Als wär das Leben so: Roman - Hardcover

Moritz, Rainer

 
9783311300014: Als wär das Leben so: Roman

Inhaltsangabe

Lisa hat ihren eigenen Kopf: Sie weiß, was sie nicht will. Eine eigene Familie will sie nicht;es gibt Männer in ihrem Leben, aber den einen Mann an ihrer Seite braucht sie nicht, will sie nicht. Sie arbeitet erst als Buchhändlerin, später in einem Hamburger Zeitungsverlag, gerne, fleißig, aber ohne Ambitionen. Und sobald sie die Tür ihrer kleinen Wohnung hinter sich schließt, ihr Kater Bello auf sie zurast, ist die Arbeit vergessen. Den einen Mann an ihrer Seite gibt es irgendwann, allerdings einen, der nicht ganz ihrer ist, aber auch das stört Lisa nicht. Mindestens einmal die Woche kommt er zu ihr, und dann zählt nur sie. Lisa geht weiterhin ihren Weg, konsequent, zufrieden, wobei Lisa dieses Wort nie in den Mund nehmen würde. Bis ihr irgendwann das Leben einen Strich durch die Rechnung macht.Rainer Moritz hat mit seiner Lisa eine Figur geschaffen, deren stille Beharrlichkeit zu Herzen geht: eine Frau, die an Aufregungen kein Interesse hat, die viel allein ist, ohne je einsam zu sein, die froh ist über das, was sie hat. Ein selbstbestimmtes Leben. Ein gutes Leben?

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Über die Autorin bzw. den Autor

Rainer Moritz, geboren 1958 in Heilbronn. Studium der Germanistik, Philosophie und Romanistik. Promotion 1988. Von 1989 bis 2004 im Verlagswesen tätig. Seit 2005 Leiter des Literaturhauses Hamburg. Literaturkritiker, Autor und Übersetzer.

Rezensionen

»Liebe Elisabeth, lieber Karl. Wenn Ihr diesen Brief bekommt …«Ihr war kalt, an einem milden Maimorgen. Frühe Sonnenstrahlen fielen auf den schmalen Balkon, auf den dunkelgrünen Metallstuhl. Ein Stuhl, nur einer. Sie strich den begonnenen Satz durch. Niemand anderem würde sie schreiben, nicht ihren Freundinnen, ihrer Schwester nicht und ihm, dem Verheirateten, auch nicht. Das war ihr Leben. Nur was für eines?

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

»Liebe Elisabeth, lieber Karl. Wenn Ihr diesen Brief bekommt …«Ihr war kalt, an einem milden Maimorgen. Frühe Sonnenstrahlen fielen auf den schmalen Balkon, auf den dunkelgrünen Metallstuhl. Ein Stuhl, nur einer. Sie strich den begonnenen Satz durch. Niemand anderem würde sie schreiben, nicht ihren Freundinnen, ihrer Schwester nicht und ihm, dem Verheirateten, auch nicht. Das war ihr Leben. Nur was für eines?

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