Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit

9783406060243: Auf der Suche nach dem verlorenen Glück. Gegen die Zerstörung unserer Glücksfähigkeit in der frühen Kindheit
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Liedloff, Jean:
Verlag: München, C.H. Beck Verlag, (1983)
ISBN 10: 3406060242 ISBN 13: 9783406060243
Gebraucht Softcover Anzahl: 1
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BOUQUINIST
(München, BY, Deutschland)
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Buchbeschreibung München, C.H. Beck Verlag, 1983. Buchzustand: Gut. 33. - 74. Tausend. 220 (4) Seiten. Einbandentwurf: Rudolf Huber-Wilkoff. Guter Zustand. Mit einer privaten Widmung auf dem Vorsatz. - Im Dschungel Venezuelas trifft die Autorin auf die Yequana-Indianer. Fasziniert vom offenkundigen Glück dieser "Wilden", bleibt sie insgesamt zweieinhalb Jahre bei dem Stamm und versucht, die Ursachen dieses glücklichen und harmonischen Zusammenlebens herauszufinden. Vertraute Denkweisen werden ihr dabei immer fragwürdiger, immer größer wird ihre kritische Distanz zur Zivilisation.Sie erkennt, wie unsere Gesellschaft in jedem Menschen neu die angeborene Glücksfähigkeit zerstört, und schreibt ein leidenschaftliches Plädoyer für eine Kindererziehung ohne Zivilisationsneurosen. Inhaltsverzeichnis Vorwort 1. Wie sich meine Ansichten so grundlegend wandelten Anfangs das Sehen, später das Verstehen, dann die Bestätigung meiner Beobachtungen - Herausbildung des Begriffs "Kontinuum" 2. Der Begriff "Kontinuum" Was der Mensch aufgrund seiner Entwicklungsgeschichte vom Leben erwartet - Seine angeborenen Strebungen - Wie das Kontinuum wirkt, im Individuum und in der Kultur 3. Der Beginn des Lebens Natürliche Geburt und traumatische Geburt - Die Erwartungen und Strebungen des Säuglings - Die Phase des Getragenwerdens und ihre Folgen für das weitere Leben - Die Erfahrungswelt von Säuglingen und Kleinkindern innerhalb und außerhalb des Kontinuums 4. Das Heranwachsen Was es bedeutet, ein "soziales Tier" zu sein - Die angeborene Fähigkeit zur Selbsterhaltung, das Wachsen des Selbstvertrauens und von der Wichtigkeit, die Selbstverantwortung des Kindes zu respektieren - Die Annahme eines angeborenen Sozialtriebes und ihre Folgen - Wie ein Kind sich selbst erzieht - Die Art von Unterstützung, die es von den Älteren benötigt 5. Die Versagung wesentlicher Erfahrungen Die blinde Suche nach den versagten Erfahrungen in allen Winkeln des Lebens - Das Geheimnis der Drogenabhängigen - Mythen des Sündenfalls - Die zwei Schritte fort vom Zustand der Unschuld: die entwicklungsbedingte Fähigkeit zur intellektuellen Wahl und der Abfall des zivilisierten Menschen vom Kontinuum - Befreiung vom Denken: Meditation, Ritual und andere Formen, das Denken auszulöschen 6. Die Gesellschaft Kulturen in Übereinstimmung mit dem Kontinuum und im Widerspruch zum Kontinuum - Beständigkeit, Verläßlichkeit und das Recht, sich nicht zu langweilen - Was ist nur aus der Freude geworden? 7. Die Rückkehr zum Kontinuum Geschlechtsverkehr und ,Zuneigung': die beiden Bedürfnisse nach Körperkontakt - Solange Bedürfnisse bestehen, ist ihre Erfüllung möglich - Unsere Bedürfnisse aus der Sicht des Kontinuums - Widerstände in unserer gegenwärtigen Lebensweise - Die Rechte von Kleinkindern - Mögliche Ansatzpunkte der Rückkehr zum Kontinuum - Anwendungen des Kontinuum-Konzepts in der Forschung Berichte und Überlegungen zur Neuauflage 1988 Über Eltern - Weshalb man sich nicht schuldig fühlen sollte - Über unsere merkwürdige Blindheit - Wenn sich alles ums Kind dreht - Neue Überlegungen zur Psychotherapie Das Liedloff-Kontinuum-Network. - - Keiner der sich mit kindlicher Entwicklung in unserer Gesellschaft beschäftigt sollte an diesem Buch vorbeigehen. Die anschauliche und lebendige Darstellung des Lebens der Yequana-Indianer verhilft zu einer neuen Perspektive der Bedürfnisse des Menschen im allgemeinen und des Kleinkindes im besonderen. Jean Liedloff stellt unseren Lebensstil in Kontrast zu diesem aussergewöhnlichen Volk und stellt ihn allein dadurch in Frage.Wir können uns kaum vorstellen, daß es ein Volk gibt, dessen Kinder selten krank werden oder sich verletzten, sich nicht prügeln, selten weinen und sich sozial verträglich verhalten. Daß es solche Kinder tatsächlich gibt gibt, beraubt uns der Ausrede, Mangel, Unzufriedenheit und Leere seien normal und unvermeidlich, und läßt uns mit der Verwunderung darüber zurück, wie lange wir uns schon damit arrangiert und abgefunden haben. Die Absurdität von einigen pädagoischen Theorien, aber auch unserer Auffassung von der "Natur" de. Artikel-Nr. 58830

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