deutschen Nationalmannschaft in Waldis Club für kurzweilige Fußballanalysen. 2009 entwickelte er seine kabarettistische Show „Born to be Waldi“.
"Kult-Moderator" Bild am Sonntag über Waldemar Hartmann
"Es gibt nur ein Waldi Hartmann!" Süddeutsche Zeitung
"Der Waldemar ist wunderbar!" Saarbrücker Zeitung
Es kam der Tag, an dem der Waldi seinem Spiegel die Frage aller Fragen stellte: "Spieglein, Spieglein an der Wand. Du, sag, wer ist der beste Moderator im ganzen Land?"
Da sprach der Spiegel: "Geh aus dem Weg, Dicker, ich kann nix sehen. Und �berhaupt, seit wann sind wir per Du?"
Es ist also ganz offensichtlich nichts geworden aus meiner urspr�nglich geplanten Karriere als drahtiger Steppenwolf �a "Born to be Waldi". Als Rock 'n' Roller auf der dr�hnenden Harley, mit coolem Schnauzer, der im Wind flattert. Als wilder Hund. Okay, ich h�e es ahnen k�nnen, als ich wenige Jahre nach dem Krieg mit meinem Augsburger Spezi Gerd H�llerich, gerade frisch umgetauft in Roy Black, auf der B�hne stand und im Hintergrundchor "Du bist nicht allein" mitbrummte - vorsichtshalber so leise, dass es keiner h�ren konnte. Da lief etwas schief mit der Rebellion, schon mit 17. Ein schwerer Schlageranfall.
Auf Platz eins mischten gerade die Rolling Stones mit "Satisfaction" die deutschen Charts auf. Mick und Keith, das war Rock 'n' Roll! Auf Rang drei lag "Du bist nicht allein". Gerd und Waldi, das war ganz entschieden kein Rock 'n' Roll! Wenn er wenigstens gesungen h�e "Sie sind nicht allein". Dann w� das mit dem Duzen vielleicht anders gelaufen. Fr�hpr�ng nennt man das wohl. Das ist die erste Enth�llung dieses Buches: Roy Black hat die Duz-Maschine angeworfen.
Aber ich klage nicht, nicht einmal als mittelschwerer Steppenwaldi. Ganz im Gegenteil. Denn, wie sang der Gerd so wunderbar mit der s��n norwegischen Anita, die er mir leider auch nach ihrer Vollj�igkeit nie vorgestellt hat? Sch�n ist es auf der Welt zu sein. Ich f�ge hinzu: Sogar bei der ARD.
Jetzt werden Sie sich vielleicht fragen: Warum schreibt der Hartmann aus dem Fernsehen jetzt auch noch ein Buch? Warum steigt er mit seinem Kabarettprogramm "Born to be Waldi" auf die B�hne? Was kommt als N�stes? Droht gar ein Musical? Das Phantom, der Fernseh-Opa? Dirty Sending? Der Quotenk�nig und ich? Ein K�g voller Fernsehnarren? Ich verspreche hiermit schwarz auf wei� Kein Musical! Zumindest vorerst nicht. Obwohl - vielleicht doch? Stoff g� es mehr als genug, nach 30 Jahren in der Fernsehanstalt, nach 30 Jahren �ffentlich-rechtlicher Resozialisierungszeit - was laut ausge�bter deutscher Rechtsprechung immerhin zweimal lebensl�lich bedeutet. Das Wichtigste: Ich habe �berlebt - auch wenn's manchmal knapp war.
Geldnot k�nnte nat�rlich ein Motiv sein. Aber bitte erkundigen Sie sich. Jeder Literatur-Sachverst�ige wird Ihnen best�gen: B�cherschreiben hilft nicht aus Geldnot. B�cherschreiben bringt in Geldnot. Au�r, man ist fit genug f�r den Jakobsweg - was ich f�r mich ausschlie�n kann. Ich red ja blo��ber Sport, ich betreibe ihn nicht.
Wer 30 Jahre seine R�be aus dem Fernsehkasten gehalten hat, bei dem ist auch der unwiderstehliche Drang nach �fentlichkeit irgendwann ausreichend befriedigt - zumindest war das bei mir so.
Nein, es gibt nur einen Grund f�r Born to be Waldi: Ich wollte endlich mein eigener Programmdirektor sein. Und die Geschichten erz�en, die ich im Fernsehen immer f�r mich behalten musste. Ohne R�cksicht auf Gremien, Korinthenz�er, Erbsenkacker und Fernsehdirektoren nehmen zu m�ssen, die immer predigen: Ja, wo k�n wir denn da hin, wenn wir das Programm f�r die Zuschauer machen? Das w�ja noch sch�ner! Und wenn der Papst schon einmal da ist, dann �bertragen wir das auch - und zwar 26 Stunden am Tag, acht Tage die Woche, und unbedingt parallel zum Konkurrenzsender, damit uns blo�keiner auskommt. Halleluja!
Im Mittelpunkt von Born to be Waldi stehen die Geschichten aus den dritten Halbzeiten der Fu�allspiele und den 13. Runden der Boxk�fe, die bisher nur (vereinzelt) an den Hotelbar-Lagerfeuern dieser Welt von Mund zu Ohr weitergereicht wurden: Wie Oliver Kahn beinahe nicht beim FC Bayern gelandet w�, wie Uli Hoene�einen Rathausbalkon vermietete, der ihm gar nicht geh�rte, wie der Kaiser fast die WM 2006 vermasselt h�e, oder wie ich Muhammad Ali entf�hrte - darum geht's in diesem Buch.
Und weil die ARD kein Wunschkonzert ist (und auch keine mehr sendet), verrate ich auch noch, was ich beim Fernsehen gerne geworden w�, aber nie werden durfte. Traumschiffkapit� Pfarrer Braun, Stadlmoderator oder Chefarzt der Schwarzwaldi-Klinik.
Aber vielleicht wird's ja doch noch etwas mit meinen Zweitkarrieren. Ich rufe meiner geliebten Anstalt jedenfalls schon einmal zu: Hasta la vista, Baby! I'll be back!
Absturz des Titanen
Oliver Kahn lernte ich 1994 n�r kennen, bei der Weltmeisterschaft in den USA. Ein tolles Land, eine tolle WM eigentlich. Blo�schade, dass Fu�all gespielt wurde - und zwar hundsmiserablig schlecht, wie wir in Bayern sagen. Das Dumme war: Wir hatten die beste deutsche Fu�allmannschaft seit 1972 am Start, eine Mega-Truppe, noch viel besser als vier Jahre vorher beim WM-Titel in Italien. Zumindest theoretisch. Die Weltmeister von 1990 standen noch voll im Saft, dazu kamen Matthias Sammer & Co., unsere Neueink�e aus dem nahen Osten.
Diese Mannschaft brachte alles mit: K�nstler wie Basler, H�er und Litti; Marschierer wie Matth� und Brehme; St�rmer wie V�ller und Klinsmann; Antreiber wie Effenberg und Sammer. �erirdisch.
Franz Beckenbauer hatte gar nicht so verkehrt gelegen mit seiner Prognose nach dem Endspiel 1990, dass wir auf Jahre hinaus unschlagbar sein w�rden. Leider verga�er in seiner kaiserlichen Begeisterung, was die Mannschaft noch hatte - n�ich einen Trainer namens Hans-Hubert Vogts.
Berti, anerkannter Fu�allfachmann, aber mausgrauer Trainer von der traurigen Gestalt, konnte diesen begnadeten Spielern eines nicht vermitteln: Lust aufs Arbeiten, Spa�am Fu�all. Die waren satt, disziplinlos; es gab Eitelkeiten ohne Ende.
Dazu kam das trio infernal Angela H�er, Bianca Illgner und Martina Effenberg. Die Spice Girls unter den Spielerfrauen. Victoria Beckham hoch drei. Zicken, die allen das Leben zur H�lle machten. Den Effe-Stinkefinger durfte sich seine damalige Martina mindestens zur H�te gutschreiben lassen. Die drei Grazien machten richtig Theater, weil sie nicht im Mannschaftshotel wohnen durften, sondern etwas abseits in einem Resort logieren mussten.
Oh, mei, der Franz h�e denen was gepfiffen! Motto: "Jetzt schau ma mal, wie schnell wir die Weiber losbringen." Little Berti, der Klein-Trainer aus Korschenbroich, hat sich blo�gewundert, dass es so etwas �berhaupt geben kann.
Ich habe damals Thomas Berthold gefragt: "Was ist los bei euch?"
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: medimops, Berlin, Deutschland
Zustand: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present. Artikel-Nr. M03453601416-G
Anzahl: 2 verfügbar
Anbieter: winni´s antiquariat, St. Georgen am Ybbsfelde, Österreich
Zustand: Leichte Gebrauchsspuren. Zahlr. Fotos. Artikel-Nr. BLX312101
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: winni´s antiquariat, St. Georgen am Ybbsfelde, Österreich
Zustand: Leichte Gebrauchsspuren. Zahlr. Fotos. Artikel-Nr. BLX312098
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Sehr gut. Gebraucht - Sehr gut Mängelexemplar mit leichten Lagerspuren, Sofortversand - Von Loddar, Rudi und dem ganzen RestImmer witzig, immer treffsicher, immer Waldi: Ob im Gespräch mit Rudi Völler (»Du sitzt hier locker auf deinem Stuhl«) oder im Ring mit Wladimir Klitschko- niemand ist vor ihm sicher. Aber das dicke Ende kommt noch, denn jetzt plaudert Waldi aus der Schule. Und erzählt: von den Spielerfrauen (er wär selber gern eine!) über die Geheimnisse aus den Fußball-Kulissen bis zu den schönsten Bars dieser Welt (und wen man dort trifft).Inklusive Bonustracks- auf den Leib geschrieben von Harald Schmidt und Ottfried Fischer.<. Artikel-Nr. INF1000090441
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: DER COMICWURM - Ralf Heinig, Hohnhorst, DE, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Gut. Orig.-Ausg. Alterbedingte Gebrauchsspuren, evtl. auch gutes Mängelexemlar---. nein. Artikel-Nr. 160603
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