Aus fremder Seele: Eine Spätherbstgeschichte

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9783423135962: Aus fremder Seele: Eine Spätherbstgeschichte
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Andreas-Salomé, Lou
Verlag: München, Deutscher Taschenbuch Verlag, (2007)
ISBN 10: 3423135964 ISBN 13: 9783423135962
Gebraucht Taschenbuch. Kartoniert. Erstausgabe Anzahl: 1
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BOUQUINIST
(München, BY, Deutschland)
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Buchbeschreibung München, Deutscher Taschenbuch Verlag, 2007. Taschenbuch. Kartoniert. Buchzustand: Wie neu. Originalausgabe.. 143 (1) Seiten. 19,3 cm. Umschlagkonzept: Balk & Brumshagen. Sehr guter Zustand. »Es war nur eine Luftspiegelung gewesen mit diesem Glauben, - eine Luftspiegelung, die leise zerrinnt und nichts hinterläßt, als einen enttäuschten Blick, - wie ein ausgeträumtes Märchen, - - ja, eine Täuschung, - ein Traum - -.« Kurt kehrt in den Schulferien zurück in sein Heimatdorf, zum geliebten Adoptivvater Pastor Arnsfeldt und dessen Haushälterin Babette. Beschäftigt mit seiner eigenen Glaubenskrise, entdeckt der Junge Hinweise auf seine Eltern und auf das frühere Leben des Pastors. Schritt für Schritt offenbart sich ihm dabei die Lebenslüge des Pastors, die dramatische Folgen hat. Andreas-Salomé sucht nicht nach Wegen, die aus der Katastrophe hinausführen könnten. Mit psychologischem Gespür umreißt sie ihre Figuren und lotet das Ausmaß der Tragödien konsequent aus. - Lou Andreas-Salomé (geborene Louise von Salomé; gelegentliches Pseudonym Henri Lou; * 12. Februar 1861 in St. Petersburg; † 5. Februar 1937 in Göttingen) war eine weitgereiste Schriftstellerin, Erzählerin, Essayistin und Psychoanalytikerin aus russisch-deutscher Familie. Die Art ihrer persönlichen Beziehungen zu prominenten Vertretern des deutschen Geisteslebens – in erster Linie zu Friedrich Nietzsche, Rainer Maria Rilke und Sigmund Freud – war und ist bis heute Gegenstand unterschiedlicher Interpretationen. . Sigmund Freud und die Psychoanalyse: Bei einem Aufenthalt in Schweden begann Lou Andreas-Salomé ein intensives Verhältnis mit einem 15 Jahre jüngeren Mann, dem Nervenarzt und Freudianer Poul Bjerre. Als er 1911 zum Kongress der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung nach Weimar fuhr, begleitete sie ihn und traf dort erstmals mit Sigmund Freud zusammen. Er wurde zur entscheidenden Bezugsperson ihrer letzten 25 Lebensjahre. Sie ahnte und hoffte, dass die neue Denkschule der Psychoanalyse – mit Freud als Vaterfigur – ihr Zugang verschaffen könnte zum Verständnis der eigenen seelischen Verfassung. Von Oktober 1912 bis April 1913 hielt sie sich in Wien auf, später folgten viele weitere Besuche. Sie hörte im Wintersemester 1912/1913 Freuds Vorlesung in der Psychiatrischen Klinik über „Einzelne Kapitel aus der Lehre von der Psychoanalyse" und nahm an seinen „Mittwochssitzungen" und „Samstags-Kollegs" teil. Mit ausdrücklicher Zustimmung Freuds beteiligte sie sich aber auch an den Diskussionsabenden Alfred Adlers, der sich 1911 von der orthodoxen psychoanalytischen Schule Freuds distanziert und mit seinem Verein für Individualpsychologie eine eigene tiefenpsychologische Schule begründet hatte. Sigmund Freud hielt sehr viel von seiner Schülerin. In einer engen, rein platonischen Beziehung wurde sie für ihn durch ihren Wissensdurst, ihre Neugier auf menschliche Verhaltensweisen und die intensive Suche nach deren Verständnis eine hochgeschätzte Diskussionspartnerin. Sogar ihre eigenwillige Ausdeutung psychoanalytischer Konzepte, denen sie eine vorwiegend poetische und literarische Form gab, akzeptierte er ohne Widerspruch. Er fand, sie sei die „Dichterin der Psychoanalyse", während er selbst Prosa schreibe. In der „Schule bei Freud" (so der Titel ihres postum veröffentlichten Tagebuches der Jahre 1912/1913) lernte Lou Andreas-Salomé, ihr eigenes Leben besser zu verstehen und zu beherrschen, darauf legte sie in Hinblick auf ihr fortgeschrittenes Alter besonderen Wert. Freud riet ihr zum Beruf der Psychoanalytikerin. Sie schrieb Aufsätze für die psychoanalytische Zeitschrift „Imago" und war schon 1913 Gastrednerin beim Psychoanalytischen Kongress in Berlin. 1915 eröffnete sie in ihrem Göttinger Wohnhaus die erste psychoanalytische Praxis der Stadt. 1921 wurde sie Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung. Im selben Jahr begann ihre Freundschaft mit Anna, einer der drei Töchter Freuds. 1923 ging sie auf Bitten Sigmund Freuds für ein halbes Jahr als Lehranalytikerin nach Königsberg, fünf Ärzte absolvierten bei ihr eine Lehranalyse (die sie selbst nie durchlaufen hatt. Artikel-Nr. 55266

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