Bewegung ist die Art und Weise, wie Tiere mit ihrer Umgebung interagieren und unter der Organisation und komplexen Kontrolle des Gehirns und des Rückenmarks stehen. Mehrere zentrale Nervensysteme, einschließlich Kortex, Basalganglien, Kleinhirn und Hirnstamm, interagieren, um eine präzise motorische Kontrolle und Integration bereitzustellen. Schäden oder Krankheiten innerhalb dieser Systeme verursachen tiefgreifende motorische Störungen beim Menschen, die bei Tieren effektiv modelliert werden können, um ein besseres Verständnis und eine bessere Behandlung des menschlichen Zustands zu entwickeln. Animal Models of Movement Disorders führt eine Vielzahl von Methoden und Techniken ein, die verwendet werden, um die motorische Funktion bei Versuchstieren von niedrigeren Ordnungen wie Drosophila und c. elegans über Wirbeltierarten einschließlich Fische bis hin zu Säugetieren wie Nagetieren und nicht-menschlichen Primaten zu modellieren und zu bewerten. Die fortschrittlichsten zeitgenössischen Modelle in jedem System werden auf mehreren Analyseebenen präsentiert, von molekularer und genetischer Modellierung, Läsionen, Anatomie, Neurochemie bis hin zu Bildgebung und Verhalten. Band II dieser detaillierten Sammlung enthält Abschnitte über die Basalganglien, neo- und allokortikalen Systeme, Kleinhirn- und Hirnstammsysteme sowie Rückenmarkssysteme. Umfassende und akribische Tiermodelle von Bewegungsstörungen dienen als wertvolle Referenz für diejenigen, die motorische Störungen untersuchen, indem sie Methoden im Detail behandeln und die Informationen liefern, die notwendig sind, um sowohl die geeigneten Modelle als auch Bewertungswerkzeuge zu berücksichtigen, die die wichtigsten experimentellen Probleme auf dem Gebiet am informativsten beantworten können.
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