Nach „Schattenfall“ nun der zweite Roman in R. Scott Bakkers großem Fantasy-Epos: Der Heilige Krieg steht auf Messers Schneide – da breitet sich wie ein Lauffeuer das Gerücht von einem „Kriegerpropheten“ aus, der das Reich Eärwa retten soll. Doch es gibt auch jene, die sagen, dass sich mit dem Erscheinen des Propheten eine zweite Apokalypse ankündigt …
• Dark Fantasy, wie man sie besser nicht schreiben kann – R. Scott Bakker verkörpert die Zukunft des Genres
• Eine großartige Weltenschöpfung im Stile von Joe Abercrombies „Kriegsklinge“
• Fantasy für alle Leser von Joe Abercrombie, Stan Nicholls und Michael A. Stackpole
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
R. Scott Bakker wurde 1967 als Sohn eines Tabakpflanzers im kanadischen Simcoe geboren. Seine Jugend verbrachte er damit, die Wälder im Norden des Lake Erie zu erkunden und in heißen Sommern auf dem Feld zu arbeiten. Er lebt heute in London, Ontario. „Schattenfall“, sein Debüt-Roman, wurde mit großer Begeisterung aufgenommen.
Die Erste Apokalypse zerstörte die großen Norsirai-Nationen des Nordens. Nur der Süden, die Ketyai-Nationen im Gebiet der Drei Meere mithin, überlebte den Angriff des Nicht-Gottes Mog-Pharau und seiner Rathgeber, also seiner Generäle und Magier. Im Laufe der Jahrhunderte allerdings vergaßen die Bewohner des Gebiets der Drei Meere - wie Menschen es eben tun - die von ihren Vorfahren erlittenen Schrecken.
Große Reiche kamen und gingen: Kyraneas, Shir, Cenei. Der Letzte Prophet, Inri Sejenus, deutete den Stoßzahn - die heiligste Reliquie - neu, und binnen weniger Jahrhunderte übernahm der Inrithismus unter Leitung der Tausend Tempel und ihres geistlichen Führers, des Tempelvorstehers, die Vorherrschaft im Gebiet der Drei Meere. Die großen Orden der Hexenmeister - die Scharlachspitzen, die Kaiserlichen Ordensleute oder die Mysunsai - bildeten sich als Reaktion darauf, dass die Inrithi die Wenigen verfolgten, diejenigen also, die Hexenkunst erkennen und ausüben konnten. Mit Chorae - alten Amuletten, die ihre Träger gegen Hexerei immun machen - führten die Inrithi gegen die Orden Krieg und konnten sie aber nicht aus dem Gebiet der Drei Meere vertreiben. Dann vereinte Fane, der Prophet des Einzigen Gottes, die Kianene, die Wüstenvölker im Südwesten der Drei Meere, und erklärte dem Stoßzahn und den Tausend Tempeln den Krieg. Jahrhunderte später und nach einigen heiligen Kriegen eroberten die Fanim und ihre augenlosen Hexenpriester, die Cishaurim, fast den ganzen Westen des Gebiets der Drei Meere - einschließlich der heiligen Stadt Shimeh, dem Geburtsort von Inri Sejenus. Nur die dem Untergang geweihten Überreste des Kaiserreichs Nansur leisteten ihnen noch Widerstand.
Inzwischen beherrschen Krieg und Zwietracht den Süden. Die beiden großen Glaubensrichtungen - Inrithismus und Fanimismus - bekämpfen sich ohne Unterlass. Handel und Wallfahrt werden nur geduldet, wenn sie sich finanziell lohnen. Die großen Familien und Nationen wetteifern um militärische Dominanz und die Vorherrschaft im Handel. Die Orden streiten sich und schmieden Komplotte, vor allem gegen die aufstrebenden Cishaurim, deren Hexenkunst, die so genannte Psükhe, die Ordensleute nicht von Gottes Schöpfung unterscheiden können. Und die Tausend Tempel verfolgen unter Führung korrupter und halbherziger Vorsteher zunehmend irdische Interessen.
Die Erste Apokalypse ist eigentlich nur mehr Legende. Die Rathgeber, die den Tod von Mog-Pharau überlebt haben, sind nur noch ein Mythos, den alte Frauen kleinen Kindern erzählen. Nach zweitausend Jahren sind es allein die Ordensmänner der Mandati, die das schreckliche Wüten des Nicht-Gottes und die Prophezeiung seiner Rückkehr immer wieder in Erinnerung rufen, denn sie durchleben die Apokalypse durch die Augen ihres Gründervaters Seswatha jede Nacht aufs Neue. Obwohl Mächtige und Gelehrte sie als Narren abstempeln, nötigt ihnen die Gnosis - die Hexenkunst des Alten Nordens also, die die Mandati beherrschen - Respekt ab und führt bisweilen zu tödlichem Neid. Von Alpträumen getrieben, durchstreifen die Mandati die Labyrinthe der Macht und durchkämmen das Gebiet der Drei Meere nach Hinweisen auf ihre alten und unerbittlichen Widersacher, die Rathgeber.
Und immer wieder finden sie - nichts.
ERSTER BAND: SCHATTENFALL
Der Heilige Krieg ist der Name des großen Heers, das Maithanet, der Vorsteher der Tausend Tempel, zusammengerufen hat, um Shimeh von den heidnischen Fanim von Kian zu befreien. Die Kunde von Maithanets Aufruf verbreitet sich in Windeseile im Gebiet der Drei Meere, und Gläubige aus allen großen Nationen der Inrithi - aus Galeoth, Thunyerus, Ce Tydonn, Conriya und Ainon sowie aus den Gegenden, die ihnen tributpflichtig sind - reisen nach Momemn, der Hauptstadt des Kaiserreichs Nansur, um Männer des Stoßzahns zu werden. Von Beginn an umgeben politische Rangeleien und Kontroversen das sich sammelnde Heer.
Zum einen überzeugt Maithanet die Scharlachspitzen, den mächtigsten Hexenorden, sich dem Heiligen Krieg anzuschließen. Trotz der Empörung, die das hervorruft - Hexenkunst ist den Inrithi ein Greuel -, sehen die Männer des Stoßzahns ein, dass sie die Scharlachspitzen zur Abwehr der Cishaurim, der Hexenpriester der Fanim, benötigen. Der Heilige Krieg wäre ohne den Beistand eines großen Ordens zum Scheitern verurteilt. Warum aber haben sich die Scharlachspitzen auf dieses riskante Unternehmen eingelassen? Weil ihr Hochmeister Eleäzaras einen geheimen Krieg gegen die Cishaurim führt, die seinen Vorgänger Sasheoka ohne ersichtlichen Grund ermordet haben.
Zum anderen heckt Ikurei Xerius III., der Kaiser von Nansur, einen kühnen Plan aus, um den Heiligen Krieg für seine Ziele einzuspannen. Ein Großteil des inzwischen heidnischen Kian gehörte einst zu Nansur, und Xerius möchte diese verlorenen Provinzen unbedingt zurückgewinnen. Da der Heilige Krieg sich in Nansur sammelt, kann er nur losziehen, wenn der Kaiser ihn mit Vorräten ausstattet. Das aber verweigert Xerius, solange nicht jeder Anführer des Heiligen Kriegs einen schriftlichen Eid darauf leistet, alle eroberten Länder an das Kaiserreich abzutreten.
Dies weisen die ersten eintreffenden Adligen natürlich zurück, und eine Pattsituation entsteht. Als jedoch der Heilige Krieg auf mehrere hunderttausend Teilnehmer anwächst, werden die nominellen Heerführer immer unruhiger. Da sie im Namen Gottes Krieg führen, halten sie sich für unbesiegbar und sehen daher wenig Sinn darin, den Ruhm mit denen zu teilen, die noch nicht eingetroffen sind. Nersei Calmemunis, ein Adliger aus Conriya, einigt sich mit Xerius und bringt seine Mitstreiter dazu, die Verzichtserklärung des Kaisers zu unterzeichnen. Mit Vorräten ausgestattet, marschieren die meisten der Versammelten los, ohne die Ankunft der hochadligen Oberbefehlshaber und eines Großteils des Heiligen Kriegs abzuwarten. Weil der Heerhaufen überwiegend aus hergelaufenem Pöbel besteht, wird er Gemeiner Heiliger Krieg genannt.
Trotz Maithanets Versuch, dieses zusammengestoppelte Heer aufzuhalten, marschiert es weiter nach Süden und dringt ins Gebiet der Heiden ein, wo es - wie vom Kaiser beabsichtigt - von den Fanim völlig aufgerieben wird.
Xerius weiß, dass der Untergang des Gemeinen Heiligen Kriegs aus militärischer Sicht unbedeutend ist, da der überwiegende Teil derer, die mit ihm unterwegs waren, sich in einer Schlacht als Belastung, nicht als Vorteil erwiesen hätte. Politisch betrachtet aber ist das Fiasko des Gemeinen Heiligen Kriegs von unschätzbarem Wert, da es Maithanet und den Inrithi die Kampfkraft des Gegners demonstriert. Wie die Nansur sehr wohl wissen, ist mit den Fanim nicht zu spaßen - selbst dann nicht, wenn man sich der Gunst Gottes erfreuen mag. Nur ein brillanter General, behauptet Xerius, könne den Sieg des Heiligen Kriegs sichern - einer wie sein Neffe Ikurei Conphas, der nach seinem jüngsten Sieg über die furchtbaren Scylvendi in der Schlacht am Kiyuth als größter Stratege seiner Zeit bejubelt wurde.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Dennis Wolter, Hardegsen OT Gladebeck, Deutschland
Zustand: Sehr gut. 703 S. : Kt., Orig.-kart. Nach "Schattenfall" nun der zweite Roman in R. Scott Bakkers großem Fantasy-Epos: Der Heilige Krieg steht auf Messers Schneide - da breitet sich wie ein Lauffeuer das Gerücht von einem "Kriegerpropheten" aus, der das Reich Eärwa retten soll. Doch es gibt auch jene, die sagen, dass sich mit dem Erscheinen des Propheten eine zweite Apokalypse ankündigt . Dark Fantasy, wie man sie besser nicht schreiben kann - R. Scott Bakker verkörpert die Zukunft des Genres Eine großartige Weltenschöpfung im Stile von Joe Abercrombies "Kriegsklinge" Fantasy für alle Leser von Joe Abercrombie, Stan Nicholls und Michael A. Stackpole Kontaktdaten des Herstellers: Heyne Neumarkter Str. 28 81673 München Deutschland info[at]service.penguinrandomhouse(.)de; Kontaktdaten des Inverkehrbringers: Antiquariat Dennis Wolter, Hauptstr. 10, 37181 Hardegsen, info[at]2ndhandbook(.)de. Buch. Artikel-Nr. 055093
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Studibuch, Stuttgart, Deutschland
paperback. Zustand: Sehr gut. 704 Seiten; 9783453530485.2 Gewicht in Gramm: 500. Artikel-Nr. 1341607
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars Lutzer, Wahlstedt, Deutschland
Softcover. Zustand: gut. Der Prinz aus Atrithau Der Krieg der Propheten 02 R. Scott Bakker In deutscher Sprache. pages. Artikel-Nr. BN153279
Anzahl: 1 verfügbar