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Entschlacken!: Reinigung und Wohlbefinden von innen (Mosaik bei Goldmann) - Softcover

Bauernschmitt-Hebling, Pia

 
9783442167272: Entschlacken!: Reinigung und Wohlbefinden von innen (Mosaik bei Goldmann)

Inhaltsangabe

Medizin & Gesundheit/Sachbücher - Klein-Oktav. Kartoniert. 173 Seiten

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorin bzw. den Autor

Die Diplom-Ökotrophologin Pia Bauernschmitt-Hebling ist Ernährungstherapeutin in einer Ernährungs- und Fastenklinik. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Ernährungsberaterin in einer Mutter-Kind-Klinik entwickelte sie die Entschlackungswoche, die seither zahlreiche Kurgäste begeistert mitmachen. Sie ist zusätzlich ausgebildet im Schamanismus.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

VORWORT

EINLEITUNG: WOZU ENTSCHLACKEN?

WO KÖNNEN SIE ENTSCHLACKEN?
- Fettgewebe
- Blutgefäße
- Bindegewebe
- Zwischenzellgewebe und Bindegewebsflüssigkeit
- Darm
- Säuredepots
- Welche Schlackenstoffe werden ausgeschieden?

BESCHWERDEN, BEI DENEN DIE ENTSCHLACKUNG HILFT
- Arteriosklerose
- Bluthochdruck
- Diabetes Typ 2
- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
- Gicht
- Hautunreinheit und Zellulitis
- Immunschwäche und Infektanfälligkeit
- Metabolisches Syndrom
- Übergewicht
- Verstopfung
- Wer sollte nicht entschlacken?

DIE GESUNDHEITSBRINGER IM ESSEN
- Sekundäre Pflanzenstoffe
- Vitamine und Mineralstoffe
- Ballaststoffe
- Die richtige Zubereitung

UNTERSTÜTZENDE MAßNAHMEN
- Trinken
- Bewegung
- Basenpulver und Heilerde
- Gesichtsmaske
- Trockenbürsten
- Wechselduschen
- Atmung
- Basenbad
- Sonnenlicht und frische Luft

WAS KANN BEIM ENTSCHLACKEN ANDERS SEIN?
- Kopfschmerz durch Kaffeeentzug
- Der Blutzuckerspiegel sinkt
- Blähungen
- Vermehrte Ausscheidung

TIPPS FÜR DIE ERNÄHRUNG NACH DER ENTSCHLACKUNG
- Der erste Tag nach der Entschlackung
- Umstellung auf Rohkost
- Geben Sie einer basenreichen Ernährung den Vorzug
- Umstellung auf Vollkorn
- Fett sparen beim Einkauf und bei der Zubereitung
- Vegetarische Brotaufstriche
- Entschlackungstage für zwischendurch
- Nicht zu spät am Abend essen
- Lassen Sie sich Zeit beim Essen!
- Genießen Sie Ihr Essen!

DER EINKAUFSPLAN FÜR DIE ENTSCHLACKUNGSWOCHE
- Das sollten Sie im Haus haben
- Einkauf vor Beginn der Entschlackungswoche
- Einkauf am dritten Tag
- Tipps für die restliche Familie
- Hinweise für den Speiseplan

REZEPTE
- Speiseplan der Entschlackungswoche
- 1.Tag
- 2.Tag
- 3.Tag
- 4.Tag
- 5.Tag
- 6.Tag
- 7.Tag
- Rezepte für die Familientipps

ANHANG
- Erfahrungen von Teilnehmerinnen der Entschlackungswoche
- Literaturempfehlungen
- Tagebuch der Entschlackungswoche
- Sachregister
- Rezeptregister

Vorwort

Vor einigen Jahren habe ich im Rahmen meiner Tätigkeit als Ernährungsberaterin die Entschlackungswoche entwickelt. Zahlreiche Patienten haben sie seither begeistert mitgemacht. Es zeigte sich, dass viele Frauen durch die Entschlackungswoche ihren Stoffwechsel aktivieren und in Schwung bringen konnten. Sie fühlten sich fitter und wohler und konnten bis zu vier Kilo abnehmen. Durch die Aktivierung des Stoffwechsels erzielte auch die anschließende Reduktionskost bessere Gewichtsabnahmen.
Die Entschlackungswoche können Sie problemlos zu Hause durchführen. In diesem Buch finden Sie die Rezepte für die sieben Tage, aber auch alle wichtigen Hintergrundinformationen in leicht verständlicher Form. Die Entschlackungswoche ist so konzipiert, dass sie gut in den Familienalltag integriert werden kann: Für jedes Rezept mit einer warmen Mahlzeit gibt es auch einen Familientipp und das entsprechende Rezept, sodass die ganze Familie auf ihre Kosten kommt, ohne dass zehn Kochtöpfe auf dem Herd stehen müssen.
Ich wünsche Ihnen einen guten Appetit, sinnliche Genüsse und vor allem ein gesteigertes Wohlbefinden.
Ihre Pia Bauernschmitt-Hebling
EINLEITUNG: WOZU ENTSCHLACKEN?

Unser Körper ist ein wahres Wunderwerk: Tagaus, tagein produziert, entsorgt und recycelt er Milliarden von Zellbausteinen. Doch er kann nicht alle Umweltschadstoffe und körpereigenen Abfallstoffe verarbeiten. So legt er sich Zwischenlager, Depots, an. Es leuchtet ein, dass diese Zwischenlager von Zeit zu Zeit geräumt werden müssen. Wenn das nicht geschieht, verschlackt der Körper immer mehr, seine Leistungsfähigkeit nimmt ab, der Stoffwechsel wird geschwächt. Es kommt zu allgemeinen Befindlichkeitsstörungen wie Müdigkeit, Abgespanntheit, Antriebsmangel und Kopfschmerzen.

Wie äußere Faktoren das Wohlbefinden beeinflussen:
schädigende Umwelteinflüsse (z.B. Schwermetalle, Smog)
veränderte Nahrungsmittel (z.B. Zusatzstoffe)
ungünstige Ernährungsweise (zu süß, zu fett, zu viel)

- Stoffwechsel wird geschwächt, die innere Fitness nimmt ab
- Entschlackungsfähigkeit des Körpers nimmt ab
- Verschlackung nimmt zu

Vielfältige schädigende Faktoren wirken von außen auf uns ein und belasten unser Wohlbefinden. Wir nehmen sie über die Atemwege auf, etwa durch Smog, oder über die Nahrung, etwa Zusatz- und Konservierungsstoffe. Zu viel, zu fettes und zu süßes Essen belasten den Stoffwechsel zusätzlich. Ist der Organismus erst einmal durch alle diese schädigenden Einflüsse geschwächt, wird ein negativer Kreislauf in Gang gesetzt: Durch die Schwächung des Stoffwechsels nimmt das Wohlbefinden ab und im Zuge dessen auch die Fähigkeit des Körpers, Schlacken auszuscheiden. Die Verschlackung nimmt zu, was wiederum zu einer weiteren Schwächung des Stoffwechsels führt usw.
Sie können aus diesem Teufelskreis aussteigen, wenn Sie Ihrem Körper von Zeit zu Zeit die Wohltat einer Entschlackungswoche gönnen. Dadurch geben Sie ihm Gelegenheit, Stoffe, die er nicht benötigt und die ihn belasten, auszuscheiden. Die Zellatmung, die Sauerstoffversorgung und somit die gesamte Aktivität Ihres Stoffwechsels verbessern sich. Sie fühlen sich vitaler, Ihr Wohlbefinden erhöht sich! Dadurch kann der Körper besser entschlacken, die Verschlackung nimmt ab, was wiederum dem Wohlbefinden zugute kommt. Ein positiver Kreislauf ist am Wirken.
Den gesundheitlichen Gewinn der Entschlackungswoche können Sie auch anderweitig erleben: Die Verdauung wird reguliert, die Haut wird reiner und, nicht zuletzt, Sie nehmen ab.

Wie die Entschlackungswoche das Wohlbefinden beeinflusst:
- Stoffwechsel wird aktiviert, die innere Fitness nimmt zu
- Der Körper entschlackt
- Verschlackung nimmt ab

Sie können ein- bis zweimal im Jahr eine Entschlackungswoche durchführen, am besten im Frühling und/oder im Herbst.
Wie sieht die Entschlackungswoche im Einzelnen aus? Während der Entschlackungswoche verwöhnen Sie sich sieben Tage lang mit leckeren Gerichten und geben Ihrem Körper gleichzeitig die Möglichkeit, sich zu regenerieren und aufzutanken.
Der Hauptanteil Ihres Speiseplans besteht aus frischem Obst und Gemüse in unerhitzter Form und wird mit wenig Salz zubereitet. Milchprodukte werden sparsam eingesetzt, Fleisch oder Fisch kommen nicht vor.
Während der Entschlackungswoche müssen Sie täglich ungefähr 2,5 bis drei Liter Flüssigkeit trinken, um die Entschlackung überhaupt zu ermöglichen und die Schadstoffe auszuschwemmen. Als Getränke eignen sich Wasser, Mineralwasser, Früchte- und Kräutertees. Besonders entschlackend wirkt die Heißwasserkur.

Was die Entschlackungswoche im Körper bewirkt:
- Stoffwechselaktivierung
- Hautreinigung
- Gewichtsreduzierung
- Verdauungsregulierung

Warum so viel Rohkost? Ich möchte Ihnen anhand eines Beispiels verdeutlichen, warum Rohkost als lebendige, vitale Nahrung bezeichnet wird: Stellen Sie sich vor, Sie stecken einen Samen in den Boden. Mit der Zeit wächst ein Halm, eine Knospe kommt zum Vorschein und die Knospe erblüht. Würden Sie den Samen zuerst in den Kochtopf stecken und ihn kochen, bevor Sie ihn in den Boden einpflanzen, würde das Samenkorn verfaulen, nicht wachsen, kein Leben käme zum Vorschein.
Was letztendlich das Lebendige im Samen ausmacht, wissen wir nicht. Wir wissen zwar, wie viele Vitamine und Mineralstoffe zum Beispiel in einem Getreidekorn enthalten sind, aber Vitamine und Mineralstoffe allein bringen noch keinen Halm hervor. Daher reicht es auch nicht aus, Vitamine und Mineralstoffe in Form von Tabletten zu sich zu nehmen wir brauchen vor allem lebendige Nahrung, um gesund und leistungsfähig zu sein. Ein gutes Beispiel ist die Muttermilch. Dank der Industrienahrung gedeihen auch die Babys, die nicht gestillt werden, gut, aber der Schutz vor Infektionen und Krankheiten, der in der Muttermilch für den Säugling enthalten ist,...

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