Luke Skywalker und seine Gefährten sind beinahe am Ziel: Sie stehen kurz vor der Entdeckung des legendären lebenden Planeten Zonoma Sekot. Als sie ihn schließlich lokalisieren können, müssen sie jedoch feststellen, dass die Yuuzhan Vong ihn ebenfalls aufgespürt haben – doch der Planet wehrt sich gegen die Vong und vernichtet ihre Raumschiffe an seinem Himmel. Mittlerweile versuchen Leia und Han Solo herauszufinden, warum die beiden Relaisstationen schweigen, die die Kommunikation zwischen den inneren Systemen und den Außenregionen der Galaxis ermöglichen – und geraten dabei mitten in eine gewaltige Flotte der Yuuzhan Vong ...
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Sean Williams, 1967 in Australien geboren, lebt in Adelaide. Er hat u. a. Musik studiert und bereits in frühen Jahren einen Komponistenwettbewerb gewonnen. Williams gilt als einer der aufregendsten jungen SF-Autoren der letzten Jahre; seine Romane sind in seinem Heimatland äußerst erfolgreich. Eine enge Freundschaft verbindet ihn mit Shane Dix, der ebenfalls in Adelaide lebt. Vor ihren ersten Romanen aus dem Star-Wars-Universum hatten die beiden Autoren bereits zwei SF-Trilogien gemeinsam verfasst.
Shane Dix, lebt in Adelaide, Australien. Vor ihren Romanen aus dem Star-Wars-Universum hatten Shane Dix und Sean Williams, die eine enge Freundschaft verbindet, bereits zwei SF-Trilogien gemeinsam verfasst.
"Star Wars ist kein Film - es ist Kult, Religion und Abenteuerspielplatz zugleich - es ist eine eigene Kultur."
Cinema
Prolog
Beide bewegten sich nicht und sprachen kein Wort. Sie starrten einander in die Augen. Rings um sie her, verborgen von Schatten, konnte Tahiri eine fremdartige Landschaft spüren. Sie wusste, es handelte sich um ein ausgedehntes Gelände, aber es war dennoch nicht groß genug für sie beide. Sie wollte nach unten schauen und es sich ansehen, wollte diese seltsame, verstörende Zwiespältigkeit verstehen, aber das konnte sie sich nicht leisten, nicht einmal für eine Sekunde - denn es würde nur eine Sekunde brauchen, bei diesem wackeligen Gleichgewicht der Macht den Halt zu verlieren. Ein Blinzeln, und sie würde wieder in die Dunkelheit geschleudert werden, diesmal für immer - und sie hatte nicht vor, das zuzulassen. Diese Welt gehörte ihr, und sie würde sich so lange, wie es notwendig war, nicht von der Stelle rühren, um dafür zu sorgen, dass sie auch die Ihre blieb. Es war einfach eine Frage der Zeit. Sie musste nur geduldig und stark sein. Bald, sagte sie sich. Bald wird alles vorbei sein. Nur noch einen Augenblick... Aber dieser Augenblick schien so lang zu dauern, wie die Schwärze, die sie umgab, tief war. Es war ein Augenblick, der bis zu der Explosion zurückzureichen schien, aus der das Universum entstanden war, und andauern würde, bis die Ewigkeit alle Sonnen abgekühlt hatte. Aber das war egal. Sie würde tausend solcher Augenblicke ertragen, um dafür zu sorgen, dass die Welt, die unter ihr lag, nicht Riina zufiel. Riina - so hieß die andere. Sie wollte Tahiri zerstören und ihr die Welt abnehmen. Tahiri konnte die Absichten des Mädchens spüren, als wären es ihre eigenen. Ich werde nicht nachgeben, dachte sie entschlossen. Ich bin Tahiri Veila; ich bin ein Jedi-Ritter! Und ich bin Riina von der Domäne Kwaad, erwiderte das Mädchen. Ich gebe ebenfalls nicht nach. Nun bewegte sich Tahiris Spiegelbild: Riinas Hand wanderte an ihre Seite, nahm das Lichtschwert vom Gürtel und aktivierte es. Ein Lichtschwert, dachte Tahiri. Kein Amphistab. Riina wollte alles, was sie selbst hatte, und sie kämpfte auch mit allem, was Tahiri hatte. Im Licht der Klinge konnte sie ihre Umgebung ein wenig besser erkennen. Auf einer Seite gab es trockenen, felsigen Boden, der sich unendlich weit zu erstrecken schien, und auf der anderen einen Abgrund von schrecklicher Schwärze, eine Leere, die an Tahiri zerrte, sie zum Rand der Klippe zog, auf der sie stand. Sie sah an Riinas ängstlichem Blick, dass diese Leere auch an ihr riss. Eine falsche Bewegung, und eine von ihnen würde in die Umarmung des ewigen Nichts stürzen und die dunkler werdende Welt der anderen überlassen. Dieser Gedanke stärkte ihre Entschlossenheit, und mit einem Knacken und einem Zischen, die laut widerhallten, aktivierte sie ihr eigenes Lichtschwert. Die beiden näherten sich einander langsam, bis die Lichtkreise ihrer Waffen einander berührten und sie sich von Angesicht zu Angesicht gegenüberstanden. Dann hoben sie die Klingen im Gleichklang, um nach dem Kopf der anderen zu schlagen. Die Lichtschwerter trafen sich mit tödlichem Knistern, und Funken sprühten in die Dunkelheit ...
TEIL EINS INFILTRATION
Han Solo riss sich zusammen und wischte sich den Schweiß nicht von der Stirn, denn er wusste, das würden die anderen als Zeichen der Nervosität deuten und als einen Hinweis auf den Wert seiner Karten betrachten. »Was darf's sein, Solo?« Han versuchte, Zeit zu schinden, zum zweiten Mal innerhalb von ein paar Minuten. »Moment mal - es reicht nicht, dass ihr genug davon hattet, ganze Zahlen zu benutzen, und ihr konntet euch auch nicht mit realen Zahlen zufriedengeben. Ihr musstet außerdem anfangen, mit imaginären und transrealen Zahlen rumzuspielen.« Das Gesicht des ruurianischen Kopfgeldjägers, der sich noch im Larvenstadium befand, war zu einem permanenten höhnischen Grinsen verzogen. »Haben Sie damit ein Problem?« »Warum sollte ich ein Problem haben?« »Dann machen Sie weiter.« Han verzog den Mund zu einem schiefen Grinsen. Seine Gegner fingen an, die Geduld zu verlieren. Das könnte sich zu seinem Vorteil auswirken. »Sie sagen also, wir können jede arithmetische Operation benutzen, die wir wollen. Wir können teilen, subtrahieren, multiplizieren ...« »Ich weiß, was Sie vorhaben«, knurrte ein schlecht gelaunter Givin, dessen knochiger Unterkiefer ungeduldig gegen seine »Oberlippe« klickte. Bei der Vorliebe seiner Spezies für Mathematik konnte man wohl davon ausgehen, dass er für die veränderten Regeln verantwortlich war. »Sie können uns nicht bluffen, Solo.« »Vielleicht hat der große Han Solo ja über die Jahre seine Überlegenheit verloren.« Der vierte Spieler, ein Yakora namens Talien, an dessen gewaltigen Nasenrändern zahllose Goldringe hingen, gab ein verächtliches Schnauben von sich. Han schaute auf die Chip-Karten in seinen Händen hinab. »Oder vielleicht ist auch nur meine Mathematik ein bisschen eingerostet.« Er legte die Karten auf den Tisch und gab sich damit zufrieden, das seltsamste Sabacc-Spiel zu gewinnen, an dem er je teilgenommen hatte. Die drei 23-Chips, die er in der letzten Runde erhalten hatte, starrten zur Decke: Stäbe, Flaschen und Münzen. Sein Entschluss, die Narrenkarte abzuwerfen und auf sein Glück zu setzen, hatte sich bezahlt gemacht. »Seht dies und weint«, sagte Han und lehnte sich zurück. »Oder was immer ihr Jungs hier so macht.« »Ein kubischer Sabacc?« Die roten Augen des Ruurianers glitzerten gefährlich im trüben, rauchigen Licht der Bar, als er Han anstarrte. »Das ist nicht möglich!« »Es ist nicht unmöglich«, fauchte der Givin. »Nur ausgesprochen unwahrscheinlich.« »Solo, wenn Sie uns betrügen, ich schwöre ...«, begann der Yakora. »Heh!«, rief Han, stand auf und zeigte mit dem Finger auf Taliens gewaltige Nase. »Sie haben mich gescannt, als ich hereingekommen bin. Wenn ich einen Skifter gehabt hätte, würden Sie das wissen.« Die knochigen Mundplatten des Givin knirschten vor Frustration. »Skifter oder nicht, Solo, ich halte es immer noch für sicherer, an die menschliche Natur zu glauben als an Ihr angebliches Glück.« »Das sollten Sie lieber nicht tun, Ren. Sie behaupten, ich betrüge in einem Spiel, von dessen Existenz ich nichts wusste, bis ich vor ein paar Tagen hier gelandet bin?« Er schnaubte verächtlich. »Sie überschätzen mich. Das habe ich wirklich nicht verdient.« »Das ist alle Wertschätzung, die Sie hier erhalten werden«, murmelte der Ruurianer und streckte einen seiner vielen Arme aus, um die Chips zusammenzuraffen. Han packte die Verbindung zwischen den beiden obersten Körpersegmenten des Ruurianers und drehte sie scharf - nicht fest genug, um Schaden anzurichten, aber es genügte, dass der Ruurianer es sich noch einmal überlegte. »Wenn Sie meinen Gewinn anfassen, werden Sie schon sehen, wie alt ich wirklich geworden bin.« Stühle wurden knirschend zurückgeschoben, als die beiden anderen Spieler vom Tisch zurückwichen. Rufe erklangen in einem Dutzend unterschiedlicher Sprachen. Man durfte keine Waffen in den Zackigen Zeh bringen, aber das bedeutete nicht, dass Auseinandersetzungen nicht tödlich ausgehen konnten. Und was die Gäste dieses Lokals anging, so war für sie der Unterhaltungswert umso höher, je gewalttätiger es zuging. »Aufgeblasener Müllkutscher!«, grunzte der Ruurianer und wand seinen langen Körper, um sich loszureißen. Han musste sich anstrengen, um ihn weiter fest- und gleichzeitig weit genug von sich weg zu halten. Jedes Körpersegment des Ruurianers hatte Arme, die sich feindselig nach ihm ausstreckten. »Wen nennen Sie hier aufgeblasen?«, murmelte Han und packte ihn fester. Der Nichtmensch verfügte zwar nur über eine geringe Masse, konnte sich aber an Stellen biegen, an denen Han über keine Beweglichkeit verfügte, was es schwierig machte, die Oberhand zu behalten. Schließlich gelang es dem Ruurianer mit seinem langen Hinterteil, Han aus dem Gleichgewicht zu bringen. Noch während er fiel, zuckten bereits ein Dutzend Glieder mit scharfen Spitzen über seine Beine und die Brust und suchten nach weichen Stellen....
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: 3 Mile Island, Grafenwöhr, Deutschland
Softcover. Zustand: Gut. 1. Auflage. Taschenbuch - Papier gebräunt. Artikel-Nr. 065828
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Anbieter: sonntago DE - Roland Sonntag Versandhandel, Mainz, Deutschland
Broschur. Zustand: Gut. 1. Auflage. 445 Seiten Sean Williams, Shane Dix, Star wars - das Erbe der Jedi-Ritter 17 - Wider alle Hoffnung, Blanvalet Verlag, 1. Auflage 2007, 445 Seiten, gebraucht, leichte Gebrauchsspuren, sonst guter gebrauchter Zustand, keine Eintragungen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 357. Artikel-Nr. 30648
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Anbieter: book-link, Nufringen, BW, Deutschland
paperback. Zustand: Gut. 448 Seiten; M26-MD03-E-86-G Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500. Artikel-Nr. 43679
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Anbieter: Antiquariat Mäander Quell, Waldshut-Tiengen, Deutschland
Zustand: Sehr gut. 1. Aufl. 448 S. Gebrauchtes Exemplar in sehr gutem Zustand. KEINE Eintragungen/Markierungen. Luke Skywalker und seine Gefährten sind beinahe am Ziel: Sie stehen kurz vor der Entdeckung des legendären lebenden Planeten Zonoma Sekot. Als sie ihn schließlich lokalisieren können, müssen sie jedoch feststellen, dass die Yuuzhan Vong ihn ebenfalls aufgespürt haben - doch der Planet wehrt sich gegen die Vong und vernichtet ihre Raumschiffe an seinem Himmel. Mittlerweile versuchen Leia und Han Solo herauszufinden, warum die beiden Relaisstationen schweigen, die die Kommunikation zwischen den inneren Systemen und den Außenregionen der Galaxis ermöglichen - und geraten dabei mitten in eine gewaltige Flotte der Yuuzhan Vong. - Wir versenden aus unserem deutschen Lager heraus in plastikfreien oder wiederverwendeten Polstertaschen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 381 Taschenbuch, Maße: 12.6 cm x 18 cm x 3.4 cm. Artikel-Nr. 67931
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Anbieter: Studibuch, Stuttgart, Deutschland
paperback. Zustand: Gut. 448 Seiten; 9783442244591.3 Gewicht in Gramm: 500. Artikel-Nr. 511373
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