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Fish!™ Collection: FISH!™ · Noch mehr FISH!™ · Für immer FISH!™ Drei Bücher in einem Band - Softcover

Lundin, Stephen C.; Paul, Harry; Christensen, John

 
9783442170166: Fish!™ Collection: FISH!™ · Noch mehr FISH!™ · Für immer FISH!™ Drei Bücher in einem Band

Inhaltsangabe

Drei Bücher in einem Band Der Millionenbestseller 'Fish!' gewann die Wahl zum besten internationalen Wirtschaftsbuch sowie zum besten deutschen Wirtschaftsbuch. FISH™“ steht für Methoden der Motivationsförderung, frisch, unkonventionell und äußerst effektiv! „Fish™”: Mary Jane hat ein Problem: Man hat sie zur Leiterin einer Abteilung gemacht, in der die Angestellten unmotiviert einen öden Job machen. Es ist ausgerechnet ein Besuch auf dem Fischmarkt von Seattle, der ihr die Lösung zeigt: In seiner mitreißenden Atmosphäre erfährt sie, zu welchen Leistungen ein Team fähig ist, das dynamisch, motiviert, lustvoll und mit ganzem Herzen an seine Aufgaben herangeht. So wie die enthusiastischen Fischhändler vom Pike Place Markt, die eines Tages einfach beschlossen, den tollsten Job der Welt zu haben. “Noch mehr FISH!™”: Keinen Spaß an der Arbeit? Flaute im Privatleben? Dann brauchen Sie mehr FISH! in Ihrem Leben. Die wahren Geschichten über das Call-Center, in dem glitzernde Disco-Kugeln aufgehängt wurden, den Autohändler, der Cappuccino serviert, oder den Dachdeckerlehrling, der täglich seinen Chef coacht, machen klar, dass es nicht darauf ankommt, was man tut, sondern wie man es tut. Mit diesem 12-Wochen-Programm können Sie Ihre persönliche FISH!-Strategie an Land ziehen und schon morgen voller Begeisterung und Leidenschaft arbeiten und leben. “Für immer FISH!™“: Spaß am Job – dafür sorgt FISH! Aber was passiert, wenn die anfängliche Begeisterung nachlässt und der Alltag wieder einkehrt? Für immer FISH! zeigt, wie man positive Veränderungen nachhaltig umsetzen kann, und beweist, dass Spaß und Motivation im Beruf nicht tiefgekühlt werden müssen, um lange frisch zu bleiben.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Stephen C. Lundin ist Filmemacher, Unternehmensberater und ein gefragter Redner. Er ist Professor am Institute for Management Studies and Innovation in Minneapolis.

Harry Paul ist Vice President bei Ken Blanchard Companies und hat sich vor allem redaktionell und in geschäftlichen Fragen als unentbehrlich im Autorenteam erwiesen.

John Christensen ist CEO der ChartHouse Learning Organisation, des führenden Unternehmens für Lehrvideos, und hat sich nicht nur als Co-Autor der Fish!-Bücher verdient gemacht, sondern auch die preisgekrönten Dokumentarfilme zu den Geschichten gedreht.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

Widmung

Dieses Buch ist den Millionen von Menschen gewidmet, die an ihrem Arbeitsplatz liebend gerne eine lockere, spielerische und produktive Atmosphäre hätten, aber auch den Milliarden von Fischen, die lieber nicht auf dem weltberühmten Pike Place Fischmarkt durch die Luft segeln möchten.
Sie finden in diesem Buch den Schlüssel für die Schaffung eines innovativen und verantwortungsvollen Arbeitsumfelds, in dem Spielfreude, Konzentration und engagierte Mitarbeiter für mehr Energie, größere Begeisterung, höhere Produktivität und neue Kreativität sorgen.

Vorwort
Von Ken Blanchard, Ph.D. Mitautor von Der Minuten-Manager und Gung Ho!

Fish! ist eine unglaubliche Geschichte, die John Christensen auf Film gebannt hat. Er und sein Firma Chart-House haben ein faszinierendes Video über den weltberühmten Pike Place Fischmarkt in Seattle produziert. Ich führe dieses Video den Teilnehmern meiner Seminare vor, um ihnen zu zeigen, was passiert, wenn man Gung Ho.-Mitarbeiter heranbildet.
Nun haben sich Stephen Lundin und mein langjähriger Kollege Harry Paul mit John zusammengetan, um die Fish!-Story zu Papier zu bringen. In welchem Medium auch immer - es ist eine wundervolle Liebesgeschichte. Wie uns das Buch verspricht: »Wenn wir uns dafür entscheiden, die Arbeit, die wir tun, zu lieben, dann können wir jeden Tag Glück, Lebenssinn und Erfüllung erfahren.«
Wie wichtig das ist? Es ist ganz unglaublich wichtig, wenn man bedenkt, dass Erwachsene rund 75 Prozent der Zeit, die sie nicht schlafen, mit Arbeit und allem, was dazugehört, verbringen. Sie ziehen sich für die Arbeit an, fahren zur Arbeit, tun ihre Arbeit, denken über ihre Arbeit nach und müssen sich nach der Arbeit entspannen. Wenn wir also so viel Zeit, einen so großen Teil unseres Lebens mit Arbeit verbringen, sollten wir sie auch genießen und uns für sie begeistern können. Und doch nehmen viele die Zeit an ihrem Arbeitsplatz nur in Kauf, um ihre Bedürfnisse anderswo zu befriedigen. »Endlich Freitag, Gott sei Dank!« ist immer noch eine Lebenseinstellung für viele.
Damit kann jetzt Schluss sein - wenn Sie Fish! lesen, darüber mit Ihren Arbeitskollegen sprechen und die vier Geheimnisse und dort vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzen, wie Lundin, Paul und Christensen es empfehlen. Ich garantiere Ihnen, dass jeder Manager von Fish! profitieren wird, weil er damit nicht nur seine Mitarbeiter bei der Stange hält, sondern seine Leute von Grund auf neu motiviert, stolz auf die Arbeit zu sein, die sie leisten. Menschen arbeiten gern in einer Umgebung, die ihnen Spaß und Energie vermittelt, in der sie etwas bewegen können. Die Fish!-Philosophie nützt jedem Mitarbeiter, weil sie ihn vor Burnout bewahrt und dafür sorgt, dass die Arbeit spannend bleibt.
Sie merken, dass ich von Fish! ziemlich begeistert bin. Ich halte es für ein großartiges Buch. Die Geschichte des weltberühmten Pike Place Fischmarkts ist einfach fantastisch. Doch in diesem Buch geht es nicht nur um das Verkaufen von Fisch. Nein, diese Liebesgeschichte kann sich auch in Ihrer Organisation wiederholen.

Lieben, was man tut

Es ist heute in Mode gekommen zu glauben, dass wir nur das tun sollten, was wir wirklich gerne machen. Schreiben Sie Gedichte, umsegeln Sie die Welt mit einer Jacht, malen Sie - tun Sie, wofür Sie sich begeistern können, das Geld kommt dann wie von selbst. Wir sagen uns, das Leben sei zu kurz, um unsere Zeit mit Tätigkeiten zu verschwenden, die wir nicht mögen, und suchen ständig nach dem perfekten Arbeitsplatz. Doch die Gefahr liegt darin, dass sich diese Suche immer auf die Zukunft konzentriert und wir das fantastische und wunderbare Leben versäumen, das wir heute, ja schon in diesem Augenblick führen könnten.
Tatsache ist, dass es unsere Lebenssituation oftmals unmöglich macht, ständig dem idealen Job hinterherzulaufen. Viele von uns haben gegenüber ihrer Familie oder aufgrund ihrer Lebensumstände Verpflichtungen zu erfüllen. Andere haben ein aufreibendes Privatleben, das ihnen weder die Zeit noch die Kraft lässt, nach einer neuen Arbeit Ausschau zu halten.
Fish! ist eine Parabel, eine erfundene Geschichte darüber, wie wir uns die verborgenen Energiequellen erschließen, wie wir Kreativität und Enthusiasmus, die in jedem von uns existieren, freisetzen können, indem wir lernen zu lieben, was wir tun - auch wenn wir im Augenblick vielleicht nicht gerade das tun, was wir lieben.

Seattle

Es war ein nasskalter, trüber, trostloser Montag in Seattle, drinnen wie draußen. Das Beste, was der Wetterbericht für diesen Tag zu bieten hatte, war ein mögliches Aufreißen der Wolkendecke um die Mittagszeit. An Tagen wie diesem vermisste Mary Jane Ramirez das sonnige Südkalifornien.
Wie eine Achterbahn, dachte sie, als sie die letzten drei Jahre Revue passieren ließ. Ihr Ehemann Dan hatte dieses großartige Angebot von Microrule bekommen, und sie war ihm in der Hoffnung gefolgt, am neuen Wohnort gleich einen Job
zu finden. In nur vier Wochen hatten sie alles über die Bühne gebracht - kündigen, packen, umziehen, Kinderbetreuung, es lief wie geschmiert. Der Immobilienmarkt in Los Angeles wartete offenbar gerade auf ihr Haus, jedenfalls hatten sie es im Nu verkauft. Und tatsächlich fand Mary Jane fast sofort eine leitende Stelle bei First Guarantee Financial, einem der großen Finanzinstitute Seattles.
Dan war begeistert von seiner Arbeit bei Microrule. Nach der Arbeit sprudelte er förmlich über vor Energie, wenn er erzählte, wie toll seine Firma und wie anspruchsvoll sein Job war. Meistens brachten Dan und Mary Jane dann die Kinder zu Bett und redeten abends noch lange. Und trotz der Begeisterung für seine eigene Arbeit verlor Dan nie das Interesse an Mary Janes Alltag, fragte nach ihren neuen Kollegen und den Problemen, mit denen sie sich herumschlagen musste. Wer die beiden zusammen sah, wusste sofort, dass sie dicke Freunde waren. Sie blühten auf, wenn sie beisammen waren.
Eine Möglichkeit war in ihrer detaillierten Lebensplanung allerdings nicht vorgesehen. Rund ein Jahr nach ihrer Ankunft in Seattle musste Dan mit Blaulicht ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Aneurysma war geplatzt - eine »genetische Besonderheit«, wie sie es nannten - und er starb an seinen inneren Blutungen, ohne noch einmal das Bewusstsein erlangt zu haben. Ganz ohne Vorwarnung, sie hatten nicht einmal die Zeit, sich voneinander zu verabschieden.
In diesem Monat werden es zwei Jahre. Nicht einmal ein Jahr haben wir gemeinsam in Seattle verbracht.
Eine Welle von Erinnerungen und Emotionen kam in ihr hoch und drohte sie zu überwältigen. Mary Jane unterbrach ihren Gedankenfluss und riss sich zusammen. Keine Zeit jetzt für private Gefühle. Mein Arbeitstag ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei, und ich ersticke in Arbeit.

First Guarantee Financial
Während ihrer drei Jahre bei First Guarantee hatte sich Mary Jane als Abteilungsleiterin einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Sie war nicht früher im Büro und ging auch nicht später als die anderen, aber sie arbeitete engagiert und effizient, so dass nichts unerledigt liegen blieb. Die Sorgfalt, durch die sich ihre Arbeit auszeichnete, machte es ihr nicht immer leichter. So versuchten beispielsweise viele Kollegen, Mary Janes Abteilung in die eigene Arbeit mit einzubinden. Sie wussten, dass auf diese Weise alles rechtzeitig fertig sein würde und dass sie höchste Qualität erwarten durften.
Sie war auch eine angenehme Vorgesetzte. Sie interessierte sich immer für die Anliegen und Ideen ihrer Mitarbeiter, die sie dafür mochten und respektierten. Sie machte keine große Sache daraus, für jemanden mit einem kranken Kind oder einem wichtigen Termin einzuspringen. Als Vorgesetzte ging sie immer mit gutem Beispiel voran. Sie tat dies mit einer lockeren Art, setzte niemanden unter Druck. Ihre Untergebenen und Kollegen arbeiteten gerne mit ihr und für sie. Mary Janes Abteilung war bekannt als ein Team, auf das man zählen konnte.
Ganz anders die große interne...

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