Willensmangel Bei Der Einwilligung Im Strafrecht (German Edition)

0 durchschnittliche Bewertung
( 0 Bewertungen bei Goodreads )
 
9783161474330: Willensmangel Bei Der Einwilligung Im Strafrecht (German Edition)

English summary: How do errors and duress affect consent? This question, decisive in ascertaining the criminal liability of an intervening person, is set with an eye to determining whether lack of autonomy renders invalid a person's consent and whether errors or duress affect the validity of the victim's consent. In his monograph, Thomas Ronnau offers a critical appraisal of this issue, heretofore neglected in criminal law, and he develops his own solution. German description: Wie wirken sich Irrtumer und Zwang auf die Einwilligung aus? Welches Autonomiedefizit beim Einwilligenden macht die Einwilligung unwirksam, und welche Irrtumer oder Zwange lassen die Geltung der Opferzustimmung unberuhrt? Diese Fragen sind fur die Strafbarkeit des Eingreifenden entscheidend.Thomas Ronnau geht davon aus, dass ein personales Rechtsgutsverstandnis den Wert eines Individualrechtsguts auch und gerade in der Moglichkeit sieht, es gegen eigene oder fremde Guter einzutauschen. Im Grundsatz konnen damit auch Motivirrtumer, die den sinnvollen Einsatz des Gutes vereiteln, zur Unwirksamkeit der Einwilligung fuhren. Bei der Bestimmung relevanter Willensmangel ist allerdings zu beachten, dass menschliche Entscheidungen im Vergleich mit den Entscheidungen einer allwissenden oder allmachtigen Person immer auf einer unzureichenden bzw. falschen Entscheidungsgrundlage oder unter Zwang getroffen werden. Diese 'relative' Entscheidungsfreiheit muss ein Autonomiebegriff, der als Massstab fur die Wirksamkeit der Einwilligung herangezogen wird, berucksichtigen. Daraus folgt im Grundsatz, dass als autonom und damit wirksam die Entscheidungen behandelt werden, die nicht vom Eingreifenden unlauter beeinflusst worden sind. Voraussetzung hierfur ist aber, dass uberhaupt eine Einwilligung vorliegt. Das ist nicht der Fall, wenn der Einwilligende nicht weiss, wozu er seine Zustimmung erteilt, er sich also uber Art, Umfang oder Gefahrlichkeit des Eingriffs irrt. Eine unangemessene Strafhaftung des Eingreifenden wird hier durch die Regeln der Zurechnung verhindert.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

About the Author:

Thomas Ronnau, Geboren 1962; 1982-87 Studium der Rechtswissenschaften in Kiel und an der University of Surrey, GB; 1990 Promotion; 1987-92 wiss. Mitarbeiter an der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel; 1990-92 Referendariat; 1992 zweites jurist. Staatsexamen; 1993-94 Jurist in der Rechtsabteilung eines norddeutschen Grossunternehmens; seit 1994 wiss. Assistent an der Christian-Albrechts-Universitat zu Kiel; 1995-96 Lehrstuhlvertretung am Seminar fur Strafrecht und Kriminologie an der Universitat Hamburg; 1999 Habilitation.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Neu kaufen Angebot ansehen

Versand: EUR 29,50
Von Deutschland nach USA

Versandziele, Kosten & Dauer

In den Warenkorb

Beste Suchergebnisse beim ZVAB

1.

Thomas Rönnau
Verlag: Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Sep 2000 (2000)
ISBN 10: 3161474333 ISBN 13: 9783161474330
Neu Anzahl: 1
Anbieter
AHA-BUCH GmbH
(Einbeck, Deutschland)
Bewertung
[?]

Buchbeschreibung Mohr Siebeck Gmbh & Co. K Sep 2000, 2000. Buch. Buchzustand: Neu. Neuware - Wie wirken sich Irrtümer und Zwang auf die Einwilligung aus Welches Autonomiedefizit beim Einwilligenden macht die Einwilligung unwirksam, und welche Irrtümer oder Zwänge lassen die Geltung der Opferzustimmung unberührt Diese Fragen sind für die Strafbarkeit des Eingreifenden entscheidend.Thomas Rönnau geht davon aus, daß ein personales Rechtsgutsverständnis den Wert eines Individualrechtsguts auch und gerade in der Möglichkeit sieht, es gegen eigene oder fremde Güter einzutauschen. Im Grundsatz können damit auch Motivirrtümer, die den sinnvollen Einsatz des Gutes vereiteln, zur Unwirksamkeit der Einwilligung führen. Bei der Bestimmung relevanter Willensmängel ist allerdings zu beachten, daß menschliche Entscheidungen im Vergleich mit den Entscheidungen einer allwissenden oder allmächtigen Person immer auf einer unzureichenden bzw. falschen Entscheidungsgrundlage oder unter Zwang getroffen werden. Diese 'relative' Entscheidungsfreiheit muß ein Autonomiebegriff, der als Maßstab für die Wirksamkeit der Einwilligung herangezogen wird, berücksichtigen. Daraus folgt im Grundsatz, daß als autonom und damit wirksam die Entscheidungen behandelt werden, die nicht vom Eingreifenden unlauter beeinflußt worden sind.Voraussetzung hierfür ist aber, daß überhaupt eine Einwilligung vorliegt. Das ist nicht der Fall, wenn der Einwilligende nicht weiß, wozu er seine Zustimmung erteilt, er sich also über Art, Umfang oder Gefährlichkeit des Eingriffs irrt. Eine unangemessene Strafhaftung des Eingreifenden wird hier durch die Regeln der Zurechnung verhindert. 491 pp. Deutsch. Artikel-Nr. 9783161474330

Weitere Informationen zu diesem Verkäufer | Frage an den Anbieter

Neu kaufen
EUR 109,00
Währung umrechnen

In den Warenkorb

Versand: EUR 29,50
Von Deutschland nach USA
Versandziele, Kosten & Dauer