Verwandte Artikel zu Kirchenbild und Kircheneinheit: Der dominikanische...

Kirchenbild und Kircheneinheit: Der dominikanische "Tractatus contra Graecos" (1252) in seinem theologischen und historischen Kontext ... Theologie und Philosophie, 69, Band 69) - Hardcover

Riedl, Andrea

 
9783110696837: Kirchenbild und Kircheneinheit: Der dominikanische "Tractatus contra Graecos" (1252) in seinem theologischen und historischen Kontext ... Theologie und Philosophie, 69, Band 69)

Inhaltsangabe

Mit dem "Tractatus contra Graecos" (1252) eines anonymen Dominikaners aus dem noch jungen Konvent von Konstantinopel steht ein kontroverstheologisches Werk im Fokus dieses Buches, dessen Besonderheit sich aus seiner vielfältigen Interaktion mit zeitgenössischen Diskursen ergibt und dessen Charakter als paradigmatisch für die ost-westliche Konfliktkonstellation des Hoch- und Spätmittelalters samt ihren Auswirkungen auf heutige wechselseitige Wahrnehmungen von Kirche(n) und theologischen Traditionen gelten kann.

Kontroverstheologie ist zu einem gewissen Grad immer auch „making of“: Im Fall des "Tractatus contra Graecos" und von Werken seines theologischen Kontextes werden Bilder des jeweils Anderen bzw. des realen oder literarischen Gesprächspartners transportiert, der – wenn er den eigenen Erwartungen an den Verlauf und die Lösung der Frage nach der Kircheneinheit nicht entsprach – vom Partner zum Feindbild wurde. Die Analyse dieser Bilder zeigt: Unter einer oft polemischen Textoberfläche verbirgt sich bisweilen eine weit originellere Theologie, als man diesem Textgenre zutrauen würde. Diese Theologie heraus- und in die Skizze mittelalterlicher Ekklesiologie einzuarbeiten ist das zentrale Leitmotiv dieses Buches.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Andrea Riedl, Technische Universität Dresden

Andrea Riedl, Dresden University of Technology, Germany.

Von der hinteren Coverseite

Mit dem Tractatus contra Graecos (1252) eines anonymen Dominikaners aus dem Konvent von Konstantinopel steht ein kontroverstheologisches Dossier im Fokus dieses Buches, dessen Besonderheit sich aus seiner vielfältigen Interaktion mit zeitgenössischen lateinisch-griechischen Diskursen ergibt. Kontroverstheologie ist zu einem gewissen Grad immer auch making of: Es werden Bilder der jeweils anderen Kirche transportiert, die – wenn sie den eigenen Erwartungen an die Lösung der Frage nach der Kircheneinheit nicht entsprach – von der Partnerin zum Feindbild wurde. Die Analyse dieser Bilder zeigt: Unter einer oft polemischen Textoberfläche verbirgt sich bisweilen eine weit originellere Theologie, als man diesem Textgenre zutrauen würde. Diese Theologie heraus- und in die Skizze mittelalterlicher Ekklesiologie einzuarbeiten ist das zentrale Leitmotiv dieses Buches.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.