Sie ist wunderschön, allein stehend, ein erfolgreiches Fotomodell – und Studentin der forensischen Psychologie. Makedde Vanderwall sagt für ein paar Wochen alle Foto-Shootings ab und bleibt an ihrem Studienort Vancouver. Denn schon bald stehen Prüfungen an, und Makedde hat nur noch wenig Zeit zur Vorbereitung. Außerdem hofft die junge Frau, in der beschaulichen Campus-Atmosphäre endlich wieder neue Kräfte tanken zu können. Doch der Schein von Ruhe und Frieden trügt, denn ganz Vancouver ist in Panik erstarrt: An der Uni lauert ein wahnsinniger Mörder – seine bevorzugte Beute sind junge Studentinnen. Und bald erfasst das Visier des Jägers auch Makedde ...
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Tara Moss ist Fotomodell und erfolgreiche Schauspielerin. Ihre wahre Liebe gilt jedoch dem Schreiben von harten Thrillern! Für ihre Kurzgeschichten hat Tara Moss bereits zahlreiche Preise eingeheimst. »Der Fetisch-Mörder« war ihr erster Roman, der in Australien für Furore sorgte. Die gebürtige Kanadierin Tara Moss ist inzwischen australische Staatsbürgerin.
"Tara Moss sieht nicht nur absolut umwerfend aus, sie ist auch noch eine geniale Thriller-Autorin!"
The Australian
"Wer Thriller mag, liebt Tara Moss!"
MELBOURNE WEEKLY
TARA MOSS Freiwild
Buch
Das Fotomodell Makedde Vanderwall sagt für ein paar Wochen alle Foto-Shootings ab und bleibt in Vancouver. Denn bald stehen ihre Examensprüfungen an, und sie hat nur noch wenig Zeit zu lernen. Außerdem hofft Makedde, in der ruhigen Campus-Atmosphäre endlich ihre erschreckenden Albträume loszuwerden: Zu tief sitzen noch immer ihre fürchterlichen Erinnerungen an den Fetisch-Mörder von Sydney. Doch der Anschein von Frieden trügt, denn ganz Vancouver ist in Panik erstarrt: Ein wahnsinniger Killer hat die Studenten zu seinem Freiwild erklärt. Während der Winter in Kanada Einzug hält und die Tage kürzer werden, gerät Makedde immer tiefer in ein tödliches Netz aus Wahnsinn und eiskalter Grausamkeit. Sie findet sich in einer Welt wieder, in der Motive keine Rolle zu spielen scheinen und unklare Begierden herrschen. Und Makedde wird bald bewusst, dass sie selbst in das Visier des Jägers geraten ist ".
Autorin
Tara Moss ist ein internationales Fotomodell und erfolgreiche Schauspielerin. Ihre wahre Liebe gilt jedoch der Schriftstellerei. Für ihre Kurzgeschichten hat Tara Moss bereits zahlreiche Preise eingeheimst - Der Fetisch-Mörder ist ihr erster Roman. Die gebürtige Kanadierin Tara Moss ist inzwischen australische Staatsbürgerin.
Von Tara Moss bereits erschienen: Der Fetisch-Mörder. Roman (35951)
Tara Moss
Freiwild
Roman
Deutsch von Christine Heinzius
BLANVALET
Die Originalausgabe erschien unter dem Titel "Split" bei HarperColKnsPufclishers, Sydney.
Umwelthinweis: Alle bedruckten Materialien dieses Taschenbuches sind chlorfrei und umweltschonend.
Blanvalet Taschenbücher erscheinen im Goldmann Verlag, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Random House
l. Auflage Taschenbuchausgabe August 2004 Copyright (c) der Originalausgabe 2002 by Tara Moss Copyright (c) der deutschsprachigen Ausgabe 2004 by Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH Dieses Werk wurde vermittelt durch die Literarische Agentur Thomas Schlück GmbH, Garbsen. Umschlaggestaltung: Design Team München Umschlagfoto: Photonica/Kvon/Schmaltz Satz: Uhl + Massopust, Aalen
Druck: GGP Media GmbH
Verlagsnummer: 35952 Redaktion: Marie-Luise Bezzenberger UH • Herstellung: Heidrun Nawrot Printed in Germany ISBN 3-442-35952-X www.blanvalet-verlag.de
Für meinen Vater Bob.
Prolog
Raue Hände erschreckten sie.
Instinktiv öffnete Susan Walker die Augen. Für einen Schwindel erregenden Augenblick sah sie das Zimmer um sich herum und sich selbst, ihre Haut blitzte durch die zerrissene Strumpfhose, eine unerwünschte Hand lag auf ihrem Bein, und schnell schloss sie ihre Augen wieder.
Sie konnte den Anblick nicht ertragen.
Die junge Frau spürte, wie die Hände ihren Körper berührten, und sie zuckte zurück, aber die Fesseln waren unerbittlich. Selbst die geringste Bewegung schickte ernüchternden Schmerz durch ihre Hand- und Fußgelenke. Also erstarrte sie, nahm den Schmerz ein weiteres Mal hin, nur ein protestierendes Stöhnen entwich ihren Lippen. Sie hatte akzeptiert, dass sie nicht fliehen konnte.
Links von ihr hörte Susan Bewegungen, ein Schlurfen und Kratzen, aber sie schlug ihre Augen nicht auf, um nachzusehen, was es war. Nach dem, was sie gesehen hatte, wollte sie sie nie wieder öffnen.
Dann waren die Hände wieder auf ihr, und der Geruch eines Mannes, eines Außenseiters, drang in ihre Nase. Sie zuckte zusammen, schreckte zurück, zerrte am Metall um ihre Hand- und Fußgelenke, ihr Fleisch schrie vor Schmerz. Sie wünschte sich verzweifelt, zu verschwinden, ihrem Körper zu entfliehen, seiner Berührung zu entfliehen. Sie wollte nie wieder etwas fühlen oder hören oder riechen oder schmecken oder sehen. Sie blendete ihre Sinne aus und betete, an einen anderen Ort transportiert zu werden.
Gott, hilf mir...
Erleichterung. Die Hände ihres Wächters glitten über ihre zerrissene Strumpfhose, und mit einem metallischen Klicken öffnete er die Handschellen um ihre Fußgelenke.
Die Ahnung von Freiheit verhöhnte sie. Werde ich freigelassen? Endlich? Ihre Handgelenke waren immer noch fest an die Rückenlehne des Stuhls gekettet, aber zum Glück konnte sie jetzt ihre Knie beugen. Sie hatte das Bedürfnis, ihre Beine auszustrecken, aufzustehen, zu gehen, den Schmerz wegzumassieren, aber reflexartig schlug sie die Beine übereinander.
Wie viel Uhr ist es?
Welcher Tag?
Wie lang war sie an diesen Metallstuhl gefesselt gewesen? Mehrere Tage? Achtundvierzig Stunden? Oder bloß einen Tag und eine Nacht? Ihr Gehirn schien wie vernebelt zu sein und arbeitete langsam. Egal, wie sehr sie sich konzentrieren wollte, sie konnte sich nicht mehr daran erinnern, wie sie hierher gekommen war oder warum.
Wieder Erleichterung. Ihre Arme waren frei. Aber bevor sie die Möglichkeit hatte, sich zu bewegen, wurde sie nach vorne gestoßen, ihre Brust berührte ihre Knie. Sie umarmte sich, wurde zu einer Kugel. Und immer noch hielt sie ihre Augen geschlossen. Ihr ganzes Wesen fühlte den Schmerz der Gefangenschaft, und sie spürte, wie ihr Rücken sich streckte und ihre wunden Muskeln es genossen.
Aber nicht lang.
Ihre Arme wurden wieder hinter ihren Rücken gezerrt. In ihrem geschwächten Zustand hatte sie nur für Augenblicke die Kraft, sich zu wehren, und ihre Handgelenke wurden wieder in Handschellen gelegt, genauso fest wie vorher.
Man befahl ihr aufzustehen. Susan bewegte sich nicht.
"Ich werde es niemandem erzählen, das verspreche ich. Bitte, lassen Sie mich gehen", bettelte sie. Sie murmelte die Worte gegen ihre Knie und hielt sich beschützend fest. Sie hatte den Überblick verloren, wie oft sie gebettelt hatte und auf wie viele Arten. Sie wollte nicht aufsehen, sie wollte nicht aufstehen. Susan wusste nicht einmal, ob sie stehen könnte.
"Auf." Etwas Kaltes und Hartes wurde zwischen ihre Schulterblätter gedrückt. Der Lauf eines Gewehrs. "Sofort."
Zögernd richtete sie sich auf und stellte sich hin. Ihr Körper schien aufzuschreien, als sie aufstand, ihre Knie knickten fast ein. Eine warme Flüssigkeit floss ihre zusammengepressten Oberschenkel hinab und verstärkte ihre Erniedrigung noch. Der Ekel übermannte sie von neuem.
O Gott, er wird mich nie gehen lassen... "Geh", sagte die Stimme.
Sie wollte nichts lieber, als in die Ecke kriechen und zusammenbrechen, aber sie gehorchte dem Befehl.
"Bitte, lassen Sie mich gehen...", sagte sie, während sie einen Schritt nach vorn machte. Keine Augenbinde. Keine Maske. Sie hatte zu viel gesehen, und sie wusste es. "Bitte."
Sie wurde ein paar Schritte zu einer Tür geführt. Unter ihren Füßen knarzten Bodendielen. Sie hörte, wie die Tür geöffnet wurde, und eine eisige Windbö traf sie. Erst dann öffnete sie die Augen. Sie brannten, waren trocken und geschwollen, und salziger Schlaf und die Überreste von Tränen verklebten ihre Wimpern. Einen Moment lang sah sie alles verschwommen.
Der Himmel war pechschwarz. Es war Nacht. Sie hatte kein Zeitgefühl. Was würde ihre Familie von ihrer Abwesenheit halten? Inzwischen müssten sie panisch sein. Ihr Verlobter, Jason? Wie konnte sie ihm erzählen, was sie erlitten hatte, was sie getan hatte? Würde er ihr vergeben? Was würde er tun? Wie könnte sie es jemals ihrer Mutter sagen?
Oh, Mom...
Ihr Hemd, das aufgerissen worden war, flatterte im Wind an ihrer Brust, der Kragen schlug gegen ihren Nacken. Unter den zerrissenen Nylons bekam sie Gänsehaut. Zitternd, frierend und ängstlich stand Susan in der Tür. Er zielte auf ihren Rücken. Sie weinte mit trockenen Augen und murmelte Unzusammenhängendes.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
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Zustand: Sehr gut - gebraucht. 1. Auflage. Taschenbuch 351 S. Sehr guter Zustand, ohne Namenseintrag Zustand: 2, Sehr gut - gebraucht, Taschenbuch Blanvalet 1. Auflage, 2004 351 S. , Freiwild, Moss, Tara, 344235952X, BU388781. Artikel-Nr. BU388781
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Taschenbuch. Zustand: Gut. 2. 2. Auflage 2004. Mängelstempel auf Buchschnitt. Gedunkelt. Innerhalb Deutschlands Versand je nach Größe/Gewicht als Großbrief bzw. Bücher- und Warensendung mit der Post oder per DHL. Rechnung mit MwSt.-Ausweis liegt jeder Lieferung bei. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 259. Artikel-Nr. 846144
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