Der stille Krieg: Roman - Softcover

McAuley, Paul

 
9783453526624: Der stille Krieg: Roman

Inhaltsangabe

Die Zukunft der Menschheit liegt in den Sternen


Das Unausweichliche ist eingetroffen: Wirtschaft und Umwelt unseres Planeten sind kollabiert. Während die eine Hälfte der Menschheit mit aller Kraft versucht, die verheerenden Folgen des Niedergangs rückgängig zu machen, hat die andere Hälfte bereits begonnen, die Planeten und Monde unseres Sonnensystems zu kolonisieren. Doch als ein gemeinsames Projekt irdischer und extraterrestrischer Ingenieure scheitert, droht ein Krieg zwischen den beiden Parteien auszubrechen – ein kalter Krieg in den stillen Weiten des Weltalls ...


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Über die Autorin bzw. den Autor

Paul McAuley, 1955 im englischen Stroud geboren, arbeitete mehrere Jahre als Dozent für Botanik an der St. Andrews University, bevor er beschloss, sich ganz dem Schreiben zu widmen. Heute gilt er als eine der herausragendsten Stimmen der britischen Science Fiction. Paul McAuley lebt und arbeitet in London.

Rezensionen

Im Jahr 2220 ist die Entscheidungsmacht auf der Erde in neue Blöcke aufgeteilt; tonangebend sind nun die EU, die Pazifische Gemeinschaft und Großbrasilien, das auch im Zentrum von Paul McAuley Der stille Krieg steht. Das Szenario ist durchaus realistisch - Paul McAuley ist bekannt dafür, dass er SF-Szenarien als Leinwand für aktuelle Missstände und Entwicklungen der Gegenwart verwendet:

Krieg, Umweltzerstörung und massive Klimaveränderungen haben die Erde als Lebensraum für die Menschen verändert - Teile der Menschheit flüchteten in den Weltraum und gründeten Kolonien auf dem Mond und dem Mars, die jedoch im Laufe von weiteren Kriegen von der Erde aus zerstört wurden. Die Außenweltler genannten Kolonisten, inzwischen oft umweltangepasste Variationen des Homo Sapiens, flüchten weiter hinaus und kolonisieren Saturn und Jupiter.

Großbrasilien, das Süd- und die Reste von Nordamerika umfasst, befindet sich auf dem Weg der Umweltrestaurierung, wird jedoch von einer menschenverachtenden Ökodiktatur einiger korrupten Großfamilien regiert. Gehört man nicht zu einer der Familie, ist man rechtloser Leibeigener. Freiheit und technischer Fortschritt der Außenweltler wecken Begehrlichkeiten bei den Herrschenden von Großbrasilien und ein neuer Krieg wird immer wahrscheinlicher.

Teil zwei der Saga, Sonnenfall, ebenfalls in der sehr guten Übersetzung von Sara Riffel, führt den Ausblick in eine düstere, unserer aktuellen Welt so ähnlichen Zukunft im Weltraum fort.

Paul McAuleys Der stille Krieg ist keine Trigger Happy Space-Opera im Stil von Honor Harrington - Paul McAuley ist ein politisch aktiver und wacher SF-Autor, der mit seinen SF-Büchern unserer Gegenwart einen Spiegel vorhält. --Wolfgang Treß/textico.de

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