Geschichte Der Griechischen Astronomie Bis Auf Eratosthenes (15)

 
9781235215155: Geschichte Der Griechischen Astronomie Bis Auf Eratosthenes (15)
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Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1802 edition. Auszug: ... herleiten, und es scheint mir wahrscheinlich, dafs er den Träumen seiner Schule nicht beypflichtete, der jetzt laut werdenden Vermuthung von der Kugelgestalt aber auch noch nicht beyzutreten wagte, dafs er also gar keine Parthey nehmen wollte, und daher in seinen Schriften diese Materie lieber gar nicht berührte. Deutlicher erklärt sich darüber bald nach ihm Aristoteles. Die Erde, sagt er (de coel. II, i5), mufs eine sphärische Gestalt haben. Denn ein jedes Theilchen derselben ist schwer, das heifst, es sinkt von Natur dem Mittelpunkte zu, und ein kleineres vom gröfseren getrieben, dehnt sich nicht etwa aus, sondern wird im Gegentheil mehr zusammengedrückt und mufs dem andern nachgeben, bis es ins Mittel gelangt. Wenn nun aber dieses auf allen Seiten auf gleiche Art geschieht; so müssen alle Theile, die sich um den Mittelpunkt herum anhäufen, auch allenthalben gleich weit von demsel R ben ben abitehn, vnd dieses giebt die Gestalt der Sphäre. Diese Demonstration enthält nun freylich keinen eigentlichen Beweis, sondern hur eine wahrscheinliche Erklärung der jetzt emporkommenden Meynung, wie Aristoteles auch selbst zu fühlen scheint j wenn er hinzu fügt: So mufs es seyn, wenn alle Theile getrennt nach dem Mittelpunkte fallen. Wahrscheinlich also waren es die folgenden Gründe, welche Aristoteles veranlagten, diese Gestalt anzunehmen, und denen er nur durch seine Deduktion ein gröfseres Gewicht zu geben suchte; Er führt nemlich die Mondfinsternisse zum Beweise an, über welche man vorher noch immer zweifelhaft war, ob sie würklich vom Erdschatten, oder von andern Körpern, oder von beyden zugleich...

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