Bettgeflüster… Eine romantische Komödie der Extraklasse: komisch, sentimental und mit überraschendem Happy End. Jane Spring sieht umwerfend aus – und trägt gern unauffällige Kleidung in gedeckten Farben. Sie ist Staranwältin – und beleidigt schon mal den Richter. Sie hat eine erstklassige Erziehung genossen – ihr Vater hat sie mit Trillerpfeife und Stoppuhr eiserne Disziplin gelehrt und ihr beigebracht, die Fehler ihres Gegenübers blitzschnell zu analysieren und zur Sprache zu bringen. Kein Wunder also, dass Jane Spring Single ist. Doch eines Tages sieht sie im Fernsehen alte Doris-Day-Filme und kommt auf eine sehr spezielle Idee, ihr Leben zu revolutionieren und sich den Traummann zu angeln.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Sharon Krum ist freie Journalistin und arbeitet für große internationale Modezeitschriften. Die Australierin lebt in New York City und schreibt an ihrem nächsten Roman.
"Das perfekte Buch zu Cocktail und Strandliege."
Detroit Free Press
"Das Buch der Saison!"
Daily News
"Wer 'Sex and the City' mochte, wird 'Das Ding mit Jane Spring' lieben!"
Booklist
Die meisten Menschen machen sich schon allein vom Klang eines Namens oder dem Aussehen einer Person her ein Bild. Ist das nicht ungerecht? Allein vom Anblick eines Menschen auf der Straße, von einer kurzen, nervösen Begegnung her darauf zu schließen, wie jemand gepolt ist? Aber das liegt wohl in der Natur des Menschen, und darin sind wir doch alle gefangen. Wir drücken Fremden bei der ersten Begegnung einen Stempel auf, stecken sie in eine Schublade - und schon glauben wir uns vor größeren Überraschungen gefeit. Es ist doch klar, wer und was mein Gegenüber ist. Da kann es sich noch so anstrengen, an der einmal gefassten Meinung wird nicht mehr gerüttelt.
Und so verhält es sich auch mit Jane Spring. Bei der ersten Begegnung macht man sich sehr rasch eine Vorstellung von ihr. Schon allein der Name! Wer würde da nicht an Blütenknospen und sanfte Hügel denken, Waldnymphen und kleine Lämmchen, die unschuldig über saftige Wiesen tollen. Spring ist ein schöner Name, so sanft und beruhigend, eine Frau Spring möchte man wirklich gerne kennen lernen. Und dann erst der Vorname: Jane! Diese Kombination verheißt Wohlbehagen pur.
Männer sahen im Geiste eine große, heiße Blondine mit Stupsnase und den schlanken Fesseln eines Rennpferds vor sich, mit der sie wilden Sex haben würden. Der Anblick der realen Jane Spring präsentierte ihnen hingegen einen strengen schwarzen Hosenanzug, der ihre Figur unvorteilhaft verhüllte, einen strengen Pferdeschwanz, durchdringende Augen, die von einer dicken schwarzen Brille umrahmt wurden, und ein Gesicht, das sich kaum je zu einem Lächeln verzog. Aber all das schreckte sie nicht ab.
Sie waren ja schließlich mit diesen alten Filmen aufgewachsen, in denen die unauffällige, zuverlässige Chefsekretärin sich plötzlich die Nadeln aus dem Haar und die Brille von der Nase zieht und zu der Sexbombe mutiert, die schon immer in ihr verborgen lag. Damit schien klar, womit sie es bei Jane Spring zu tun hatten. Sie waren sich da absolut sicher, wie es Männer in solchen Dingen ja immer sind. Auch Jane war so ein Geschöpf, ein scheinbar harmloses Kätzchen, das zur Tigerin werden kann. Und sie waren sich auch absolut sicher, dass es eines ganz bestimmten Mannes bedurfte, die Tigerin zu entfesseln, und - dieser Mann waren ausgerechnet sie. Verständlich also, dass die Männer in ihr Bild von Jane Spring geradezu verliebt waren.
Nur - die Frauen waren es auch. Was man nach dem gerade Gesagten nicht unbedingt erwarten sollte. Aber wenn Frauen ihr in der U-Bahn gegenübersaßen oder an der Kasse im Supermarkt hinter ihr standen, dann wussten auch sie gleich, womit sie es bei Jane Spring zu tun hatten. So eine hatten sie alle in der Schule gehabt. Das arme, schlaksige Mädel, das schon in der achten Klasse so hochgeschossen war wie heute und sich darum immer ein wenig krumm hielt, besonders zwischen Jungs, das weder rauchte noch trank und seine ganze Freizeit mit Lesen verbrachte. Und in den naturwissenschaftlichen Fächern war sie natürlich Klassenbeste. Auch hier stand fest: Frauen wie sie entwuchsen niemals diesem seltsamen und ungelenken Ich, sie war garantiert immer noch zutiefst verunsichert und verschüchtert, und vor allem ging ihr jegliches Gespür für Mode und Stil ab. Sie tat ihnen auch heute noch leid, obwohl sie längst schon kein Mädchen mehr war.
Aber da spielte noch etwas anderes mit hinein. In der Schule hatten sie eine wie sie völlig ignoriert, aber jetzt begegneten sie ihr mit unverkennbarem Wohlwollen. Ein unförmiger, schwarzer Hosenanzug, das Gesicht ohne eine Spur von Make-up, flache Treter und eine dicke, hässliche Taucheruhr am linken Arm - bei dem Anblick drängte sich ein Gedanke auf: Mensch, die ist ganz sicher keine Konkurrenz. Mit dir könnte ich glatt befreundet sein, Jane.
Aber das Ding mit Jane Spring war, dass sie so ganz und gar nicht den Fantasien, die andere um sie herum aufbauten, entsprach. Weder war sie das verspielte Sexkätzchen, das die Männer in ihr sahen, noch das verkrampfte, schüchterne und unsichere Mädel, das die Frauen wollten. Dass sie keinem dieser Bilder entsprach, bedeutete für sie einen Segen, aber auch einen ungeheuren Fluch.
Wenn man sie näher kennen lernte, verdarb das nämlich alles. Und die Konsequenzen waren ausgesprochen schmerzhaft. Wenn man ihr nicht zu nahe kam, nicht zu lange mit ihr sprach, konnte man seine Fantasien über Jane Spring so lange aufrechterhalten, wie es einen gelüstete. Es war faszinierend, wie viel Mühe sich Janes Mitmenschen gaben, sie zu sezieren und zu destillieren, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie sich umgekehrt eine solche Mühe niemals machte.
Aber wenn man sie erst einmal richtig kennen lernte, wurde einem vieles klar.
Jane Spring setzte das Messer an, machte einen präzisen, fünf Zentimeter langen Schnitt und lächelte zufrieden, als sich das Blut von ihrem Steak langsam auf ihrem Teller ergoss. Perfekt. Genau so liebte sie ihr Steak. Sie trennte ein Stück ab, schob es in den Mund und ignorierte währenddessen den Kellner, der ihr Wein nachschenkte. Ihr Gegenüber versuchte, sie nicht einfach nur sprachlos anzustarren, denn eigentlich soll der Mann ja das Gespräch in Gang halten. Aber wie sie da saß, sichtlich jeden einzelnen Bissen genoss und dabei auch noch hemmungslos und zufrieden grunzte, wie hätte er da den Blick von ihr abwenden können?
Wie sie wohl im Bett sein würde?
»Wie ist Ihr Steak?«, fragte er, dabei hätten ihm selbst die Leute im Nebenhaus darauf eine Antwort geben können. Hätte er doch bloß eine Videokamera dabei! Das hier würden ihm seine Kollegen niemals glauben.
»Fantastisch. Ich sag ja immer, es geht nichts über rohes Fleisch«, mampfte sie und machte sich über den Knochen her. Sie nagte so gierig daran herum, als müsste sie gleich darauf zu ihrem Auto im Halteverbot stürmen. »Na, Sie schaffen Ihr Essen wohl nicht, oder?«, schmatzte Jane und wies mit dem Messer auf seinen Teller. »Wollen Sie denn nicht aufessen?«
»Wollen Sie etwa mein -?«, fragte er ungläubig.
»Na, das können wir doch wohl nicht umkommen lassen«, argumentierte sie. »Na los, geben Sie schon Ihren Teller her.«
Er hatte sie erst vor einigen Tagen kennen gelernt, und das auch nur flüchtig. Er war neu im Büro, und seine elektronische Schlüsselkarte bereitete ihm Probleme. Jane hatte beobachtet, wie er sie ein paar Mal erfolglos durch den Leser gezogen hatte, schob ihn dann beiseite und erledigte das für ihn. Er dankte ihr und entschuldigte sich dafür, dass er sie aufgehalten habe. Die erste Woche, erklärte er ihr, da laufe eben noch nicht alles so glatt. Er werde sich gleich am Nachmittag mit dem Sicherheitsdienst in Verbindung setzen. Jane schüttelte den Kopf und kniff die Augen zusammen. »Na, was für eine brillante Idee«, sagte sie höhnisch und rauschte an ihm vorbei.
Sicher, der Empfang war nicht gerade herzlich gewesen, aber sie hatte so etwas an sich ... Er hatte ihr nachgesehen, wie sie den Gang hinuntereilte, und registrierte das blonde Haar, die langen Beine, den eisigen Blick und die Stupsnase, und da erging es ihm, wie schon einem ganzen Haufen von Interessenten vor ihm. Er wollte sie. Die kühle Fassade, da war er absolut sicher, war genau das: nichts als Fassade. Dahinter verbarg sich eine ganz andere Frau, eine, die er unbedingt kennen lernen und ausziehen musste.
Er hatte sie noch am selben Nachmittag angerufen, um sich nochmals bei ihr zu bedanken und sich mit ihr zu verabreden.
Und nun also saßen sie einander im Restaurant gegenüber. Als der Kellner den Tisch abräumte, lehnte sich Jane zurück, verschränkte die Arme und sah ihn von oben bis unten an.
»Das ist ein sehr schicker Anzug. Gute Passform, besonders an den Schultern«, erklärte sie. »Ehrlich, ich sehe kaum mal einen Mann, der begreift, dass ordentliches Aussehen und Integrität zusammengehören. Schön, dass es so was noch gibt. Gut gemacht.«
Er fasste an seinen Kragen. Er blähte sich auf. Das war ja ein vielversprechender Anfang. Erster Punkt...
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Softcover. Zustand: Fine. Gebrochener Buchrucken. Bettgefluster. Eine romantische Komodie der Extraklasse: komisch, sentimental und mit uberraschendem Happy End. Jane Spring sieht umwerfend aus - und tragt gern unauffallige Kleidung in gedeckten Farben. Sie ist Staranwaltin - und beleidigt schon mal den Richter. Sie hat eine erstklassige Erziehung genossen - ihr Vater hat sie mit Trillerpfeife und Stoppuhr eiserne Disziplin gelehrt und ihr beigebracht, die Fehler ihres Gegenubers blitzschnell zu analysieren und zur Sprache zu bringen. Kein Wunder also, dass Jane Spring Single ist. Doch eines Tages sieht sie im Fernsehen alte Doris-Day-Filme und kommt auf eine sehr spezielle Idee, ihr Leben zu revolutionieren und sich den Traummann zu angeln. Artikel-Nr. c9f0703e-7819-4d21-a0aa-37384adaaeca
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