Zwischen Reflex und Reflexion: Intelligenz und Rationalität im unreflektierten Handeln (Ideen & Argumente) - Hardcover

Weichold, Martin

 
9783110447866: Zwischen Reflex und Reflexion: Intelligenz und Rationalität im unreflektierten Handeln (Ideen & Argumente)

Inhaltsangabe

Das meiste, was wir Menschen tun, tun wir unreflektiert: Ob wir zielsicher die Türklinke beim Betreten eines Raumes ergreifen, mühelos den sozial angemessenen Abstand während eines Gesprächs einhalten oder spontan auf eine Person in Not zustürzen – überlegen oder bewusste Absichten fassen müssen wir dafür nicht. Doch zugleich verbirgt sich in diesem unreflektierten Handeln Beeindruckendes: eine ungeahnte Intelligenz und Rationalität des Alltäglichen. Dabei stellt sich in Bezug auf die Natur dieses Handelns eine Vielzahl von Problemen: Lässt sich unreflektiertes Handeln überhaupt erhellend mit Hilfe traditioneller volkspsychologischer Begriffe wie „Absicht“, „Wunsch“ oder „Überzeugung“ analysieren? Und sind Menschen auch für ihr unreflektiertes Handeln verantwortlich, wenn sie nicht mit ihren bewussten Absichten dahinterstehen? Zur überzeugenden Beantwortung dieser Fragen unternimmt diese Untersuchung eine grundlegende Neu-Konzeptualisierung menschlichen Handelns. Entsprechend ist sie nicht nur für die Philosophie des Geistes und Handelns von großer Relevanz, sondern auch für die begrifflichen Grundlagen von Psychologie und Kognitionswissenschaften.

Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

Über die Autorinnen und Autoren

Martin Weichold, Georg-August-Universität Göttingen.



Martin Weichold, Georg-August-Universität Göttingen, Germany.

Von der hinteren Coverseite

„Das für uns im Alltag Leichteste ist aus philosophischer Sicht geradezu das Komplizierteste, und wenn man es nicht einfach dankbar als Wunder des Alltags hinnehmen will, muss es philosophisch näher untersucht werden.“ Das meiste, was wir Menschen tun, tun wir unreflektiert: Ob wir zielsicher die Türklinke beim Betreten eines Raumes ergreifen, mühelos den sozial angemessenen Abstand während eines Gesprächs halten oder spontan auf eine Person in Not zustürzen - überlegen oder bewusste Absichten fassen müssen wir dafür nicht. Dabei verbirgt sich hinter diesem unreflektierten Handeln Beeindruckendes: eine ungeahnte Rationalität des Alltäglichen. Doch lässt sich unreflektiertes Handeln überhaupt mit Hilfe klassischer Begriffe wie „Absicht“, „Wunsch“ oder „Überzeugung“ analysieren? Sind Menschen auch für ihr unreflektiertes Handeln verantwortlich, wenn sie nicht mit ihren bewussten Absichten dahinterstehen? Zur Beantwortung dieser Fragen unternimmt die Studie eine grundlegende Neukonzeptionalisierung menschlichen Handelns.

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