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Clara & Paula: Das Leben von Clara Rilke-Westhoff und Paula Modersohn-Becker - Hardcover

Wendt, Gunna

 
9783203840314: Clara & Paula: Das Leben von Clara Rilke-Westhoff und Paula Modersohn-Becker

Inhaltsangabe

Zwischen Worpswede und Paris: die Freundschaft zweier Künstlerinnen
Die Malerin Paula Becker und die Bildhauerin Clara Westhoff lernten sich 1898 in Worpswede kennen und wurden Freundinnen. 1901 heiratete Paula den Maler Otto Modersohn und Clara den Dichter Rainer Maria Rilke. Die zwei Frauen verband die künstlerische Arbeit und eine Seelenverwandtschaft - ihre Freundschaft war ein intensives kurzes Fest, das mit dem frühen Tod Paulas 1907 abrupt endete.
Gunna Wendt legt mit 'Clara & Paula' eine Doppelbiografie vor, die mit viel Empathie und Sachkenntnis, doch wie ein Roman den Weg der zwei Freundinnen und Künstlerinnen vor dem Hintergrund der Worpsweder Kolonie und Pariser Kulturszene nachzeichnet.
Unter Berücksichtigung der Ausbildungen, Arbeitsbedingungen, Erfahrungs- und Lebenswelten wird deutlich, wie schwer es für die beiden jungen Frauen war, ihre Ansprüche, Begabungen und Werke zu schützen und zu verfolgen und wie sie sich gegenseitig bestätigten und ermutigten.

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Über die Autorin bzw. den Autor

Gunna Wendt, geboren 1953, studierte Soziologie und Psychologie in Hannover, Magisterarbeit über Paula Modersohn-Becker. Seit 1981 freie Autorin und Ausstellungsmacherin in München. Neben ihren Arbeiten für Rundfunk und Theater mehrere Buchveröffentlichungen, darunter Biografien über Liesl Karlstadt und Helmut Qualtinger.

Auszug. © Genehmigter Nachdruck. Alle Rechte vorbehalten.

"Clara liebt es, ziellos durch die Felder und Wiesen zu streifen. Sich treiben lassen, sich bewegen lassen vom Wind oder mit ihm kämpfen, nicht nachgeben, den eigenen Weg gegen ihn behaupten. Immer den Kopf erhoben, die Weite atmend. Ein vertrauter Begleiter ist Heinrich Vogeler. Mit ihm ist es gut zu gehen, zu laufen, ohne sprechen zu müssen. Auf dem Fluss liegt ein Schiff vor Anker. Die Besatzung hat sich an Deck versammelt und ein Grammophon aufgestellt. Musik ertönt. Fremde Lieder. Lockende Rhythmen. 'Lass uns tanzen!' Clara nimmt Heinrich bei der Hand, zieht ihn hinter sich her, zum Ufer hin. 'Komm, ich will die Musik laut hören. Lauter. Ganz laut.' Sie beginnt, sich im Takt zu bewegen, erst leicht und suchend, aber bald sicher und kraftvoll in die Töne fallend ...."

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