Die Augen Der Haut: Architektur und die Sinne

4,24 durchschnittliche Bewertung
( 1.283 Bewertungen bei GoodReads )
 
9780982225165: Die Augen Der Haut: Architektur und die Sinne
Vom Verlag:

Architektur kann inspirierend und einnehmend sein, sie kann sogar im Sinne der Klassiker »das Leben steigern«. Wie kommt es aber, dass architektonische Entwürfe am Zeichentisch oder am Computer-Bildschirm zwar meist recht gut aussehen, ›in natura‹ jedoch oft enttäuschen?

Die Antwort hierfür, behauptet Juhani Pallasmaa, findet sich in der Vorherrschaft des Visuellen, die alle Bereiche von Technologie- und Konsumkultur umfasst und so auch in die architektonische Praxis und Ausbildung Einzug gehalten hat. Während unsere Erfahrung von Welt auf der Kombination von fünf Sinnen beruht, berücksichtigt die Mehrheit der heute realisierten Architektur gerade mal einen – den Sehsinn. Die Unterdrückung der anderen Erfahrungsbereiche hat unsere Umwelt sinnlich verarmen lassen und Gefühle von Distanz und Entfremdung sind die Folge.

Erstmalig 1996 (in englischer Sprache) veröffentlicht, ist Die Augen der Haut inzwischen zu einem Klassiker der Architekturtheorie geworden, der weltweit zur Pflichtlektüre von Architekturschulen gehört. Das Buch besteht aus zwei Essays. Der Erste gibt einen Überblick über die historische Entwicklung des okularzentrischen Paradigmas in der westlichen Kultur seit der griechischen Antike sowie über dessen Einfluss auf unsere Erfahrung von Welt und die Eigenschaften von Architektur. Der zweite Essay untersucht, welche Rolle die anderen Sinne bei authentischen Erfahrungen von Architektur spielen, und weist einen Weg in Richtung einer multisensorischen Architektur, welche ein Gefühl von Zugehörigkeit und Integration ermöglicht.

Seit der Erstveröffentlichung des Buchs hat die Rolle des Körpers und der Sinne ein gesteigertes Interesse sowohl in der Architekturphilosophie als auch im Architekturunterricht erfahren. Die neue, überarbeitete und ergänzte Ausgabe dieses wegweisenden Werks wird nicht nur Architekten und Studenten dazu anregen, eine ganzheitlichere Architektur zu entwerfen, sondern sie wird auch den Durchschnittsleser in der Wahrnehmung seiner Umgebung bereichern.

»Seit Architektur – Erlebnis (1959) des dänischen Architekten Steen Eiler Rasmussen hat es keine Schrift mehr von derartig großer Prägnanz und Klarheit gegeben, welche Studenten und Architekten in diesen kritischen Zeiten dabei helfen kann, eine Architektur des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.« – Steven Holl

Juhani Pallasmaa ist einer der angesehensten finnischen Architekten und Architekturtheoretiker. In allen Bereichen seiner theoretischen und gestalterischen Tätigkeit – welche Architektur, Grafik-Design, Städteplanung und Ausstellungen umfasst – betont er stets die zentrale Rolle von Identität, Sinneserfahrung und Taktilität.

Vom Verlag:

Architektur kann inspirierend und einnehmend sein, sie kann sogar im Sinne Goethes »das Leben steigern«. Wie kommt es aber, dass architektonische Entwürfe am Zeichentisch oder am Computer-Bildschirm zwar meist recht gut aussehen, in der gebauten Realität jedoch oft enttäuschen?

Die Antwort hierfür, behauptet Juhani Pallasmaa, findet sich in der Vorherrschaft des Visuellen, die alle Bereiche von Technologie- und Konsumkultur umfasst und so auch in die Architekturpraxis und -lehre Einzug gehalten hat. Während unsere Erfahrung der Welt auf der Kombination aller fünf Sinne beruht, berücksichtigt die Mehrheit der heute realisierten Architektur gerade mal einen – den Sehsinn. Die Unterdrückung der anderen Erfahrungsbereiche hat unsere Umwelt sinnlich verarmen lassen und ruft Gefühle von Distanz und Entfremdung hervor.

Erstmalig 1996 (in englischer Sprache) veröffentlicht, ist Die Augen der Haut inzwischen zu einem Klassiker der Architekturtheorie geworden, der weltweit zur Pflichtlektüre an den Architekturhochschulen gehört. Das Buch besteht aus zwei Essays. Der erste gibt einen Überblick über die Entwicklung des okularzentrischen Paradigmas in der westlichen Kultur seit der griechischen Antike sowie über dessen Einfluss auf unsere Welterfahrung und die Eigenschaften der Architektur. Der zweite Essay untersucht, welche Rolle die übrigen Sinne bei authentischen Architekturerfahrungen spielen, und weist einen Weg in Richtung einer multisensorischen Architektur, welche ein Gefühl von Zugehörigkeit und Integration ermöglicht.

Seit der Erstveröffentlichung des Buchs hat die Rolle des Körpers und der Sinne ein gesteigertes Interesse in der Architekturphilosophie und Architekturlehre erfahren. Die neue, überarbeitete und ergänzte Ausgabe dieses wegweisenden Werks wird nicht nur Architekten und Studenten dazu anregen, eine ganzheitlichere Architektur zu entwerfen, sondern auch die Wahrnehmung des interessierten Laien bereichern.

»Seit Architektur – Erlebnis (1959) des dänischen Architekten Steen Eiler Rasmussen hat es keinen derart prägnanten und klar verständlichen Text mehr gegeben, der Studenten und Architekten in diesen kritischen Zeiten dabei helfen kann, eine Architektur des 21. Jahrhunderts zu entwickeln.« – Steven Holl

Juhani Pallasmaa ist einer der angesehensten finnischen Architekten und Architekturtheoretiker. In allen Bereichen seiner theoretischen und gestalterischen Tätigkeit – welche Architektur, Grafik Design, Städteplanung und Ausstellungen umfasst – betont er stets die zentrale Rolle von Identität, Sinneserfahrung und Taktilität.

„Über diesen Titel“ kann sich auf eine andere Ausgabe dieses Titels beziehen.

(Keine Angebote verfügbar)

Buch Finden:



Kaufgesuch aufgeben

Sie kennen Autor und Titel des Buches und finden es trotzdem nicht auf ZVAB? Dann geben Sie einen Suchauftrag auf und wir informieren Sie automatisch, sobald das Buch verfügbar ist!

Kaufgesuch aufgeben