Die Auferstehung Jesu Christi nach dem Neuen Testament: Ostererfahrung und Osterverständnis im Urchristentum

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9783161494260: Die Auferstehung Jesu Christi nach dem Neuen Testament: Ostererfahrung und Osterverständnis im Urchristentum
Reseña del editor:

English summary: Jurgen Becker analyzes the New Testament evidence of Jesus' resurrection and comes to the conclusion that Paul's own evidence on his vocation and the tradition in 1 Cor 15:3ff. contain significant statements on Easter. This leads to the insight that the Easter experience was perceived as a visionary occurrence affected by the Holy Spirit. In contrast, the epiphany-like stories of Easter in the Gospels describe a later understanding of Easter. The internal evidence of the Easter experience led to the conviction that God's raising of Christ from the dead was regarded as the beginning of the eschaton. This determined who God wanted to be from that time on, that the Risen One had been established as the central figure of salvation of the eschaton and that this era received its image through the spirit and the sending of the Easter witnesses. German description: Die gangige Auffassung zum Ostergeschehen fusst auf der lukanischen Ereignisfolge: Auffindung des leeren Grabes, Erscheinungen Jesu, Himmelfahrt und Pfingsten. In diese zeichnet man dann die Angaben der anderen Evangelien und der Tradition aus 1.Kor 15,3ff. ein. So meint man, der geschichtlichen Wirklichkeit nahe gekommen zu sein. Dabei ubersieht man jedoch, dass die osterlichen Abschlusse der Evangelien und die Tradition aus 1.Kor 15,3ff. je eigenstandige und oft konkurrierende Osterdarstellungen sind. Jurgen Becker definiert diese Profile und bestimmt ihre Sprachkompetenz durch den Blick in die antike Umwelt. Das fuhrt zu dem Schluss, dass nur die Tradition in 1.Kor 15,3ff. in ihrem paulinischen Verstandnis, gewonnen aus des Apostels Berufungswiderfahrnis, die beste Anleitung ist, die Ostererfahrung und ihr altestes Verstandnis zu beschreiben. Demnach wurde das Ostergeschehen als geistgewirktes visionares Widerfahrnis wahrgenommen. Die den Evangelien eigene Ausdifferenzierung in verschiedene Ereignisarten und ihre Auffassung epiphanieartiger Erscheinungen weisen auf ein spateres Osterverstandnis. Die innere Evidenz der altesten Ostererfahrung fuhrte zur Uberzeugung, dass Gottes auferweckende Tat als normatives Ursprungsgeschehen der Endzeit angesehen wurde. Damit war bestimmt, wer Gott fortan sein wollte, dass der Auferstandene als zentrale Heilsgestalt der Endzeit zu gelten habe, diese als Zeit des Geistes erfahren wurde und durch die Sendung der Osterzeugen zum Aufbau der Heilsgemeinde gekennzeichnet war.

Biografía del autor:

Jurgen Becker, Geboren 1934; Studium der Theologie in Hamburg und Heidelberg; 1961 Promotion; 1968 Habilitation; 1969-2000 Ordinarius fur Neues Testament und Judaistik in Kiel; Rufe nach Bochum und Zurich; Vizeprasident der Universitat; 2000 Emeritierung; 2000 Ehrenpromotion der Theologischen Fakultat in Tartu.

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1.

Becker, Jürgen:
Verlag: Mohr Siebeck, 11.2007. (2007)
ISBN 10: 3161494261 ISBN 13: 9783161494260
Neu kartoniert Erstausgabe Anzahl: 3
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Buchbeschreibung Mohr Siebeck, 11.2007., 2007. kartoniert. Buchzustand: Neu. 1., Aufl.. 307 S. Jürgen Becker analysiert die neutestamentlichen Zeugnisse von Jesu Auferstehung mit dem Ergebnis, dass das Selbstzeugnis des Paulus zu seiner Berufung und die Tradition in 1.Kor 15,3ff. die maßgeblichen Aussagen zum Ostergestehen enthalten. Dies führt zu der Einsicht, dass die Ostererfahrung als geistgewirktes visionäres Widerfahrnis wahrgenommen wurde. Demgegenüber stellen die epiphanieartigen Ostererzählungen aus den Evangelien ein späteres Osterverständnis dar.Die innere Evidenz der Ostererfahrung führte zur Überzeugung, dass Gottes auferweckende Tat als Ursprungsgeschehen der Endzeit angesehen wurde. Damit war bestimmt, wer Gott fortan sein wollte, dass der Auferstandene zur zentralen Heilsgestalt der Endzeit eingesetzt worden war und diese Zeit durch den Geist und die Sendung der Osterzeugen ihr Profil bekam. ISBN 9783161494260 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 430. Artikel-Nr. 50279

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Jürgen Becker
Verlag: Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Jul 2007 (2007)
ISBN 10: 3161494261 ISBN 13: 9783161494260
Neu Taschenbuch Anzahl: 1
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Buchbeschreibung Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Jul 2007, 2007. Taschenbuch. Buchzustand: Neu. 225x144x19 mm. Neuware - Jürgen Becker analysiert die neutestamentlichen Zeugnisse von Jesu Auferstehung mit dem Ergebnis, dass das Selbstzeugnis des Paulus zu seiner Berufung und die Tradition in 1.Kor 15,3ff. die maßgeblichen Aussagen zum Ostergestehen enthalten. Dies führt zu der Einsicht, dass die Ostererfahrung als geistgewirktes visionäres Widerfahrnis wahrgenommen wurde. Demgegenüber stellen die epiphanieartigen Ostererzählungen aus den Evangelien ein späteres Osterverständnis dar.Die innere Evidenz der Ostererfahrung führte zur Überzeugung, dass Gottes auferweckende Tat als Ursprungsgeschehen der Endzeit angesehen wurde. Damit war bestimmt, wer Gott fortan sein wollte, dass der Auferstandene zur zentralen Heilsgestalt der Endzeit eingesetzt worden war und diese Zeit durch den Geist und die Sendung der Osterzeugen ihr Profil bekam. 307 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783161494260

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