Die Literatur ist an ihr Ende gekommen: Diese Klage ist von der Klassik bis in die Postmoderne zu lesen, von Goethe und Hölderlin bis Ingeborg Bachmann und Heiner Müller. In seinem großen, brillanten Essay zeigt Reinhard Baumgart, daß die ständige Rede vom Tod der Literatur vor allem eins belegt: ihre Lebendigkeit. Gerade indem sie ihre eigene Ohnmacht und Entbehrlichkeit reflektiert, offenbart sie eine Widerstands- und Überlbenskraft, die jeden Zweifel über die Zukunft der Literatur ausräumen sollte.
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Reinhard Baumgart, 1929 in Breslau geboren, studierte Geschichte sowie deutsche und englische Literatur. Später arbeitete er als Lektor, Literaturwissenschaftler und Kritiker, war Mitglied des PEN-Zentrums, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie der Akademie der Künste in Berlin und lebte bis zu seinem Tod 2003 in Berlin und München.
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Zustand: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages. Artikel-Nr. M03446182675-V
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Hardcover. Zustand: Sehr gut. Zustand des Schutzumschlags: Sehr gut. 1. Auflage. Artikel-Nr. 6572
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Zustand: Sehr gut. 296 S. ; 21 cm; ExLibris auf Vorsatz, sonst tadellos. Scheint ungelesen. /h 0040 ISBN: 9783446182677 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 600 gebunden, Orig.-Pappband mit Original-Schutzumschlag; Artikel-Nr. 151784
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8°, gebunden mit Umschlag. Zustand: Gut. 1. Auflage,. 296 Seiten, 21cm, Umschlag leicht berieben, sonst sauberes Exemplar. A11596 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 396. Artikel-Nr. 12306
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Zustand des Schutzumschlags: mit Schutzumschlag. 8°. 296 S.; Roter OPbd mit silbergepr. Rückentitel auf schwarzem Feld, OUmschlag; 440 gr. Ein gutes Exemplar; Schutzumschlag mit kleiner Knickstelle (s. Bild); innen tadellos. Artikel-Nr. 2846
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kartoniert, gebunden; dunkelroter Einband, mit weissem, schwarzweiss illustriertem Schutzumschlag / Anz. Seiten: 296 / 14,5 x 22 cm / Zustand: sehr gut, geringe Gebrauchsspuren; Schutzumschlag etwas berieben, Kopfschnitt leicht bestaubt. Sprache: de. Artikel-Nr. 90883
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Zustand: Wie neu. Erstausgabe. 296 (4) Seiten. 21 cm. Schutzumschlag: Peter Andreas Hassepien unter Verwendung eines Szenenfotos von Günter Vierow: Torquato Tasso, Inszenierung von Peter Stein. Sehr guter Zustand. Frisches Exemplar. Wie ungelesen. »Wer in diesem Jahrhundert über fünfzig Jahre alt wird, hat eine gute Chance, mindestens dreimal dem Gerücht vom Ende der Literatur zu begegnen«, so beginnt dieses Buch, in dem das hartnäckige Gerücht allerdings weder bestätigt noch widerlegt werden soll. Hier wird etwas anderes entdeckt: seit gut zweihundert Jahren erzählt und bedenkt die Literatur selbst diesen Abschied, von Goethes Tasso und Hölderlins Hyperion bis zu Brechts Baal und zu Beckett, zu Sartre, Bachmann und Heiner Müller. Ob in Dichterdramen, Künstlernovellen, Wagneropern, in Streitschriften oder autobiographischen Selbstzerf leischungen - in immer neuen Variationen der immer gleichen Zeremonien ist dieses Addio beklagt, verflucht, vollzogen und widerrufen worden. Und noch immer, trotz des virtuosen Leerlaufs der Postmoderne, ist kein unwiderrufliches Ende abzusehen. Auch und gerade dort, wo literarische Imagination ihrer eigenen Ohnmacht oder Entbehrlichkeit nachsinnt, offenbart sie ihre Widerstands- und Überlebenskraft. Das demonstriert, das analysiert Baumgarts weit ausgreifender, kluger Essay in einer Fülle von Texten und Figuren, Jammerorgien und Triumphspielen. - Reinhard Baumgart (* 7. Juli 1929 in Breslau; 2. Juli 2003 am Gardasee) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturkritiker. Leben: Nachdem Baumgart mit seiner Familie aus Oberschlesien vertrieben worden war, lebte und arbeitete er zunächst im Allgäu. Nach dem Abitur 1947 studierte er Geschichte und Literaturwissenschaft in München, Freiburg und Glasgow. 1953 promovierte er über Thomas Mann (dieser nahm seine Dissertation wohlwollend zur Kenntnis, wie den spät veröffentlichten Tagebüchern zu entnehmen ist) und arbeitete in der Folgezeit als Lektor. Vor allem als Literaturkritiker wurde er von Hans Werner Richter regelmäßig zu den Treffen der Gruppe 47 eingeladen. Dort begegnete er u.a. Marcel Reich-Ranicki, der fortan, genau wie später Jürgen Habermas, zu seinen intellektuellen Lieblingsgegnern gehörte (letzteren bezeichnet er einmal ironisch als sein linkes Über-Ich). Von 1990 bis zu seiner Emeritierung 1997 hatte er den ehemaligen Lehrstuhl von Walter Höllerer an der TU Berlin inne. . Aus: wikipedia-Reinhard_Baumgart Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 460 Roter Pappband mit Schutzumschlag. Artikel-Nr. 58664
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Hardcover/Pappeinband. Zustand: Gut. 1. 304 S. Gutes Exemplar, geringe Gebrauchsspuren, Cover/SU berieben/bestoßen, Schnitt/Papier nachgedunkelt, innen alles in Ordnung. B260216am45 ISBN: 9783446182677 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 396. Artikel-Nr. 752014
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