Auszug: ...verbeugend). Herr von Flottwell- Klugheim. Genug der Zeremonie. Es kommt der Freund zum Freunde. Flottwell. Ist das wirklich so, Herr Präsident? Klugheim. Zweifeln Sie daran? Dann wär es nur zur Hälfte so. Flottwell. Ach, wie sehnlich wünscht ich, daß es ganz so wäre! Daß ich Sie- Klugheim (fein). Herr von Flottwell, jeder Ausfall auf frühere Verhältnisse ist gegen die Bedingung, unter welcher ich Ihre heutige Einladung angenommen habe. Amalie. Bester Vater, lassen Sie sich doch erweichen! Wenn Ihnen das Leben Ihres Kindes etwas gilt. Klugheim. Was soll das sein? Ist ein Komplott gegen mich im Werke? hat man mich hieher geladen, um eine Sache zu erneuern, die ich für beendet hielt? Flottwell. Sie irren sich, Herr Präsident. Ihr Fräulein Tochter- Klugheim. Ist eine Schwärmerin. Ihres Lebens Glück ist mir von Gott vertraut, und niemand kann es mir verargen, wenn ich sie nicht in ihres Unglücks Arme führe. Flottwell. Herr Präsident, Sie verkennen mich zu sehr. Klugheim. Ich sehe klar, was Ihnen erst die Zukunft einst enthüllen wird. Flottwell. Ich bin verleumdet. Klugheim. Durch niemand- (Flitterstein öffnet die Tür.) Flottwell. Durch den hinterlistigen Baron Flitterstein- Baron Flitterstein (mit Erstaunen, ohne den Anstand zu verletzen). Ist hier von mir die Rede? Flottwell (frappiert). Nein- Flitterstein (faßt sich und lächelt fein). Ah so. Also von einem Verwandten von mir. Das wollte ich als Edelmann nur wissen. Flottwell (verlegen). Herr Baron! Ich bin erfreut- Flitterstein (schnell). Ich verstehe. Meine Freundschaft zu dem Herrn Präsidenten- Flottwell. Ist die Ursache, daß Sie mir die Ehre Ihres Besuches schenken. Ich bin von allem unterrichtet. (Nach einer Pause, durch welche sich die Verlegenheit aller ankündigt.) Ist es nun gefällig, sich zur Gesellschaft zu begeben? Flitterstein. Nach Belieben. Flottwell (reicht Amalien den Arm). Mein Fräulein! (Führt sie fort.) (Flitterstein folgt.) Klugheim. Ich...
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