Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Käufer können in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1833 edition. Auszug: ... stets unbegreiflich, wie Hr.R. (im Rhein. Mus. a. a. O. S. 325.) behaupten konnte, die cjrenaische Schule habe die Begriffe aufgehoben, weil sie nur Zustände des Menschen, nicht das Wesen der Dinge erkennbar glaubte; denn nur die Allgemeingültigkeit der Urtheiie, nicht der Begriffe leugnete sie, sobald sie lehrte, dafs alle Menschen bei den nämlichen Eindrücken das Gleiche empfänden, also mit den nämlichen Worten dieselben Begriffe verbänden, mochten auch die Gegenstände, von welchen die Eindrücke herrührten, noch so verschieden seyn; und wenn er sich auch hier S. 102. richtiger ausdrückt: „ nur in den Worten övöfiaai, besser vielleicht Namen) stimmten die Menschen überein, nicht in den Urlheilen," so hätte er doch bemerken müssen, dafs dieser Name der Sokratische Begriff ist, der nur durch den Mangel eines realen Hintergrunds hier wie nachher bei Antisthenes und Euklid zum leeren Schalle wird. Dafs dagegen der Protagorei. sehen Lehre zufolge der Name eben so gleichgültig und zufällig war, wie die Sache, hat Plato im Kratylus (p. 386.) deutlich ausgesprochen; und die cyrenaische Lehre unterscheidet sich von der des Protagoras nicht nur in der untergeordneten ethischen Rücksicht, die Hr. R. S. 97. andeutet, sondern wesentlich dialektisch dadurch, dafs sie, zwar keine objective oder reale, aber doch eine subjective oder formale Uebereinstimmung und Allgemeinheit der Begriffe annimmt, und demzufolge auch die Ethik nicht auf das Subject, sondern auf die menschliche Subjectivität-im Allgemeinen begründet, deren Tendenz sie in dem Namen jjScn j?, Sinnenlust, bezeichnet. Ganz...
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