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Machtwechsel im Management - Hardcover

MÜLLER, UWE RENALD.

 
9783448036237: Machtwechsel im Management

Inhaltsangabe

Ein bahnbrechendes Plädoyer für die Verwirklichung neuer Führungsprinzipien in Unternehmen und Organisationen.

Gravierende Veränderungen sind notwendig, um die schleichende Krise in Deutschland zu überwinden. Bewegen müssen sich alle, und das gilt in besonderem Maße für diejenigen, die in der Wirtschaft Verantwortung tragen.

Dieses Buch liefert nicht nur eine scharfsinnige Analyse der gegenwärtigen verkrusteten Situation in vielen Unternehmen, sondern geht weit darüber hinaus: Es zeigt auf, wer die nötigen Veränderungen einleiten muss und welche Wege am meisten Aussicht auf Erfolg haben. Der Leser erhält eine Fülle hochinteressanter Anregungen und konkreter Rezepte für den Aufbau evolutionärer Führungssysteme, mit denen Erstarrungen überwunden werden können und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen nachhaltig gestärkt wird.

Ein Schlüsselwerk zur Überwindung der gegenwärtigen Krise in Deutschland. Die Leistung des Autors besteht nicht nur darin, dass er ein brisantes Thema offen und ideenreich auseinanderlegt, sondern auch auf eine Weise darstellt, die sich in der Flut der Management-Literatur durch besondere Originalität auszeichnet. So schildert er die Unternehmenswirklichkeit in einem Lehrstück so anschaulich, dass man die handelnden Personen und ihre Charaktere plastisch vor Augen hat. Über Führung philosophiert der Autor in einem fiktiven Gespräch mit dem italienischen Machttheoretiker Machiavelli, wobei u. a. die Frage erörtert wird, ob dessen fünfhundert Jahre alten Empfehlungen sich auch in heutigen Unternehmen erfolgreich anwenden lassen.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Jedes Führungssystem braucht mindestens ein Ziel und einen Zweck:
- Das primäre Ziel jedes Systems ist der Erhalt seiner Existenz -

Betriebliche Führungssysteme sind sozioökonomische Zusammenschlüsse. Jedes Unternehmen, jedes Teil eines Unternehmens und jeder Mitarbeiter muß ein Ziel besitzen und einem Zweck dienen. Das Ziel muß realistisch und für die Mitarbeiter erstrebenswert sein oder, anders ausgedrückt: Das Ziel muß Sinn machen. In den allermeisten Unternehmen wird die Frage nach dem Unternehmensziel mit um Gewinn zu erwirtschaften beantwortet. Gewinne zu erzielen ist nur ein sekundäres Ziel. Eigentlich geht es um die Sicherung der Unternehmensexistenz.
Bei der Ermittlung einer Zielehierarchie für die verschiedenen Unternehmensbereiche ist die oberste Frage dann jeweils: Wozu sind wir hier? Und die entsprechende Antwort müßte lauten: Um Beiträge zur Sicherung der Unternehmensexistenz zu erbringen. Allerdings finden sich nur sehr selten derartige Aussagen von Beschäftigten. Viel öfter und ein Indiz für unbefriedigende Unternehmensabläufe, fehlende ganzheitliche Sichtweisen und nicht stimmige Unternehmenskulturen sind Aussagen wie um Geld zu verdienen oder weil jeder arbeiten muß oder um für meinen Chef eine Aufgabe zu erledigen . Wie unterschiedlich die Wozu-Frage von einzelnen Beschäftigten gesehen wird, zeigt eine Geschichte, die von Sir Christopher Wren, dem Baumeister der St. Pauls Cathedral in London erzählt wurde. Dieser fragte eines Tages, als Spaziergänger getarnt, drei seiner Bauarbeiter: Was machen Sie eigentlich? Der erste antwortete: Ich behaue Steine. Der zweite: Ich verdiene meinen Lebensunterhalt. Und der dritte:
Ich baue eine Kirche.

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