Eines Tages erscheint ein gigantisches Raumschiff am Himmel über der Erde. Und es geschieht – nichts. Kein Angriff mit Atomblitzen, keine Vernichtungsschläge gegen die menschliche Zivilisation. Das Raumschiff verharrt für etliche Jahre einfach im Orbit. Und erst nach und nach wird klar, dass die Invasion längst begonnen hat …
Nach Andreas Eschbachs Bestseller „Quest“, nach Andreas Brandhorsts “Kantaki-„Romanen kommt nun eine Science-Fiction-Serie, die endgültig unter Beweis stellt, dass sich die deutsche SF vor den großen amerikanischen und britischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht: Frank Borschs „Alien Earth“ – eine faszinierende Mischung aus Steven Spielbergs „War of the Worlds“ und William Gibsons „Cyberpunk“-Romanen, geschrieben vom derzeit besten „Perry-Rhodan“-Autor.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Frank Borsch, geboren 1966, lebt in Freiburg. Seit 1997 arbeitet er – mit wechselndem Schwerpunkt – als Übersetzer, Journalist, Autor und Redakteur. Er übersetzte zahlreiche Superheldencomics wie "Daredevil" oder "Hulk" ins Deutsche, publizierte zu diversen Internet-Themen und etablierte sich als Stammautor der "Perry Rhodan"-Serie. Mit "Alien Earth" wendet er sich nun der nahen Zukunft der Erde zu.
Ekin hatte den Alien im Visier ihres G5. Er stand in seinem Badezimmer, putzte sich die Z�e und gab sich als Mensch aus.
�Sieh dir die Fliesen an!�, sagte Paul von rechts. Sie h�rte seine Stimme doppelt: �ber Funk aus den Ohrh�rern und durch den Helm. Paul lag neben ihr auf dem rostfleckigen Beton des Flachdachs. Unangenehm nahe. Die beiden Hunter hatten das ganze Dach f�r sich, ein halbes Fu�allfeld. Und Paul suchte sich den Platz unmittelbar neben ihr aus. Typisch.
�Bah! Sind ein Verbrechen an der Menschheit, die Dinger. Allein diese Farbe!�
Paul ber�hrte Ekin beinahe. Gegen die Regeln. Konzentrieren � nein, streuen � ja. Kein einfaches Ziel bieten. So simpel, dass es jedem Menschen mit einem Abklatsch von Gehirn einleuchtete. Paul nicht.
�He, wei� du was? Wieso dr�cken wir nicht einfach ab? Dieses Kotzgelb � rote Spritzer w�n die perfekte Erg�ung. Ein Dienst an der Menschheit! Dazu sind wir doch hier, nicht?� Paul lachte bellend. Er h�e sich auf die Schenkel geklopft, w� er nicht flach auf dem Bauch gelegen.
Sein Ellenbogen stach ihr in die Seite, als er lachte. Anmache. Sex. Beziehungsmist. Verstrickungen. Die Wand, gegen die die meisten Teams irgendwann rannten. Es kam zu Sex oder eben nicht, aber auf jeden Fall krachte es, und wieder waren mehrere Millionen Steuergelder verpufft. So viel kostete es, ein Hunter-Team auszur�sten, ihm eine Tarn-Identit�zu verschaffen, es ins Gesch� zu bringen und zu halten.
Paul nervte. Sie sollte ihm den Ellenbogen in die Seite sto�n, zwischen die Aramidfaserplatten seines K�rperpanzers. Die Lektion h�e ihm gut getan.
�He, bist so still, M�hen � was ist los?�
M�hen. Provozieren. Pauls Lieblingsspiel. Sein Lebenselixier. Ekin dachte an Trixie, daran, was sie besprochen hatten. Reg dich nicht auf! Das will er doch nur. Lass ihn machen. Du wei�, was du wert bist. Du stehst doch �ber so was, nicht?
�Nichts.� Ekin holte tief Luft und achtete darauf, dass der Brustkorb des Aliens nicht aus dem Fadenkreuz verschwand, als er gurgelte, ausspuckte und sich wohlig reckte. �Du wei� genau, dass wir hier sind, um zu sichern. Feuern nur im �ersten Notfall. Au�rdem versuche ich mich zu konzentrieren.�
�Auf den da? Das ist nicht dein Ernst, oder?�
�Wir haben unsere Befehle.�
�Der Kerl geht nirgendwo hin. H�chstens zum Kacken, wenn die anderen ihn noch lassen. Und danach geh�rt er dem Korps.�
Die anderen. Ekin h�rte den Atem mehrerer Hunter, der aus den Ohrh�rern kam, ihre knappen, regelkonformen Kommandos. Ruhig, ohne ein �berfl�ssiges Wort. Ekins Datenbrille zeigte ihre Positionen an. Es waren insgesamt drei Teams, sie und Paul eingeschlossen. Im und um den Wohnblock verteilt, Gefechtsmodus, G5-Gewehre, K�rperpanzer, Vernetzung, Masken � so wie man Hunter in den Rekrutierungskampagnen des Korps sah. Zwei Teams stie�n auf getrennten Wegen zu dem Alien vor. Und eines, sie und Paul, hielt Abstand, um den �erblick zu behalten und sicherzustellen, dass kein UFO auftauchte und den Alien abholte, wie Paul immer bemerkte. Haha. Ein Gl�ck wenigstens. Den einen Pseudo-Witz hatte er ihr heute bislang erspart.
�He, ich habe eine Idee. Wir wetten!�
�Paul, ich ��
�Komm schon! Sei nicht immer so verdammt verklemmt. Steht nirgendwo in den Regeln, dass Wetten verboten ist, oder? Also, was meinst du? Lassen sie ihn noch kacken?�
�Paul, verdammt! Lass mich endlich in Frieden, sonst nehme ich dich ins Visier und dr�cke ab, kapiert?�
Paul sagte nichts. Kapiert.
Der Alien stellte den Zahnputzbecher ab. Er hie�Werner Mittenraiter. Mitte 50, gesuchter Innenarchitekt, Reisefreiheitserlaubnis des Alien-Ministeriums der Stufe BIII f�r die Verteidigungsbezirke S�d, S�dwest und S�dost. Ein Mann von Gewicht und gewissem Einfluss und � sollte man denken � Geschmack. Eigentlich. Die Fliesen waren wirklich scheu�ich, in dem Punkt musste Ekin Paul recht geben, so sehr es ihr gegen den Strich ging. Mehr noch: Die Fliesen waren sogar abgrundtief scheu�ich. Die Geschmacksverirrung musste ein Symptom der Alien-Manifestation sein. Man wusste nie, welche verr�ckten Wege eine Manifestation gehen w�rde. Alles konnte ein Symptom sein, auch schlechter Geschmack bei der Fliesenauswahl. Es kam immer darauf an.
Bei Mittenraiter passte es. Er musste gut in seinem Fach sein, sonst h�e er unm�glich so viel Geld in seine Wohnung stecken k�nnen. Sie hockte auf dem Wohnblock wie ein fetter Wohlstandspickel. Ein Traum aus Licht, viele gro�, bodentiefe Fenster, nein, eigentlich nur Fenster. Das Ganze von den ersten Strahlen der in Ekins und Pauls R�cken aufgehenden Sonne durchflutet, als st�nde er im Freien. Vielleicht gab es ihm das Gef�hl, n�r bei seinen Kameraden im Orbit zu sein, vielleicht brauchte er die maximal m�gliche N� zu den Sternen �ber sich einfach wie die Luft zum Atmen. Vielleicht war es einfach ein Zufall. Andere, Spezialisten wie Trixie, w�rden das herausfinden. Das war nicht Ekins und Pauls Aufgabe. Sie waren Hunter. Sie brachten das Wild zur Strecke, den Rest erledigten andere.
Neben ihr knackte etwas. Ekin sah nicht hin. Genau das wollte Paul bestimmt.
Der Alien wandte sich ab, zog die Unterhose herunter und setzte sich auf das Klo.
Kein Kommentar von Paul. Was war los?
Ekin drehte den Kopf. Paul glotzte durch seine Datenbrille ins Leere � und quatschte. Er hatte den Funk abgeschaltet. Sie schob den rechten Ohrh�rer etwas zur Seite, um ihn besser zu verstehen.
�Das klingt ja interessant�, sagte Paul. �Genau das, was ich brauche. Wissen Sie, mein Nachbar, er ist n�ich ein Alien. Ich wei�es genau, auch wenn das Hunter-Korps sich weigert, sich um ihn zu k�mmern.�
�Paul!�
�Er benimmt sich so seltsam. Besser gesagt, v�llig daneben. Pflanzt in seinem Garten einen Baum. Um Schatten zu haben, sagt er. Und was macht der Trottel? Sucht sich eine Stelle, an der sein Schatten nur einem die Sonne klaut � n�ich meinen Tomaten! Und jetzt weigert er sich, ihn wieder auszugraben.�
�Paul, das geht nicht!� Sie zischte die Worte, ohne es gewollt zu haben.
�Wie bl�d kann man sein, frage ich Sie? Verdammt bl�d, sage ich Ihnen. Ich sag ihm, was Sache ist, und er glotzt mich so an, als w�ich ein Alien. Ausgerechnet mich! Ich und meine Frau lassen uns zweimal im Monat durchchecken, doppelt so oft, wie es die Alien-Gesetze verlangen. Auf eigene Kosten! Wie ��
�Paul, wir sind im Einsatz!�
�Einen Augenblick, bitte�, sagte Paul freundlich. �Meine Frau. Sie will mich etwas fragen.� Er hob die Datenbrille an und hakte sie an den Gummi-Alienf�hlern ein, die er sich auf den Helm geklebt hatte. Gegen die Regeln, nat�rlich. Aber das hatte Paul nicht gek�mmert, nat�rlich. �Was ist los? Siehst du nicht, dass ich im Gespr� bin?�
�Was soll das? Keine Privatgespr�e im Einsatz! Wir brauchen volle Konzentration f�r den Zugriff!�
�Das ist kein Privatgespr�. Ich eruiere neueste Alien-Detektions- und Abwehrtechnologien.�
�Paul, der Zugriff erfolgt jeden Moment!�
�Na und? Ich habe unser Freundchen im Visier. Eine falsche Bewegung, und die Fliesen kriegen endlich ein anst�iges Muster.�
�Du bist mit den Gedanken woanders. Du ��
�Soll ich es dir beweisen?� Er r�ckte das G5 demonstrativ einen Fingerbreit herum. �Hirnrot auf Kotzgelb � hast du schon unsere Wette vergessen?�
�W� wir haben keine Wette, Paul. H�r auf mit diesem Mist, oder ich muss dein Verhalten in meinem Bericht erw�en!�
�Tu dir keinen Zwang an. Und wenn du mich jetzt bitte entschuldigst � es ist unh�flich, jemanden so lange in der Leitung h�en zu lassen. Auch Verk�er sind Menschen.� Paul zog die Datenbrille wieder herunter. �Da bin ich wieder. Entschuldigen Sie. Meine Frau ist manchmal unm�glich�, fl�tete er. �Fragt mich jeden Morgen, wie ich mein Ei haben will. Immer bem�ht um mich. Dabei wei�sie doch genau, wie ich es am liebsten habe. Wachsweich, nat�rlich. Das Leben ist hart genug. Haha � ach ja, Ihr Spray �...
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Zustand: gut. Sprache: deutsch Taschenbuch ,mit Remimarkierung im Rücken und leichter Lesefalte. Artikel-Nr. 567925
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Taschenbuch. Zustand: Gut. 496 S. Eines Tages erscheint ein gigantisches Raumschiff am Himmel über der Erde. Und es geschieht nichts. Kein Angriff mit Atomblitzen, keine Vernichtungsschläge gegen die menschliche Zivilisation. Das Raumschiff verharrt für etliche Jahre einfach im Orbit. Und erst nach und nach wird klar, dass die Invasion längst begonnen hat Nach Andreas Eschbachs Bestseller Quest, nach Andreas Brandhorsts Kantaki-Romanen kommt nun eine Science-Fiction-Serie, die endgültig unter Beweis stellt, dass sich die deutsche SF vor den großen amerikanischen und britischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht: Frank Borschs Alien Earth eine faszinierende Mischung aus Steven Spielbergs War of the Worlds und William Gibsons Cyberpunk-Romanen, geschrieben vom derzeit besten Perry-Rhodan-Autor. B3481-212 9783453522305 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 402. Artikel-Nr. 228749
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Zustand: Sehr gut. 496 S. Eines Tages erscheint ein gigantisches Raumschiff am Himmel über der Erde. Und es geschieht nichts. Kein Angriff mit Atomblitzen, keine Vernichtungsschläge gegen die menschliche Zivilisation. Das Raumschiff verharrt für etliche Jahre einfach im Orbit. Und erst nach und nach wird klar, dass die Invasion längst begonnen hat Nach Andreas Eschbachs Bestseller Quest, nach Andreas Brandhorsts Kantaki-Romanen kommt nun eine Science-Fiction-Serie, die endgültig unter Beweis stellt, dass sich die deutsche SF vor den großen amerikanischen und britischen Vorbildern nicht zu verstecken braucht: Frank Borschs Alien Earth eine faszinierende Mischung aus Steven Spielbergs War of the Worlds und William Gibsons Cyberpunk-Romanen, geschrieben vom derzeit besten Perry-Rhodan-Autor. Butterfly Books Bücher, die gerne weiterreisen. Die meisten Bücher aus unserem Sortiment sind neu, sehr gut oder gut erhalten. Alltagsübliche Gebrauchsspuren können bei gebrauchten Büchern vorkommen. Die Zustandsangabe zum jeweiligen Buch finden Sie direkt beim Artikel. Manche Bücher haben schon ein paar Leserunden hinter sich und freuen sich jetzt auf die nächste. Wir verpacken Ihr Buch sorgfältig und versenden ausschließlich mit DHL und Sendungsverfolgung. Auf ungetrackte Büchersendungen verzichten wir schließlich soll die Reise nachvollziehbar bleiben und das Buch nicht auf eigene Faust durchs Bücheruniversum vagabundieren. HC1-1131-5 /8-00158693 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 402 Taschenbuch, Maße: 13.97 cm x 2.54 cm x 21.59 cm. Artikel-Nr. 464390
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Zustand: Sehr gut. Zustand: Sehr gut | Seiten: 496 | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Keine Beschreibung verfügbar. Artikel-Nr. 3131911/202
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