Die zeitgenössischen Wissenseinteilungen sind den meisten von uns vertraut: Mathematik gehört zu den Wissenschaften, Musik mit den kreativen Künsten und Philosophie mit den Geisteswissenschaften. Diese Unterteilungen erscheinen uns im Allgemeinen natürlich und offensichtlich, und trotz eines wachsenden Interesses an "interdisziplinären Studien" wird die Arbeit in diesen verschiedenen Bereichen im Allgemeinen auf die Linien beschränkt, die sie trennen. Es ist nicht gerade ein neuartiger Punkt, darauf hinzuweisen, dass diese Grenzen historisch kontingent sind oder dass sie relativ kürzlich in der Geschichte errichtet wurden. Obwohl die meisten dies anerkennen würden, kann es schwierig sein, unsere Vorurteile darüber abzubauen, wo diese Unterteilungen in unserem Wissenskörper liegen. Daher ist es allzu oft der Fall, dass wir diese Vorurteile mit in unser Studium der geistigen Geschichte einbringen, insbesondere in Form von Annahmen darüber, welche Themen zu welchen Bereichen gehören und wie diese Themen interagieren können. Ziel dieser Dissertation ist es, einen Bericht über ein bestimmtes Thema, das Problem der musikalischen Konsonanz, zu geben, die historisch gesehen nicht ordentlich in die Disziplinarabteilungen passt, mit denen wir heute vertraut sind. Insbesondere werde ich Ansätze zu diesem Thema aus dem 17. Jahrhundert diskutieren, um zu zeigen, dass dieses Problem und die dafür vorgeschlagenen Lösungen einen weitreichenden Einfluss auf eine Reihe von Bereichen in Philosophie und Wissenschaft hatten.
Die Inhaltsangabe kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.
Anbieter: Buchpark, Trebbin, Deutschland
Zustand: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Englisch | Produktart: Bücher | The contemporary divisions of knowledge are familiar to most of us: mathematics belongs with the sciences, music with the creative arts, and philosophy with the humanities. These divisions, in general, seem natural and obvious to us and, despite a growing interest in 'interdisciplinary studies', the work done in these various fields generally hews to the lines that divide them. To point out that these boundaries are historically contingent or that they were erected relatively recently in history is not exactly a novel point. However, while most would acknowledge this, it can be difficult to shed our preconceptions about where these divisions in our body of knowledge lie. As a result, it is all too often the case that we bring these preconceptions with us into our study of intellectual history, especially in the form of assumptions about which topics belong to which fields and the ways in which these topics can interact. The aim of this dissertation is to give an account of a particular issue, the problem of musical consonance, that historically does not fit neatly into the disciplinary divisions with which we are now familiar. In particular, I will discuss 17th century approaches to this issue with the aim of showing that this problem, and the solutions proposed to it, had a wide-ranging influence on a number of areas in philosophy and science. Artikel-Nr. 41893666/1
Anzahl: 1 verfügbar