Francesco Colonna: Hypnerotomachia Poliphili: Interlinearkommentarfassung: Volume 1 (Theon Lykos)

 
9781499206111: Francesco Colonna: Hypnerotomachia Poliphili: Interlinearkommentarfassung: Volume 1 (Theon Lykos)
Vom Verlag:

DIESES WERK IST SEIT APRIL/MAI 2014 ERHÄLTLICH!

für Pdf. mit den Errata bitte ggf. kurze Mitteilung an TheonLykos@gmx.de

Francesco Colonnas 'Hypnerotomachia Poliphili' der Ausgabe Venedig 1499, vollständig ins Deutsche übersetzt und durchgehend kommentiert von Thomas Reiser. (1. Auflage der Interlinearkommentarfassung = vollständige deutsche Übersetzung mit eingefügten Anmerkungen, Illustrationen, Namensregister)

Seitdem die Hypnerotomachia Poliphili des Francesco Colonna, O. P. (um 1433 bis 1527) zum ersten Mal 1499 von Aldus Manutius zu Venedig gedruckt wurde, hat sie Unzählige in ihren Bann geschlagen. Die in einer Kunstsprache aus Italienisch, Latein und Griechisch verfaßte Liebesgeschichte des Poliphilo und seiner Geliebten Polia fasziniert sowohl im Ganzen als auch in seinen Teilen: ausführliche Beschreibungen kolossaler Bauten, geometrischer Parkanlagen und heidnischer Rituale. Erlesene Objekte stehen neben symbolträchtigen Speisefolgen, umflirrt von Geschmeide und durchsichtigen Gewändern über den verführerischen Körpern neckender Nymphen. Düst’re Allegorien treten auf. Diana, Amor und Venus treiben ihr Spiel mit verworrenen Gefühlen und einer doppelbödigen Erotik – all dies illustriert mit wirkungsmächtigen Holzschnitten.

So vielfältig wie der Inhalt des Werkes erweist sich auch dessen Rezeption: Es beförderte die Emblematik, ließ den Formschnitt und den Knotengarten wiederaufleben. Es wurde und wird viel zitiert und teilweise, paraphrasierend oder ganz, ins Französische, Englische und Spanische übertragen. Die Hypnerotomachia inspirierte etwa den Belvedere des Bramante, den Elefantenobelisken des Bernini und die Boboli-Gärten. Etliche Motive und Szenen finden sich in Malerei und Graphik. Und eine Unzahl von Deutungstraditionen und Ansätzen beschäftigt sich bis heute damit, dem Buch seine Geheimnisse zu entlocken.

Der hier vorliegende Band mit in den Text eingeschobenen Anmerkungen verfolgt zwei Anliegen: Zum einem soll das Werk seinen vielen Interessenten in möglichst getreuer Übersetzung zugänglich gemacht und ihm hierzulande ein breiteres Publikum gewonnen werden. Zum anderen soll diese Ausgabe die Grundlage für eine fundierte Kommentierung seitens der Wissenschafts- und Technikgeschichte, der Baukunde und des historisch arbeitenden Kunsthandwerks legen.

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DIESES WERK IST SEIT APRIL/MAI 2014 ERHÄLTLICH! ----- für Pdf mit den Errata bitte ggf. kurze Mitteilung an TheonLykos@gmx.de ----- Francesco Colonnas 'Hypnerotomachia Poliphili' der Ausgabe Venedig 1499, vollständig ins Deutsche übersetzt und durchgehend kommentiert von Thomas Reiser. (1. Auflage der Interlinearkommentarfassung) ----- Seitdem die Hypnerotomachia Poliphili des Francesco Colonna, O. P. (um 1433 bis 1527) zum ersten Mal 1499 von Aldus Manutius zu Venedig gedruckt wurde, hat sie Unzählige in ihren Bann geschlagen. Die in einer Kunstsprache aus Italienisch, Latein und Griechisch verfaßte Liebesgeschichte des Poliphilo und seiner Geliebten Polia fasziniert sowohl im Ganzen als auch in seinen Teilen: ausführliche Beschreibungen kolossaler Bauten, geometrischer Parkanlagen und heidnischer Rituale. Erlesene Objekte stehen neben symbolträchtigen Speisefolgen, umflirrt von Geschmeide und durchsichtigen Gewändern über den verführerischen Körpern neckender Nymphen. Düst’re Allegorien treten auf. Diana, Amor und Venus treiben ihr Spiel mit verworrenen Gefühlen und einer doppelbödigen Erotik – all dies illustriert mit wirkungsmächtigen Holzschnitten. So vielfältig wie der Inhalt des Werkes erweist sich auch dessen Rezeption: Es beförderte die Emblematik, ließ den Formschnitt und den Knotengarten wiederaufleben. Es wurde und wird viel zitiert und teilweise, paraphrasierend oder ganz, ins Französische, Englische und Spanische übertragen. Die Hypnerotomachia inspirierte etwa den Belvedere des Bramante, den Elefantenobelisken des Bernini und die Boboli-Gärten. Etliche Motive und Szenen finden sich in Malerei und Graphik. Und eine Unzahl von Deutungstraditionen und Ansätzen beschäftigt sich bis heute damit, dem Buch seine Geheimnisse zu entlocken. Der hier vorliegende Band mit in den Text eingeschobenen Anmerkungen verfolgt zwei Anliegen: Zum einem soll das Werk seinen vielen Interessenten in möglichst getreuer Übersetzung zugänglich gemacht und ihm hierzulande ein breiteres Publikum gewonnen werden. Zum anderen soll diese Ausgabe die Grundlage für eine fundierte Kommentierung seitens der Wissenschafts- und Technikgeschichte, der Baukunde und des historisch arbeitenden Kunsthandwerks legen.

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