Die Digitalisierung ist mit ihren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft das privatheitsrelevante Thema der vergangenen Jahre. Prozesse der Digitalisierung führen zu Schwierigkeiten des Schutzes von privaten Informationen und ziehen Forderungen nach technischen Maßnahmen oder einer rechtlichen Regulierung nach sich. Dabei scheinen Digitalisierungsprozesse das Potenzial zu besitzen, ethische Grenzziehungen zu verändern und in Fragen der Subjektkonstitution hineinzuspielen. Die in diesem interdisziplinären Band versammelten Fachbeiträge nehmen aus philosophischer, medien- und kulturwissenschaftlicher sowie juristischer Perspektive privatheitsrelevante Problemfelder der Digitalisierung in den Blick. Dazu gehören Fragen hinsichtlich informationeller Privatheit, Vertrauen und Verantwortung in digitalen Kontexten, Beiträge zu Freundschaften und Beziehungsgestaltung im Internet, Scoring-Systemen oder Nudging sowie Perspektiven der Roboterethik und Technikphilosophie.
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Steffen Burk, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau im Fachbereich Deutsche Literaturwissenschaft. Lehrbeauftragter des Sprachenzentrums der Universität Passau. Forschungsschwerpunkte: Literaturtheorie, Rezeptions- und Intertextualitätsforschung, Literatur der Goethezeit und Moderne. Aktuelle Publikationen (Auswahl): mit Klepikova, Tatiana / Piegsa, Miriam (Hg.): »Privates Erzählen«. Frankfurt/M. (im Erscheinen); »Die Welt als Wille und Vorstellung. Zur Schopenhauer-Rezeption Richard Beer-Hofmanns in ›Der Tod Georgs‹«. In: Bergengruen, Maximilian u.a. (Hg.): Hofmannsthal Jahrbuch 26. Freiburg (in Vorbereitung). Martin Hennig, Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau im Fachbereich Literatur- und Medienwissenschaften. Arbeitsschwerpunkte: Theorie und Analyse digitaler Medien, Medien- und Erzähltheorie, Genderforschung und Subjekttheorie, kulturelle Verhandlungen von Digitalität, Überwachung und Kontrolle, Heldenerzählungen, Kriminalliteratur, regionales Erzählen. Publikationen (Auswahl): »Spielräume als Weltentwürfe. Kultursemiotik des Videospiels«. Marburg 2017; mit Beyvers, Eva / Helm, Paula / Keckeis, Carmen / Kreknin, Innokentij / Püschel, Florian: »Räume und Kulturen des Privaten«. Wiesbaden 2016. Benjamin Heurich, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau im Fachbereich Bildungswissenschaften. Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Passau. Forschungsschwerpunkte und Interessengebiete: Medienpädagogik, Soziologie, mit den Schwerpunkten Sozialphilosophie und Bildungssoziologie, sowie Medien- und Technikphilosophie. Klepikova, Tatiana, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau im Fachbereich Slavische Literaturen und Kulturen. Sie arbeitet an der Dissertation »›Private‹ Sides of a ›Public‹ State: Literature, the State, and the Private Sphere in Late Soviet and Contemporary Russia«. Ihre Forschungsinteressen sind sowjetische und zeitgenössische (Kultur-)Geschichte Russlands, Politisierung der Kunst und queer studies. Publikationen (Auswahl): »Privacy As They Saw It: Private Spaces in the Soviet Union of the 1920–1930s in Foreign Travelogues«. In: Zeitschrift für Slavische Philologie 71.2 (2015), S. 353–389; mit Burk, Steffen / Piegsa, Miriam (Hg.): »Privates Erzählen«. Frankfurt/M. (im Erscheinen). Piegsa, Miriam, M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin am DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau im Fachbereich Medienwissenschaften, Lehrbeauftragte im Fachbereich Mediensemiotik an der Universität Passau. Aktuelle Publikationen: mit Edeler, Lukas / Hennig, Martin: »Culture of Surveillance«. In: Arrigo, Bruce A. (Hg.): The SAGE Encyclopedia of Surveillance, Security, and Privacy. Thousand Oaks (im Erscheinen); mit Burk, Steffen / Klepikova, Tatiana (Hg.): »Privates Erzählen«. Frankfurt/M. (im Erscheinen). Manuela Sixt studierte von 2009 bis 2014 Rechtswissenschaften an der Universität Passau. Anschließend arbeitete sie von 2014 bis 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Informationstechnologierecht und Rechtsinformatik an der Universität Passau (Prof. Dr. Gerrit Hornung), wo sie zuvor seit 2011 als studentische Hilfskraft beschäftigt war. Im Jahr 2015 wechselte sie als Stipendiatin an das DFG-Graduiertenkolleg »Privatheit und Digitalisierung« der Universität Passau. Aktuell forscht Manuela Sixt dort zum Thema Whistleblowing im Spannungsfeld von Macht, Geheimnis und Information. Ihre Forschungsinteressen bestehen neben dem Arbeits- und Beamtenrecht im Bereich des Datenschutzes und des IT-Sicherheitsrechts. Aktuelle Publikationen: mit Hornung, Gerrit: »Cyborgs im Gesundheitswesen – Die rechtlichen Herausforderungen der technischen Erhaltung und Optimierung körperlicher Funktionen (›IT-Enhancement‹)«, CR 12 (2015), S. 828–840; mit Piegsa, Miriam: »Political Dissidents (examples of)«. In: Arrigo, Bruce A. (Hg.): The SAGE Encyclopedia of Surveillance, Security, and Privacy. Thousand Oaks (im Erscheinen). Dr. Kai Erik Trost leitet die empirische Medienforschung am Institut für Digitale Ethik an der Hochschule der Medien. Er beschäftigt sich darüber hinaus mit dem Wandel der Arbeitswelt und der Veränderung von Organisationen im Kontext der Digitalisierung.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Antiquariat Werner Haschtmann, Frankfurt a.M., Deutschland
341 S okart., guter Zustand (NP 89,90) Internetrecht und digitale Gesellschaft, Band 10. Artikel-Nr. 130349AB
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Anbieter: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Deutschland
Originalbroschur. Zustand: Sehr gut. 341 Seiten. Ein gutes und sauberes Exemplar. - Die Digitalisierung ist mit ihren Auswirkungen auf Mensch und Gesellschaft das privatheitsrelevante Thema der vergangenen Jahre. Prozesse der Digitalisierung führen zu Schwierigkeiten des Schutzes von privaten Informationen und ziehen Forderungen nach technischen Maßnahmen oder einer rechtlichen Regulierung nach sich. Dabei scheinen Digitalisierungsprozesse das Potenzial zu besitzen, ethische Grenzziehungen zu verändern und in Fragen der Subjektkonstitution hineinzuspielen. Die in diesem interdisziplinären Band versammelten Fachbeiträge nehmen aus philosophischer, medien- und kulturwissenschaftlicher sowie juristischer Perspektive privatheitsrelevante Problemfelder der Digitalisierung in den Blick. Dazu gehören Fragen hinsichtlich informationeller Privatheit, Vertrauen und Verantwortung in digitalen Kontexten, Beiträge zu Freundschaften und Beziehungsgestaltung im Internet, Scoring-Systemen oder Nudging sowie Perspektiven der Roboterethik und Technikphilosophie. Inhalt: Miriam Piegsa und Kai Erik Trost, Privatheit in der digitalen Gesellschaft. Von Fragen der Subjektbildung und ethischen Grenzbereichen, Veränderungen sozialer Beziehungen und rechtlichem Regulierungsbedarf -- Privatheit und das digitalisierte Subjekt: Armin Grunwald, Abschied vom Individuum - werden wir zu Endgeräten eines global-digitalen Netzes? -- Benjamin Heurich, Privatheitsschutz als Gemeinwohl - Vertrauen und Sicherheit in digitalen Gemeinschaften -- Tobias Matzner, Der Wert informationeller Privatheit jenseits von Autonomie -- Volker Gerhardt, Öffentlichkeit und Bewusstsein -- Digitalität als ethisches Handlungsfeld: Klaus Mainzer, Digitale Würde? Sensoren, Roboter und Big Data zwischen Selbstorganisation und Selbstbestimmung -- Christian Thies, Verantwortung im digitalen Weltsystem. Grundsätzliche Überlegungen zu einem neuen Bereich angewandter Ethik -- Julia Maria Mönig, Verhaltensbeeinflussung durch Werbung in der Massengesellschaft -- Digitale Kulturen und Vergemeinschaftung - soziale Aspekte: Kai Erik Trost, Der private Freundschaftsraum im digitalisierten Umfeld. Èine empirischsemantische Analyse einer jugendlichen Freundesgruppe -- Daniela Wawra, Beziehungsgestaltung in der digitalen Gesellschaft: Privatheit und Intimität im Kommunikationskontext sozialer Medien -- Alexander Krafka, Das intime Bild. Rechtliche Grenzen von Privatheit in der digitalen Gesellschaft -- Tatiana Klepikova, Digital Russians' Home and Agora: The Runet between the Private and the Public Spheres -- Staatliche Regulationsmöglichkeiten in der Datengesellschaft: Tobias O. Keber, Stützen der Informationsgesellschaft - zur Rolle von Datenschutz und Datensicherheit im Mediensystem -- Manuela Sixt, Scoring. Implikationen für Individuum und Gesellschaft -- Barbara Sandfuchs and Andreas Kapsner, Privacy Nudges: Conceptual and Constitutional Problems. ISBN 9783428153367 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 782. Artikel-Nr. 1102467
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Anbieter: preigu, Osnabrück, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Privatheit in der digitalen Gesellschaft. | Internetrecht und Digitale Gesellschaft 10 | Steffen Burk | Taschenbuch | 341 S. | Deutsch | 2018 | Duncker und Humblot GmbH | EAN 9783428153367 | Verantwortliche Person für die EU: Duncker & Humblot GmbH, Carl-Heinrich-Becker-Weg 9, 12165 Berlin, info[at]duncker-humblot[dot]de | Anbieter: preigu. Artikel-Nr. 128414423
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Anbieter: BUCHSERVICE / ANTIQUARIAT Lars Lutzer, Wahlstedt, Deutschland
Softcover. Zustand: gut. 2018. Privatheit in der digitalen Gesellschaft. In deutscher Sprache. pages. Artikel-Nr. BN81840
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