Nadel, Rille, Trichter: Kulturgeschichte des Phonographen und des Grammophons in Deutschland (1900-1940)

 
9783412201852: Nadel, Rille, Trichter: Kulturgeschichte des Phonographen und des Grammophons in Deutschland (1900-1940)
Reseña del editor:

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts eröffneten »Phonoobjekte« erstmals die Möglichkeit, Schall technisch zu reproduzieren. Der vorliegende Band fragt nun in der Perspektive einer empirischen Kulturgeschichte nach den Entwicklungen und Verlaufsformen der Produktion der Phonoobjekte, nach den Formen des Umgangs mit ihnen sowie nach ihrer zivilisationsgeschichtlichen Bedeutung. Behandelt werden unter anderem die Kommerzialisierung der Phonoobjekte, die Genese und Struktur der Phonoindustrie, die Erfahrungen der Künstler vor dem Trichter, der Gebrauch der Objekte zum Hören von Musik, zur Rationalisierung von Arbeit sowie ihre Verwendung in den Wissenschaften und in der Lehre. Der Autor entwirft ein umfangreiches Bild von der Geschichte dieses neuen Mediums und zeigt es in seiner unauflöslichen Verwobenheit mit den zeitgeschichtlichen Kontexten.

Críticas:

Um 1900 erlebte das Grammophon seinen Durchbruch als markttaugliches Massenprodukt, wobei sich die Phonoindustrie rasch zur New Economy der Jahrhundertwende entwickelte. Davon, wie es dann weiterging mit Nadel, Rille, Trichter hat der Berliner Kulturwissenschaftler Stefan Gauß buchstäblich Unerhörtes zu berichten (wobei man sich vom akademisch-spröden Auftakt des Buches nicht abschrecken lassen sollte). (Lesart)

[E]ine geistreiche Kulturgeschichte der Schallaufzeichnung. (Landshuter Zeitung)

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