Dieser Band enthält die Verfahren der U.S. Australia Workshop on Complex Interconnected Biological Systems in Albany, Western Australia 1-5. Januar 1989. Der Workshop wurde gemeinsam vom Department of Industry, Trade and Commerce (Australien) und der Na tional Science Foundation (USA) im Rahmen des Abkommens zwischen den USA und Australien gesponsert. Biologische Systeme sind mathematisch schwer zu studieren. Dies gilt insbesondere bei Systemen mit starken Vernetzungen, wie Ökosystemen oder Neuronennetzwerken. In den letzten Jahren gab es erhebliche Verbesserungen in den mathematischen Werkzeugen für das Studium der Komplexität. Theoretische Fortschritte umfassen wesentlich verbesserte Unverstehen der Merkmale nichtlinearer Systeme, die zu wichtigen Verhaltensmustern wie Chaos führen. Praktische Fortschritte umfassen verbesserte Modellierungstechniken und ein tieferes Verständnis von Komplexitätsindikatoren wie fraktalen Dimensionen. Die Spieltheorie spielt jetzt eine immer wichtigere Rolle beim Verstehen und Beschreiben von evolutionären Prozessen in miteinander verbundenen Systemen. Die Strategien von Individuen, die sich gegenseitig auf die Fitness auswirken, können als Parameter in Modelle integriert werden. Strategien, die die Eigenschaft der evolutionären Stabilität haben, resultieren aus bestimmten Parameterwerten, die das Hauptmerkmal des Lebens sein können, die mit spieltheoretischen Methoden bestimmt werden. Da Systeme darin bestehen, dass sie sich weiterentwickeln, scheint es angebracht, dass jedes Modell, das zur Beschreibung solcher Systeme verwendet wird, diese Funktion auch haben sollte. Die evolutionäre Spieltheorie sollte bei der Entwicklung solcher Methoden den Weg weisen."
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