Bis zum Ende der Herrschaft Diokletians (284-305 n. Chr.) war das Pantheon des römischen Reiches von zahllosen Göttern bevölkert. Dann setzte unter Konstantin dem Großen die Förderung des Christentums ein, das in den Tagen des Kaisers Theodosius I. zur Staatsreligion wurde und ein Monopol auf den Himmel erhielt, in dem fortan nur noch ein einziger Gott wohnte. Bis dessen Position mit dem Aufkommen des Islam im 7. Jahrhundert wieder angefochten wurde, war das weströmische Imperium schon lange in den Stürmen der Völkerwanderungszeit mit ihren vielen Herrschern und deren ebenso rasch entstehenden wie zerfallenden Reichsbildungen untergegangen. Das römische Erbe aber sollte in Gestalt eines christlich durchwirkten Kaisertums noch tausend Jahre in Byzanz überdauern.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Rene Pfeilschifter ist Professor für Alte Geschichte an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: artbook-service, Berlin, Deutschland
Taschenbuch. Zustand: Neu. Neu -Nachdem das römische Reich ein halbes Jahrhundert lang von schweren Krisen erschüttert wurde, gelingt es Diokletian (284-305), das Imperium zu stabilisieren. Mit ihm beginnt die Epoche der Spätantike. Während er noch auf eine Unterdrückung des Christentums setzt, wird der neue Glaube unter seinen Nachfolgern zur Staatsreligion. Dieser Übergang führt zu erheblichen Auseinandersetzungen, auch innerhalb der Kirche, und wird überschattet von den Wirren der Völkerwanderungszeit. Barbarische Verbände bringen das Reich im Westen schließlich zum Einsturz, während das Kaisertum in Konstantinopel noch Triumphe feiert. Doch mit dem Aufkommen des Islam bricht auch dort eine Zeitenwende an. 304 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 649163
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Bookbot, Prague, Tschechien
Softcover. Zustand: As New. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Bis zum Ende der Herrschaft Diokletians (284-305 n. Chr.) war das Pantheon des römischen Reiches von zahllosen Göttern bevölkert. Dann setzte unter Konstantin dem Großen die Förderung des Christentums ein, das in den Tagen des Kaisers Theodosius I. zur Staatsreligion wurde und ein Monopol auf den Himmel erhielt, in dem fortan nur noch ein einziger Gott wohnte. Bis dessen Position mit dem Aufkommen des Islam im 7. Jahrhundert wieder angefochten wurde, war das weströmische Imperium schon lange in den Stürmen der Völkerwanderungszeit mit ihren vielen Herrschern und deren ebenso rasch entstehenden wie zerfallenden Reichsbildungen untergegangen. Das römische Erbe aber sollte in Gestalt eines christlich durchwirkten Kaisertums noch tausend Jahre in Byzanz überdauern. Artikel-Nr. 8cde5ba4-d3f8-4625-8fb1-b8f3a128e49c
Anzahl: 1 verfügbar
Anbieter: Antiquariat Deinbacher, Murstetten, Österreich
8° , Softcover/Paperback. 2.Auflage,. 304 Seiten Einband mit geringen Lagerspuren, innen sehr guter und sauberer Zustand 9783406720215 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 163274
Anzahl: 1 verfügbar