In Eichendorffs berühmtestem Gedicht ist es die ganze Welt, die singt. Ernst Jandl wusste aus eigener Erfahrung, dass der Dichter nach dem Swing in den Worten sucht, ganz ähnlich wie ein Schlagzeuger, mit gleicher Obsessivitat. Und Heinrich Heine hat ihn offenbar mit der Muttermilch eingesogen, diesen Swing, den linksrheinischen Walzer. Lyrik und Musik gehören wie Geschwister zusammen, seit im alten Griechenland der mythische Orpheus Lieder zum Vortrag mit der Lyra dichtete, und Gedichte über dieses familiäre Verhältnis gehören zum Schönsten, was man lesen kann – den Wunsch nach gelegentlicher Ruhe mit eingeschlossen.
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Hardcover. Zustand: Sehr gut. Ohne Schutzumschlag. 1. Auflage. Musik-Gedichte. 192 Seiten. Artikel-Nr. ABE-1783417777692
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