Lass mich leiden!: Erotische Geschichten

 
9781477532362: Lass mich leiden!: Erotische Geschichten
Vom Verlag:

Fünf meisterlich erzählte erotische Geschichten von Bestsellerautorin Kiara Singer entführen ihre Leser in die geheimnisvolle Welt der Dominanz und Unterwerfung, der Demütigung und Züchtigung:

›Maskenball‹: Eine junge Frau wird unmittelbar nach der Hochzeit vom Ehemann in eine verschwiegene Loge eingebracht.

›Erotisches Instrument‹: Eine Juristin verliebt sich auf ihren Geschäftsreisen in den viel jüngeren Hotelpianisten und daraufhin in dessen Band.

›Lust auf ihn‹: Ein Gehirnchirurg lehrt seiner beherrschten Assistenzärztin, den Kopf zu verlieren.

›Vergewaltigung‹: Eine Ehefrau gesteht ihrem Mann ihre geheimsten Fantasien, die er schon bald für sie wahr werden lässt.

›Lass mich leiden!‹: Eine Boutiqueninhaberin verführt eine Studentin und lässt sie leiden.

Leseprobe aus der Geschichte ›Lust auf ihn‹:

Provozierend langsam kam er auf sie zu. Ohne zu fragen, öffnete er ihre Arme und drückte ihre Knie ein Stück auseinander. »Ich will alles sehen«, ließ er sie beiläufig wissen. Er vergrub eine Hand in ihren Haarschopf und zog ihr den Kopf schmerzhaft in den Nacken. Gleich darauf drehte er sie einmal um die eigene Achse und betrachtete sie genussvoll von allen Seiten. In diesem Augenblick hätte sie ihn am liebsten lauthals beschimpft, doch sie brachte keinen einzigen Ton hervor.

Unvermittelt packte er sie kraftvoll im Nacken und drückte sie mit dem Kopf voran gewaltsam auf die Couch zurück, auf der sie zuvor gesessen hatte. Zwei oder drei weitere energische Griffe, und er hatte sie sich so zurechtgelegt, dass sie leicht gespreizt auf ihren Unterarmen, Knien und Füßen auf dem Möbelstück hockte, während ihr Kopf nach unten geneigt in Richtung Matratze wies. Seine Hand hielt ihren Nacken wie eine Zange umklammert, sodass es ihr unmöglich war, ihren Kopf mehr als wenige Zentimeter über Matratzenhöhe anzuheben.

»Lass den Kopf unten!«, wies er sie mit strenger Stimme an. »Der spielt ab sofort keine Rolle mehr, ganz im Gegensatz zu deiner Fotze und deinem Arsch, auf die es einzig und allein ankommt. Und auf deine Milchtüten natürlich, die wie die Euter einer trächtigen Kuh an dir herunterbaumeln. Ein wirklich prächtiger Anblick.«

Sie war empört, um nicht zu sagen, entsetzt. Sie fragte sich, wie er es bloß wagen konnte, so mit ihr zu reden? Einmal mehr spürte sie eine unbändige Wut in sich aufsteigen, die sie verzweifelt, allerdings auch ergebnislos gegen die Hand in ihrem Nacken ankämpfen ließ. Als sie sich erschöpft hatte, legte sie ihren Kopf kraftlos auf die Matratze ab und gestand ihm damit ihre vorläufige Niederlage ein.

Doch es sollte noch schlimmer kommen. Mehrmals hintereinander schlug er kräftig gegen ihre Brüste, die wie Glocken hin und her zu schwingen begannen.

»Welch reizender Anblick solche weichen Euter doch sein können. Es fehlen eigentlich nur noch die Jungen darunter, die gierig an den Zitzen saugen, um das Bild abzurunden. Dann würdest du auch endlich einmal etwas von Wert produzieren, und nicht immer nur den Müll in deinem Kopf.«

Erneut bekam sie es innerlich mit ihrer Wut zu tun. Sie ärgerte sich, seiner Einladung so leichtfertig gefolgt zu sein. Und sie ärgerte sich erst recht, sich auf sein Spiel bis hierher praktisch widerstandslos eingelassen zu haben. Aber es war auch eine Wut, die ihre Säfte fließen ließ, wie sie unschwer feststellen konnte.

Über den Autor:

Kiara Singer wurde 1978 in Bonn geboren. Seit 1997 lebt die freie Journalistin und Schriftstellerin in Frankfurt am Main.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

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