Immaterialgüterschutz in der Wettbewerbsordnung: Eine grundlagenorientierte Untersuchung zum Kartellrecht des geistigen Eigentums (Jus Privatum)

0 durchschnittliche Bewertung
( 0 Bewertungen bei Goodreads )
 
9783161477096: Immaterialgüterschutz in der Wettbewerbsordnung: Eine grundlagenorientierte Untersuchung zum Kartellrecht des geistigen Eigentums (Jus Privatum)
Reseña del editor:

English summary: The relationship between intellectual property protection and competition law has always been one of the most controversial issues in competition law and policy. Andreas Heinemann gives a survey of intellectual property competition law in the USA, Germany, the European Union and in international economic law, including an economic analysis of the subject matter. He criticizes the traditional approach, according to which an intellectual property law is immune to the application of antitrust law, and maintains that reflections must be made within the interpretation of competition law rules. In this way it will be possible to achieve a balance between the protection of intellectual property and competition policy. German description: Immaterialguterrecht, also Urheber-, Patent-, Markenrecht etc., und Kartellrecht sind zwei vergleichsweise junge Rechtsgebiete. So ist es nicht verwunderlich, dass die Frage nach ihrem gegenseitigen Verhaltnis erst nach und nach gestellt, im Laufe der Entwicklung unterschiedlich beantwortet und bis heute nicht abschliessend geklart wurde. Zunachst wurde ein diametraler Gegensatz zwischen den 'Monopolrechten' des geistigen Eigentums und dem monopolfeindlichen Kartellrecht angenommen. Heute herrscht dagegen die Ansicht vor, dass geistiges Eigentum genauso zu den Grundlagen der Marktwirtschaft gehort wie die kartellrechtliche Kontrolle privater Rechte, gleich ob materieller oder immaterieller Art. Die dogmatischen Konsequenzen dieses Wandels sind allerdings nicht gezogen worden. Nach wie vor werden beide Rechtsgebiete sorgsam voneinander getrennt, wenn auch auf bruchiger dogmatischer Grundlage. Andreas Heinemann pladiert unter Einbeziehung des US-amerikanischen und des internationalen Wirtschaftsrechts sowie der okonomischen Grundlagen fur einen Neuansatz. Das Immaterialguterrecht soll nicht mehr von aussen als Anwendungssperre dem Kartellrecht entgegenstehen, sondern immaterialguterrechtliche Wertungen sind von innen in die Auslegung der kartellrechtlichen Tatbestande einzubringen. Spannungen zwischen beiden Rechtsgebieten sind angemessen auszugleichen und nicht durch eine Abschottung beider Rechtsgebiete zu ignorieren. Auf diesem Weg wird die langst uberfallige Integration des Immaterialguterschutzes in das Gesamtsystem der Wettbewerbsordnung moglich.

Biografía del autor:

Andreas Heinemann, Geboren 1962; Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften; 1995 Promotion; 2000 Habilitation; 2001-07 Lehrstuhl fur deutsches Recht an der Universitat Lausanne; seit 2007 Lehrstuhl fur Handels-, Wirtschafts- und Europarecht an der Universitat Zurich; Mitglied der Schweizer Wettbewerbskommission.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Beste Suchergebnisse beim ZVAB

1.

Heinemann, Andreas:
Verlag: Mohr Siebeck, (2002)
ISBN 10: 316147709X ISBN 13: 9783161477096
Neu Hardcover Anzahl: 3
Anbieter
Speyer & Peters GmbH
(Berlin, Deutschland)
Bewertung
[?]

Buchbeschreibung Mohr Siebeck, 2002. Leinen. Buchzustand: Neu. 688 S. Immaterialgüterrecht, also Urheber-, Patent-, Markenrecht etc., und Kartellrecht sind zwei vergleichsweise junge Rechtsgebiete. So ist es nicht verwunderlich, daß die Frage nach ihrem gegenseitigen Verhältnis erst nach und nach gestellt, im Laufe der Entwicklung unterschiedlich beantwortet und bis heute nicht abschließend geklärt wurde.Zunächst wurde ein diametraler Gegensatz zwischen den 'Monopolrechten' des geistigen Eigentums und dem monopolfeindlichen Kartellrecht angenommen. Heute herrscht dagegen die Ansicht vor, daß geistiges Eigentum genauso zu den Grundlagen der Marktwirtschaft gehört wie die kartellrechtliche Kontrolle privater Rechte, gleich ob materieller oder immaterieller Art. Die dogmatischen Konsequenzen dieses Wandels sind allerdings nicht gezogen worden. Nach wie vor werden beide Rechtsgebiete sorgsam voneinander getrennt, wenn auch auf brüchiger dogmatischer Grundlage.Andreas Heinemann plädiert unter Einbeziehung des US-amerikanischen und des internationalen Wirtschaftsrechts sowie der ökonomischen Grundlagen für einen Neuansatz. Das Immaterialgüterrecht soll nicht mehr von außen als Anwendungssperre dem Kartellrecht entgegenstehen, sondern immaterialgüterrechtliche Wertungen sind von innen in die Auslegung der kartellrechtlichen Tatbestände einzubringen. Spannungen zwischen beiden Rechtsgebieten sind angemessen auszugleichen und nicht durch eine Abschottung beider Rechtsgebiete zu ignorieren. Auf diesem Weg wird die längst überfällige Integration des Immaterialgüterschutzes in das Gesamtsystem der Wettbewerbsordnung möglich. ISBN 9783161477096 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550. Artikel-Nr. 49157

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Frage an den Anbieter

Neu kaufen
EUR 129,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 9,95
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer

2.

Andreas Heinemann
Verlag: Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Sep 2002 (2002)
ISBN 10: 316147709X ISBN 13: 9783161477096
Neu Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung
[?]

Buchbeschreibung Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Sep 2002, 2002. Buch. Buchzustand: Neu. 238x168x43 mm. Neuware - Immaterialgüterrecht, also Urheber-, Patent-, Markenrecht etc., und Kartellrecht sind zwei vergleichsweise junge Rechtsgebiete. So ist es nicht verwunderlich, daß die Frage nach ihrem gegenseitigen Verhältnis erst nach und nach gestellt, im Laufe der Entwicklung unterschiedlich beantwortet und bis heute nicht abschließend geklärt wurde. Zunächst wurde ein diametraler Gegensatz zwischen den 'Monopolrechten' des geistigen Eigentums und dem monopolfeindlichen Kartellrecht angenommen. Heute herrscht dagegen die Ansicht vor, daß geistiges Eigentum genauso zu den Grundlagen der Marktwirtschaft gehört wie die kartellrechtliche Kontrolle privater Rechte, gleich ob materieller oder immaterieller Art. Die dogmatischen Konsequenzen dieses Wandels sind allerdings nicht gezogen worden. Nach wie vor werden beide Rechtsgebiete sorgsam voneinander getrennt, wenn auch auf brüchiger dogmatischer Grundlage. Andreas Heinemann plädiert unter Einbeziehung des US-amerikanischen und des internationalen Wirtschaftsrechts sowie der ökonomischen Grundlagen für einen Neuansatz. Das Immaterialgüterrecht soll nicht mehr von außen als Anwendungssperre dem Kartellrecht entgegenstehen, sondern immaterialgüterrechtliche Wertungen sind von innen in die Auslegung der kartellrechtlichen Tatbestände einzubringen. Spannungen zwischen beiden Rechtsgebieten sind angemessen auszugleichen und nicht durch eine Abschottung beider Rechtsgebiete zu ignorieren. Auf diesem Weg wird die längst überfällige Integration des Immaterialgüterschutzes in das Gesamtsystem der Wettbewerbsordnung möglich. 688 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783161477096

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Frage an den Anbieter

Neu kaufen
EUR 129,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 29,50
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer