Das Berlin von der Novemberrevolution 1918 bis zur Inflation, später die italienischen Villendomizile bilden die Kulissen dieser Briefe, zuerst des Vierzigjährigen an die junge Bremerin, später an die Mutter von vier Kindern. Ausführliche Schilderungen gelten dem täglichen Schreibtischgeschäft, dem Gärtnern, den Begegnungen mit Freunden in Italien. Durchmischt mit leidenschaftlichen Liebesgedichten an Marel dokumentiert der Band durch die Kriegsjahre und bis zu Borchardts Tod im Januar 1945 eine Liebesbeziehung, die trotz aller Zerreißproben niemals ernsthaft infrage steht - getragen allein von Marie Luise Borchardts Lebensklugheit und Lebensenergie, der in diesen Briefen das schönste Denkmal gesetzt wird.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Rudolf Borchardt (1877–1945) schrieb Gedichte, Übertragungen, Erzählungen und Dramen, politische und historische Essays. In der von Heribert Tenschert ermöglichten Ausgabe seiner Briefe erschienen zuletzt der Kommentarband zum Briefwechsel mit Hugo von Hofmannsthal sowie die Briefe an Marie Luise Borchardt.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Antiquariat Dorner, Reinheim, Deutschland
Kommentar. Bearbeitet von Gerhard Schuster. München, Hanser 2014. 1117 S., OLeinenband m. Umschlag u. bauchninde. Neuwertig. Artikel-Nr. 122811
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquariat An der Vikarie, Grafschaft-Leimersdorf, Deutschland
1117 S., Schutzumschlag leicht berieben, eine Ecke mit schwacher Stauchspur, ansonsten gut erhaltenes und sauberes Exemplar, Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1500 Gr.-8°., Original-Leinen mit Schutzumschlag und Bauchbinde, Artikel-Nr. 9658
Anzahl: 1 verfügbar